Winterspaß
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Winterwanderung zur Hündeleskopfhütte bei Pfronten

Schlitten vor der Hündeleksopfhütte

Die Hündeleskopfhütte ist überregional bekannt, weil sie die erste (und einzige) vegetarische Hütte in den bayerischen Alpen ist. Die Hüttenwirtin Silvia Beyer hat auch ein Herz für vegan lebende Gäste, für die sie immer mindestens ein Gericht auf der Karte hat. Ich persönlich esse ganz gern vegetarisch und bin von den gebotenen Suppen, Wraps und Kuchen recht angetan. Das ist aber nicht der Hauptgrund, warum ich jeden Winter mindestens einmal auf der Hütte einkehre. Ich komme wegen der netten, kleinen Wanderung, der Aussicht vom Hündeleskopf und weil mir die Abfahrt mit dem Schlitten richtig Spaß macht.

Schlittenabfahrt von der Hündeleskopfhütte

Die einfache Wegstrecke beträgt nur etwa 2 Kilometer. Für den Aufstieg vom Wanderparkparkplatz Pfronten-Kappel bis zur Hündeleskopfhütte solltet ihr knapp eine Stunde einplanen. Hier könnt ihr den Track zur Tour bei Komoot einsehen:

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Kurze Beschreibung der Wanderung zur Hündeleskopfhütte

Ausgangspunkt ist der Wanderparkplatz an der früheren B309 (heute St2520). Von dort überquert man die Straße und folgt den Wegweisern zum Waldseilgarten Höllschlucht.

Wanderweg Pfronten-Kappel im Winter

Ihr überquert die Holzbrücke über den Steinbach …

Holzbrücke über den Steinbach in Pfronten-Kappel

und folgt dem Weg durch den Winterwald. Er führt hinauf zum Waldseilgarten (der ist im Winter natürlich geschlossen) und von dort auf die Straße zur Hündeleskopfhütte, die auch als Schlittenpiste dient.

Da der Aufstieg von Norden erfolgt, ist er im Winter recht schattig. Dafür hält sich der Schnee dort gut. Und es gibt zumindest sonnige Abschnitte.

mit dem Schlitten zur Hündeleskopfhütte
Aufstieg zur Hündeleskopfhütte im Winter

Zur Linken hat man eine tolle Aussicht auf die Burgruinen Eisenberg und Hohenfreyberg (auf dem Hügel rechts im Bild) und weit ins Ostallgäu hinein. Sofern es nicht gerade von Wolken verborgen ist.

Aussicht auf die Burgruinen Eisenberg und Hohenfreyberg

Dann kommt schon das Kreuz in Sicht, das auf dem Platz vor der Hündeleskopfhütte steht.

Blick auf das Kreuz an der Hündeleskopfhütte

Nach der Kurve könnte man links hinauf abkürzen. Wir folgen aber weiter der Straße und gelangen wieder in den Winterwald hinein.

Winterwald mit Sonne

Kurz darauf zweigt ein Weg nach links ab, an dem die Hündeleskopfhütte ausgeschildert ist.

Leiter mit Schildern zur Hündeleskopfhütte

Von hier ist es nur noch ein kurzes Stück, …

im Winter auf dem Hündeleskopf

bis die Hütte in Sicht kommt:

Blick auf die Hündeleskopfhütte

Wie iht seht, liegt sie tatsächlich sehr schön, wie auf einem sonnigen Balkon. Und an Tagen wie diesen auch noch über den Wolken. Nach einer ausgiebigen Pause mit Linsensuppe, Kaffee und Kuchen haben wir uns dann an die Abfahrt gemacht. Und zwar ausnahmsweise direkt von der Hütte aus nordwärts, weil diesmal die Skitouren- und Schneeschuhwanderer bereits eine breite Spur gemacht hatten.

Rodeln am Hündeleskopf bei Pfronten

Es geht in einem Bogen links hinunter …

Schlitten im Schnee

bis man auf die Straße trifft. Von dort geht es denselben Weg hinunter, den wir zuvor hinaufgestiegen waren. Allerdings geht es abwärts deutlich rasanter … deswegen gibt es davon auch keine Bilder.

Noch ein paar Infos zur Tour

Die Piste ist teilweise steil und weist ein paar enge Kurven auf. Da sie am Nordhang liegt, bilden sich bei älterem Schnee leicht Eisplatten. Daher ist das keine Schlittentour, die ich für Anfänger oder für Familien mit kleineren Kindern empfehlen würde.

Die Öffnungszeiten der Hündeleskopfhütte solltet ihr vorab auf der Website der Hütte überprüfen. Wenn ihr euch wegen des Pistenzustands unsicher seid, könnt ihr ihn unter der auf der Website genannten Nummer telefonisch erfragen.

Und falls ihr nach weiteren Schlittenzielen sucht, empfehle ich euch meinen Post zu den besten Rodeltouren im Allgäu.

Kategorie: Winterspaß

von

Oft und gerne tief im Allgäu unterwegs als Bloggerin und Reiseführerautorin

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