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Erfrischende Wanderung für heiße Tage: der Eistobel bei Grünenbach

Im Eistobel bei Grünenbach im Allgäu

Wohin an einem heißen Ferientag, wenn man wandern und nicht baden möchte? Bei der Beantwortung dieser Frage ist uns im Familienrat wieder einmal der Eistobel zwischen Maierhöfen und Grünenbach im Westallgäu eingefallen.

Was gibt es im Eistobel?

Er bietet alles, was Spaß macht – eine wildromantische Schlucht, angenehme Kühle, klares Wasser und viele Kiesbänke, die zum Baden und Bauen einladen. Der Weg hinunter in und durch den Tobel, den das Flüsschen Argen in die Landschaft gegraben hat, ist gut befestigt. Weil das Sichern des Weges, das von örtlichen Vereinen übernommen wird, viel Arbeit macht, kostet der Besuch des Eistobels auch Eintritt – der mit 1,50 Euro für Erwachsene und 0,50 Euro für Kinder aber moderat ist. Das ist der Eingang:

Eistobel-Eingang

Wie man auf dem Bild schon sieht, war es keine ganz originelle Idee, an einem Augustsonntag in den Eistobel zu fahren. Es waren wirklich sehr viele Leute da. Eine noch schlechtere Idee ist es aber, sich dort mit Kinderwagen, Sandalen oder sogar Flipflops hinunter zu wagen, wie es einige probiert haben (den Kinderwagen habe ich unten aber nicht mehr gesehen). Der Weg hinunter ist steil und immer etwas glitschig. Wir hatten leichte Trekkingstiefel an, und das kann ich euch nur empfehlen.

Beschreibung des Wegs durch den Eistobel

Eistobel-Abstieg

Der Weg schlängelt sich unter der Argentobelbrücke hindurch …

Eistobel-Brücke-von-unten

… an der klaren und kühlen Argen entlang …

Eistobel-Argen

… manchmal auf Stegen …

Eistobel-Steg

… oder unter bemoosten Bäumen.

Eistobel-moosbewachsener Baum

Immer wieder laden Kiesbänke zum Planschen und Baden ein: Oder auch zum Steine-hüpfen-lassen oder Steinmännchen bauen:

Eistobel-Steinmaennchen

Es gibt sogar zwei Wasserfälle im Tobel,

Eistobel-Wasserfall

aber auch ruhigere Stellen:

Eistobel-Argen-mit-Hütte

Wenn man zügig durch den gesamten Tobel geht, braucht man eine gute Stunde dafür. Wir brauchen allerdings länger, weil wir zwischendrin auch Steine hüpfen lassen und barfuß im eiskalten Wasser herumwaten (Handtuch nicht vergessen!). Man kann den Weg dann einfach wieder zurückgehen, es gibt aber auch ein paar Varianten, bei denen der Eistobel Teil eines Rundwanderweges ist. Uns war es dafür diesmal zu heiß.

Weitere Informationen zum Eistobel (wichtig ist vor allem die Info, ab wann er im Frühjahr wieder begehbar ist!) findet ihr hier.

Mein Fazit: ein sehr schönes Ausflugsziel für Naturliebhaber und Familien, wenn sie nicht gerade an einem Sommerferiensonntag und in ungeeignetem Schuhwerk kommen.


Größere Kartenansicht

Wenn ihr euch für weitere Wanderungen mit Kindern im Allgäu interessiert, solltet ihr einen Blick auf die Liste unserer Lieblingstouren werfen.

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