Alle Artikel in: Bergtouren

Tolle Bergtouren im schönen Allgäu

Kaiserschmarren auf der Kappeler Alp

Wanderung durch die Höllschlucht zur Kappeler Alp bei Pfronten

Die Kappeler Alp liegt auf 1.350 Metern Höhe an der Edelsberg-Ostflanke und rühmt sich in ihrer Selbstbeschreibung nicht umsonst, „der Balkon vom Allgäu“ zu sein. Die sonnige Lage und die fantastische Aussicht lassen bei der Einkehr wirklich ein sehr Allgäu-spezifisches Balkongefühl aufkommen. Es gibt mehrere Wege zu Kappeler Alp, man kann auch von der Alpspitz bei Nesselwang herüberwandern. Diese Tour beginnt jedoch in Pfronten-Kappel und führt über die romantische Höllschlucht zur Alp. Gerade an warmen Tagen ist der vergleichsweise kühle Aufstieg durch die vom Steinbach durchplätscherte kleine Schlucht sehr angenehm. Wenn ihr auf diesen Link klickt, könnt ihr den Track zur Wanderung auf die Kappeler Alp samt Höhenprofil bei Komoot einsehen und auch herunterladen: Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von www.komoot.de zu laden. Inhalt laden Ausgangspunkt ist der Wanderparkplatz in Pfronten-Kappel. Von dort überquert man die Straße und schlägt den Fußweg zum Waldseilgarten Höllschlucht ein. Es geht durch den Waldseilgarten hindurch. Nach der Hütte am Waldseilgarten gelangt man auf eine asphaltierte Straße, die bergauf führt. Von dieser zweigt in der zweiten …

Gipfelkreuz und Grüntenblick auf dem Spieser bei Oberjoch

Bergwanderung von Oberjoch auf den Spieser und zur Hirschalpe

Ausgangspunkt dieser mittelschweren Bergtour auf den Spieser ist der Wanderparkplatz P1 in Oberjoch. Von dort quert man die B308 und steigt über den Riedlesweg hinter der Kinder-Rehaklinik hinauf zum Sebastian-Kneipp-Weg, der in den Panoramaweg übergeht. Dann folgt man dem Wegweiser zum Aussichtspunkt „Ifenblick“. Wenn ihr auf diesen Link klickt, könnt ihr den genauen Tourverlauf samt Höhenprofil auf Komoot einsehen und die GPS-Daten herunterladen: Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von www.komoot.de zu laden. Inhalt laden Über den Panoramaweg Oberjoch auf den Spieser Dass der Name „Panoramaweg“ seine Berechtigung hat, stellt sich schon nach ein paar Gehminuten heraus: Je weiter man Richtung Bad Hindelang wandert, desto besser wird nämlich die Aussicht auf das Imberger Horn, den Hindelanger Hausberg, und die weiteren Alpengipfel. Nach etwa 20 Minuten ist dann der Aussichtspunkt Ifenblick erreicht. Der Hohe Ifen spitzt übrigens links als flache, weiße Nase hinter dem Imberger Horn hervor. Die Namen der übrigen Gipfel verrät die Panoramakarte. Vom Aussichtspunkt Ifenblick aus führt ein schmaler Bergpfad aufwärts. Er trifft auf die Fahrstraße zur Hirschalpe. Dieser folgen …

Gipfelkreuz auf dem Steinmandl im Kleinwalsertal

Einfach spitze: Bergtour aufs Steinmandl über die Schwarzwasserhütte

Zugegeben, es zieht sich etwas, bis die eigentliche Bergtour aufs Steinmandl beginnt, aber das macht nichts, weil der Weg zur Schwarzwasserhütte so schön ist. Die Vielfalt an Alpenblumen, der wilde Schwarzwasserbach und die spektakuläre Bergkulisse machen die knapp zweistündige Wanderung bis zur Hütte zum Genuss. Von dort dauert der Aufstieg auf den Steinmandl-Gipfel (1.982 Meter ist er hoch) noch etwa eine Stunde. Die lohnt sich schon allein wegen der Aussicht! Wenn ihr hier klickt, könnt ihr den Track zur Tour bei Komoot einsehen und auch herunterladen: Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von www.komoot.de zu laden. Inhalt laden Wanderung von der Auenhütte durchs Schwarzwassertal Ausgangspunkt ist die Auenhütte an der Talstation der Ifen-Bahn. Dort könnt ihr, wenn ihr früh kommt, einen Parkplatz ergattern (2021 kostet die Tageskarte 9 Euro). Ansonsten fahrt ihr am besten mit dem Walserbus dorthin. Der Wanderweg ins Schwarzwassertal beginnt gleich hinter der Ifenbahn-Talstation. Dort sind die Alpe Melköde und die Schwarzwasserhütte bereits auf einem Wegweiser angegeben. Nach den ersten Gehminuten kommt der Herzsee in Sicht, ein Speichersee, der …

Gipfelkreuz auf dem Schönkahler

Von Pfronten auf den Schönkahler

Der Schönkahler ist ein herrlicher Aussichtsberg, der noch dazu unschwierig zu erwandern ist. Er eignet sich also prima als Familientour und für alle, die ein großartiges Panorama mehr schätzen als die sportliche Herausforderung. Ein bisschen Kondition braucht ihr aber schon: Auf dem etwa 5 km langen Aufstieg sind rund 680 Höhenmeter zu überwinden. Für die Aussicht lohnt sich das … Leider konnte ich die Tour wegen technischer Probleme nicht tracken. Da sie gut ausgeschildert ist, ist der Weg aber leicht zu finden. Startpunkt ist der (kostenlose) Schönkahler-Parkplatz im Achtal (GPS-Koordinaten: 47.541896, 10.511073), den ihr von Pfronten-Steinach aus über die Achtalstraße erreicht. So schön wandert es sich auf den Schönkahler Vom Parkplatz aus geht es zunächst recht gemütlich los: Nach der Kehre steigt der Weg an und führt uns über die Grenze nach Österreich. Der Schönkahler gehört nämlich zu den Bergen des Tannheimer Tals; man kann auch von der österreichischen Seite aus aufsteigen. Nach dem ersten Waldstück schiebt sich der Einstein ins Blickfeld. Wenn die Sonne so tief steht wie bei unserer November-Tour, ist es auf …

Panoramablick nach Süden von der Reuterwanne

Aussichtsreiche Bergtour von Wertach auf die Reuterwanne

Die Reuterwanne ist mit ihren 1.541 Metern Höhe alpinistisch nicht besonders herausfordernd, sondern eher ein „Einsteigerberg“. Beeindruckend ist sie vor allem durch die fantastische Aussicht, die man von der Gipfelregion aus hat. Wir sind von Wertach losgegangen, haben den Berg dann halb umrundet und sind von der Südseite zum Gipfel aufgestiegen; hinunter ging es in direkter Linie über die Alpe Blösse. Startpunkt dieser Tour ist der Wanderparkplatz am Buron-Stadl (gebührenpflichtig). Von dort geht ihr ein Stückchen westwärts der Straße entlang und überquert sie dort, wo der Wegweiser zur Alpe Blösse steht. Über die Buronhütte auf die Reuterwanne Schon das erste Wegstück ist reizvoll. Man steigt nämlich an der Buron-Skipiste (im Sommer ist es natürlich keine Piste, sondern eine Weide) und am Schanzbach entlang aufwärts. Das gibt einen hübschen Wechsel von Wiese, Wald und Tobel. Von der Wiese geht es in den Wald, und vom Wald wieder in die Sonne. Zwischendrin ergeben sich hübsche Ausblicke auf den Grüntensee. Wo im Winter die Skifahrer hinauffahren, chillen im Sommer die Kühe. Schließlich stößt man auf eine asphaltierte Straße …

Auf dem Hochschelpen bei Balderschwang

Hüttentour bei Balderschwang: Über den Hochschelpen zur Burgl-Hütte

Die Burgl-Hütte liegt unweit von Balderschwang auf 1.428 m Höhe, und zwar auf österreichischem Boden. Seit ihrer Erbauung im Jahr 1856 hat sich an der Hütte nicht viel geändert, sie ist weitgehend unverändert erhalten. Heute gibt es vor der Tür ein Solarpaneel und damit bei sonnigem Wetter etwas Strom und warmes Wasser. Wenig Komfort, aber eine großartige Aussicht und ein sehr authentisches Hüttengefühl … Rundwanderung von Balderschwang über den Hochschelpen zur Übernachtung auf der Burgl-Hütte Startpunkt der Wanderung ist der Parkplatz der Schelpenalp in Balderschwang, die im Winter als Talstation der Schelpenbahn dient. Wir haben gefragt, ob wir das Auto über Nacht dort lassen dürfen, was uns genehmigt wurde. Von Balderschwang auf den Hochschelpen Von dort folgt man den Wegweisern zum Hochschelpen. Zunächst geht es ein Stück an der Bolgenach, einem kleinen Gebirgsbach, entlang. An diesem Wegweiser zweigt man rechts ab, dann geht es in etlichen Kehren bergauf. Zum Glück überwiegend durch den Wald (als wir die Wanderung gemacht haben, war es sehr, sehr heiß). Höher und höher schraubt sich der Weg. Nach dem Waldstück …

Das Jägerdenkmal auf dem Gipfel des Grünten im Allgäu

Grünten-Wanderung übers Grüntenhaus mit Gipfelrunde

Startpunkt unserer Grünten-Wanderung an einem nebligen Oktobermorgen war der Parkplatz auf dem Ried. Dorthin könnt ihr von Burgberg aus auch zu Fuß gehen oder, im Sommer, mit dem Erzgruben-Erlebnisbähnle fahren. Falls ihr mit dem Auto kommt: Das Tagesticket kostet 3  (Stand 2022:) 6 Euro. Von dort aus folgt ihr zunächst der Straße in Richtung Erzgruben-Erlebniswelt. Die ist übrigens auch einen Besuch wert, darüber habe ich schon einmal in einem eigenen Post geschrieben. Das Panorama war an diesem Morgen etwas eingeschränkt, aber die Stimmung war schön veträumt. An diesem Wegweiser wendet ihr euch nach links in Richtung Alpe Schwande. Zunächst aber passiert man die Kehralpe, die direkt an der Straße liegt. Teil 1 unserer Grünten-Wanderung: Von der Kehralpe bis zum Grüntenhaus Nun beginnt der Weg, anzusteigen. Zunächst in Kehren durch den Wald, dann diesen Hang hinauf: Bald kommt zum ersten Mal der rotweiße Sendemast des Bayerischen Rundfunks in Sicht, der so charakteristisch für den Grünten ist: Unsere Wanderung hatte ja im Nebel begonnen, aber so nach und nach erreichten wir sonnigere Gefilde. Ist das nicht ein …

Auf der Panorama-Rundtour übers Hochgrat

Wandern im Gunzesrieder Tal: Panorama-Rundtour über den Hochgrat

Das Gunzesrieder Tal ist der Ausgangspunkt für eine wunderschöne Panorama-Rundtour über den Hochgrat. Sie erfordert zwar eine gewisse Kondition und Trittsicherheit, ist aber bergtechnisch nicht besonders anspruchsvoll. Startpunkt der Wanderung ist die Scheidwangalpe auf 1.307 m ü. N. N. Die Anfahrt zur Alpe ist nur über eine Mautstraße möglich, die am Ortsende von Gunzesrieder Säge beginnt. Dort steht ein Automat, in den ihr 4 Euro einwerft und dafür ein Ticket und die Schrankenöffnung bekommt. Dann fahrt ihr weiter durch das Tal, bis nach einem kurvigen Anstieg der Parkplatz an der Alpe erreicht ist. Im Oktober öffnet die Alpe erst um 10:30 Uhr, aber wir wollten ohnehin erst zum Kaffeetrinken dort einkehren. Wir sind also gleich losgezogen. Die Alpe ist ab der Saison 2021 nicht mehr bewirtschaftet. Teil 1 der Panorama-Rundtour über den Hochgrat: der Aufstieg bis zum Staufner Haus Der Wegweiser führt zwar in die richtige Richtung, gibt aber nicht den richtigen Zeitbedarf an: Der Aufstieg bis zum Staufner Haus dauert keineswegs 2 1/4 Stunden, sondern rund 1,5 Stunden. Und das, obwohl ich, wie mein …

Wanderer auf dem Weg rund um den Großen Widderstein im Kleinwalsertal

Geniale Wanderung im Kleinwalsertal: rund um den Großen Widderstein

Wer hätte gedacht, dass ich einmal rund um den Großen Widderstein wandern würde? Der Widderstein ist nämlich tatsächlich ein ziemlich großer Berg und die Rundwanderung etwa 15 km lang. Und es geht 800 Höhenmeter hinauf und logischerweise auch wieder hinunter. Das ist für Spaßwanderer wie mich schon eine ganz schön große Tour – 6 Stunden reine Gehzeit. Aber ich habe jede Minute davon genossen! Kommt mit auf die Wanderung rund um den Großen Widderstein im Kleinwalsertal Ausgangspunkt unserer Tour war der Wanderparkplatz im Ort Baad. Der liegt ganz am Ende des Kleinwalsertals. Dort gibt es einen Wendekreis, eine Bushaltestelle und einen Wanderparkplatz auf 1250 Metern ü. N. N. Die Parkgebühr beträgt 3 Euro pro Tag. Wir sind vom Parkplatz aus losgegangen und haben den Großen Widderstein gegen den Uhrzeigersinn umrundet. Dazu überquert man zunächst den Bärguntbach und folgt dann dem Wanderweg in Richtung Süden. Der Weg ist gut beschildert; wir haben uns an diesem Wegweiser für den Talweg entschieden, weil wir ja noch mehr vorhatten. Das Bärgunttal ist hübsch und der Talweg schön flach. Und …