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Rasanter Rodelspaß bei Immenstadt: der Alpsee Coaster

Der Alpsee Coaster ist Deutschlands längste Ganzjahresrodelbahn und damit eine echte Attraktion, die wir natürlich ausprobieren wollten. Damit wir nicht nur sitzen, sondern uns auch ein bisschen bewegen, sind wir nicht mit der Sesselbahn auf die Eckhalde (so heißt der Berg) bei Immenstadt gefahren, sondern von der Talstation der Alpsee Bergwelt aus zu Fuß gegangen.

Aufstieg zur Alpsee Bergwelt bei Immenstadt

Der Weg führt links hinter dem Spielplatz entlang.

Alpsee Bergwelt Talstation

Es handelt sich um einen asphaltierten Weg, der im Winter auch als (Natur-)Rodelbahn dient. Er schlängelt sich gemütlich nach oben, manchmal unter Bäumen …

Aufstieg zur Alpsee Bergwelt

… dann durch die Bergwiesen …

Alpsee Bergwelt Aufstieg

… einmal kreuzt die Sesselbahn.

Alpsee Bergwelt Sesselbahn über dem Wanderweg

Von hier oben hat man auch einen schönen Blick auf den Großen Alpsee.

Blick auf den Großen Alpsee von der Alpsee Bergwelt

Nach 45 Minuten ist die Bergstation erreicht.

Alpsee Bergwelt Bergstation

Hier oben ist richtig viel los, die Alpsee Bergwelt hat schließlich neben dem Alpsee Coaster noch einiges zu bieten. :

Alpsee Bergwelt - Schilderwald

Empfehlenswert: Einkehr in der Alpe Obere Kalle

Gleich bei der Bergstation sind der Rodelstartpunkt und die Bärenfalle, eine recht große Hütte mit viel Remmidemmi. Daneben liegt der gleichnamige Kletterwald, an den sich wiederum die Abenteuer Alpe anschließt, ein Bergspielplatz mit Lamas und Alpakas (Eintritt 7 Euro pro Person, Stand: März 2020).

Blick auf die Abenteuer Alpe in der Alpsee Bergwelt bei Immenstadt

Das Angebot war uns beinahe zu groß. Wir haben daher weitere 15 Gehminuten investiert, um bis zur Alpe Obere Kalle zu gelangen. Die ist richtig schön und gemütlich. Wer mag, kann hier oben übrigens übernachten (allerdings nur im Matratzenlager).

Alpe Obere Kalle bei Immenstadt

Hier haben wir uns ein erfrischendes Rosenschorle gegönnt:

Alpe Obere Kalle - Rosenschorle

Rasante Abfahrt mit dem Alpsee Coaster

Danach sind wir wieder hinunter zum Alpsee Coaster. Wer mit der Sesselbahn gekommen ist, zeigt am Start seine Kombikarte (Sesselbahn + Coaster) vor. Ansonsten kann man auch direkt beim Einstieg in den Rodel die Abfahrt bezahlen (Erwachsene 7 Euro, Kinder 6 Euro).

Die Schirmallee lässt erahnen, mit welchem Andrang man hier rechnet:

Alpsee Coaster Wartereihe mit Sonnenschirmen

Es macht aber auch richtig Spaß, die fast 3 Kilometer lange Strecke hinunterzusausen. Es gibt enge Kurven, Wellen und Jumps, so dass auch fahrerisches Geschick gefragt ist. Nach ein paar Kurven hat man die Sache mit dem Bremsen und Gasgeben heraus. Man kann bis zu 40 km/h schnell werden, so schnell war ich aber bestimmt nicht.

Rasante Abfahrt mit dem Alpsee Coaster

Ja, das war cool! Kann ich aufrichtig empfehlen!

Ankunft mit dem Alpsee Coaster

Mitfahren dürfen übrigens Kinder ab 3 Jahren, selbst fahren dürfen Kinder ab 8, die mindestens 1,40 m groß sind.

Wenn ihr beim Sommerrodeln auf den Geschmack gekommen seid, interessiert euch vielleicht auch mein Post über die Wanderung über den Wasserfallweg auf die Alpspitz bei Nesselwang. Dort gibt es nämlich auch eine Sommerrodelbahn, die den Abstieg höchst angenehm verkürzt.

Die längste Ganzjahresrodelbahn Deutschlands - der Alpsee Coaster bei Immenstadt

Kategorie: Für Familien

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Oft und gerne tief im Allgäu unterwegs als Bloggerin und Reiseführerautorin

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