Alle Artikel mit dem Schlagwort: Wanderung

Willers Alpe im Dezember 2016

Kalt und schön: Winterwanderung zu Willers Alpe bei Hinterstein

Nach der Schlemmerei an den Festtagen ist eine kleine Bergwanderung eine willkommene Abwechslung. Gut, dass Willers Alpe im Hintersteiner Tal nicht nur im Sommer, sondern auch in den Weihnachts- und Osterferien geöffnet hat. Und dass diese kleine Bergwanderung auch an kurzen Tag gut zu machen ist. Allerdings führt sie ins hochalpine Gelände, zwischendrin geht es auch steil bergauf. Ihr braucht also für die Winterwanderung zu Willers Alpe eine gewisse Grundkondition und auf jeden Fall festes Schuhwerk. Ausgangspunkt ist der Parkplatz nach dem Ort Hinterstein, zu dem ihr auch mit dem „Giebelhausbus“ (Haltestelle Rauhornweg) fahren könnt. Falls ihr mit dem Auto kommt: Das Tages-Parkticket kostet 2,50 Euro. Der Weg beginnt direkt am Parkplatz und ist durchgängig gut gekennzeichnet. Der Weg bis Willers Alpe Zunächst geht es gemächlich bergauf, dann mündet der Weg auf ein Stück Teerstraße. Von dort aus zweigt nach etwa einer halben Stunde Gehzeit ein Pfad ab, der sich durch den Bergwald hinauf windet. Auch diese Abzweigung ist gut markiert. Das Achtung-Schild steht hier nicht umsonst: Da es keine Straße zur Alpe gibt, bringt …

Rundwanderung zu den Burgruinen Eisenberg und Hohenfreyberg

Die Burgruinen Eisenberg und Hohenfreyberg sind sehr malerisch und höchst sehenswert. Noch dazu lassen sie sich gemütlich erwandern und sind damit ein perfektes Ausflugsziel für Familien und Geschichtsinteressierte. Wir haben am Wochenende eine kleine Rundwanderung mit genüsslicher Einkehr dorthin unternommen. Von Zell nach Hohenfreyberg Wir haben im Ortsteil Zell vor dem Hotel Bären geparkt (auf der Karte das unterste P). Von dort sind wir an der Kirche die Hauptstraße entlang gegangen. Am Ortsende zweigt der Weg nach rechts ab. Er führt den Hügel hinauf in den Wald. Dort sind wir dem Wegweiser zur Burgruine Hohenfreyberg gefolgt. Diese kommt auch bald schon in Sicht: Zunächst geht es aber noch ein Stück bergauf. Es lohnt sich, zwischendrin einmal zurück zu blicken … Nach etwa 35 Minuten Gehzeit erreicht man den runden Turm und daneben den Eingang zur Burg. Burg Hohenfreyberg Sie wurde zwischen 1418 und 1432 von Friedrich von Freyberg-Eisenberg zu Hohenfreyberg erbaut, der offenbar ein Nostalgiker war. Jedenfalls wählte er die damals schon veraltete Form einer stauferzeitlichen Burg für seinen Neubau, weil er an die edlen …

Abenteuer Galetschbach: großer Spaß für kleine Naturforscher

Manchmal bin ich ganz neidisch, dass es so tolle Kinderwagen-Wanderungen im Allgäu kaum gab, als unsere Kinder im entsprechenden Alter waren. Aber ich muss zugeben, dass das Abenteuer Galetschbach mir trotzdem sehr gut gefallen hat – und selbst mein mittlerweile 13-jähriger Sohn hatte eine Menge Spaß. Aber jetzt der Reihe nach: Startpunkt: das Café neben dem Freibad Geparkt haben wir in Rettenberg am Café Griaß di. Das ist übrigens ein sehr nettes Café mit einer schönen Sonnenterrasse und familientauglichen Toiletten (samt Wickeltisch). Außerdem könnt ihr hier gegen ein kleines Entgelt von 6,50 Euro einen Forscherrucksack für zwei Personen ausleihen, in dem sich neben Becherlupe, Sieb und Pinsel auch ein Naturführer, eine Insektenbestimmungstafel und ein Fernglas befinden. Falls ihr nicht nur kleine Forscher, sondern auch noch wagemutige Abenteurer dabei habt, könnt ihr hier auch Klettersteigsets ausleihen (ebenfalls 6,50 Europro Person und 3,5 Stunden). Die bestehen aus einer Wathose, einem Klettergurt, einem Sicherungsseil und einem Audioguide. Die braucht ihr für den „Wasseramselsteig“, eine Art Wasser-Klettersteig. Aber dazu nachher mehr. Das Café Griaß di ist vom 1. Mai …

Hinauf zur Bergmang Alpe: gemütlicher Familienspaziergang bei Ruderatshofen

Ich wollte schon lange einmal auf die Bergmang Alpe bei Ruderatshofen hinauf, und zwar im Winter, wenn man mit dem Schlitten wieder abfahren kann. Da das mit dem Winter und vor allem mit dem Schnee bisher nicht geklappt hat, sind wir eben an einem der sonnigen Spätherbsttage aufgebrochen. Geparkt haben wir am Parkplatz Krottenbichel. Dort steht bereits das erste Schild auf einem insgesamt bestens beschilderten Spazierweg; „Wanderung“ ist doch eine zu bombastische Bezeichnung für eine Dreiviertelstunde Unterwegssein. So führt der Weg vom Parkplatz Krottenbichl zur Bergmang Alpe Es geht los in Richtung Bahndamm … … und dann weiter durch saftige Wiesen, … … bis man nach rechts auf den Schotterweg abbiegt. Nun geht es ein Stück bergauf, … … vorbei an den Überresten einer ehemaligen Fliehburg: Man benötigt allerdings etwas Fantasie, um sich die auf dem Schild beschriebenen Bauten vorzustellen, wenn man auf der kleinen Lichtung steht. Es gibt nämlich nicht viel zu sehen: Dann geht es wieder zurück auf den Weg und noch ein Stückchen bergauf. Am höchsten Punkt des Hügels steht ein Mobilfunkmast …

Wanderung zum Schwarzen Grat in der Adelegg

Skilehrlinge kennen die Gegend um Eschach bei Kempten wegen des kleinen, kindergeeigneten Skigebiets. Danach hört die Welt dann irgendwie auf, könnte man meinen. Weit gefehlt: Danach kommt die Adelegg, ein Höhenzug vor den Allgäuer Alpen, der dünn besiedelt und landschaftlich sehr reizvoll ist. An einem der sonnigen Herbsttage haben wir dort eine kleine Wanderung zum schwarzen Grat gemacht, nach der ich mich gefragt habe, warum wir dort zuvor noch nie waren – es ist wunderschön in der Adelegg! Startpunkt: Batschen Unser Ausgangspunkt war der Weiler Batschen. Das ehemalige Wirtshaus dort ist zwar leider geschlossen, aber der Parkplatz ist nicht zu übersehen: Hier führt der sogenannte Glasmacherweg entlang; im 18. und 19. Jahrhundert wurde in dieser Gegend nämlich Glas hergestellt und das Haus „Zum Batschen“ gehört einer Glasmacherfamilie. Wegbeschreibung unserer Wanderung zum Schwarzen Grat Wir wollten einen Rundweg gehen, der uns zunächst zum Schwarzen Grat führen sollte … und gingen deswegen gleich nach dem Waldrand den Weg rechts hinauf: Mit leichter Steigung und etlichen Windungen geht es durch den Wald … … bis die Südseite des …

Steigen, Schmausen, Sausen … eine Wanderung auf die Alpspitz bei Nesselwang

In den Herbstferien gehen wir traditionell gerne wandern. Da der Morgen grau und trüb war, entschlossen wir uns, über den so genannten Wasserfallweg auf die Alpspitz bei Nesselwang zu gehen. Wir hofften, dass es auf 1.500 Metern Höhe sonnig sein würde. Unsere Wanderung auf die Alpspitz bei Nesselwang über den Wasserfallweg Wir stellten das Auto am Parkplatz der Alpspitzbahn-Talstation ab und folgten den Schildern zum Sportheim Böck, das kurz unterhalb des Gipfels liegt. Der Weg führt Richtung Wald … … in den Wald hinein … … und, wie der Name schon sagt: erst zum Wasser, … … dann zum Wasserfall: Für jemanden wie mich, der eigentlich nicht gerne Bergsteigen geht, gab es hier ordentlich etwas zu steigen. Der Teil mit den Treppen und Stegen am Wasserfall ist aber auch wirklich sehr schön. Danach wird der Weg schmaler, und hier lag sogar schon etwas Schnee: Immerhin: Das Ziel rückt näher! Die Zeitangaben haben für uns ziemlich genau gestimmt: Der gesamte Weg war mit 1 1/2 Stunden angegeben, und bis zu diesem Schild haben wir tatsächlich etwa …

Alpe Beichelstein bei Seeg

Rundwanderung zur Alpe Beichelstein über den Senkelekopf

An einem so strahlenden Herbstsonntag wie heute zieht es uns hinaus in Richtung Berge, um ein bisschen zu wandern. Wir haben uns für eine Wanderung zur Alpe Beichelstein bei Seeg entschieden, weil wir im Bekanntenkreis schon öfter gehört haben, dort sei es so nett. Wir sind einen Rundwanderweg gegangen, dessen Ausgangspunkt der Weiler Wiesleuten gleich hinter Seeg war. Start in Wiesleuten, dann Richtung Waldrand Los geht es nach links, zum Waldrand hin: Dann rechts in den Wald hinein … … und bergauf. An dieser Weggabelung geht es links weiter. Die Beschilderung ist ansonsten ziemlich gut: Es geht weiter hinauf, bis man bei der unbewirtschafteten Senkele-Alpe ankommt. Abstecher zum Senkelekopf Wir haben noch den kleinen Abstecher zum Senkelekopf gemacht, deswegen sind wir hier links hinauf gegangen: Der Senkelekopf (= der „Gipfel“ des Hügels) ist eher unspektakulär. Beim Hinuntersteigen sind wir noch den Schildern zum Drei-Schlösser-Panoramablick gefolgt. Das Panorama ist zweifellos schön – aber drei Schlösser sind da beim besten Willen nicht zu entdecken. Schloss Neuschwanstein haben wir hinter dem Ast ganz links schwach erspäht, aber Schloss …

Gastbeitrag: Über die Buchelalpe auf das Wertacher Hörnle

Ich bin Sabine und wohne mit meinen beiden Kindern und meinem Mann im Allgäu. Normalerweise gebe ich in meinem Blog „Organisation mit Sabine“  Tipps zur Organisation von Büro und Alltag – mit leckeren Schnell-Rezepten, aber heute darf ich hier für Barbara einen Gastbeitrag über unsere letzte Bergwanderung schreiben. „Dem Himmel so nah, der Arbeit so fern“ … So steht es auf der Gipfelbank am Wertacher Hörnle. Und es stimmt, um Alltag, Stress und Arbeit zu entfliehen, ist eine Bergtour genau das Richtige. Wir haben also unser Auto am Parkplatz Obergschwend (B310 zwischen Unterjoch und Oberjoch) geparkt. Hier steht auch schon eine Informationstafel über die Buchelalpe. Kleine süße Zwerge zeigen den Weg zur Buchelalpe und motivieren auch Kinder, die wenig überzeugt von der Idee sind, einen Berg zu besteigen, nur um danach wieder runterzulaufen. Selbst größere Kinder haben Spaß an diesen Zwergen, so ist der 45-minütige Aufstieg ein Kinderspiel. Der Weg zur Buchtelalpe ist auch für Kinderwagen geeignet und belohnt von Anfang an mit schöner Aussicht …   … zum Beispiel auf Unterjoch. Neben den putzigen …

Sehens- und gehenswert: der Vogellehrpfad Friesenried

Wohin an einem trüben Sonntagvormittag? Wir haben uns diesmal für den Vogellehrpfad entschieden, der beim Weiler Aschthal in der Nähe von Friesenried (zwischen Obergünzburg und Kaufbeuren) liegt. Eingerichtet wurde er vom Landesbund für Vogelschutz in Zusammenarbeit mit den Bayerischen Staatsforsten, der Gemeinde Friesenried und vielen Sponsoren und Ehrenamtlichen. Was ist der Vogellehrpfad Friesenried? Entlang des Lehrpfades, der etwa 3 km lang ist, finden sich 25 Stationen mit Informationen zu rund 50 heimischen Vogelarten. Die Vögel werden in ihrer typischen Umgebung als Modelle präsentiert und auf Infotafeln näher beschrieben. Das Besondere an diesen Schaukästen ist: Die Modelle hat ein LBV-Ehrenamtlicher aus Friesenried alle selbst getöpfert und bemalt. Sie sehen wirklich erstaunlich echt aus: Es gibt auch Mitmach-Stationen Eine sehr hübsche Idee ist das „Vogelnest“, das an einer Wegkreuzung im Wald liegt. Drinnen finden sich weitere Schaukästen, die man per Schalter elektrisch beleuchten kann. Besonders interessant sind die drei Gucklöcher zu Brutkästen am anderen Ende des Pavillons. Mit etwas Glück kann man hier im Frühjahr die Vögel beim Brüten bzw. die Küken im Nest beobachten. Auch sonst …

Auerberg - Gipfel mit Wallfahrtskirche und Lokal

Winterspaziergang zum Römerrundweg am Auerberg

Der Auerberg ist ein schönes Ausflugsziel für alle, die sich für Geschichte interessieren und gerne wandern: Er diente schon zu Zeiten der Römer als strategisch wichtiger Aussichtspunkt, es gibt dort nette Rundwege auf den Spuren der römischen Besiedlung, ein Kirchlein mit Aussichtsplattform und eine beliebte Gaststätte … aber alles der Reihe nach: Zu Fuß auf den Auerberg Wir haben unser Auto im Örtchen Salchenried geparkt und sind dort den Schildern zum Auerberg hinauf gefolgt. Der zunächst geteerte Weg schlängelt sich aus Salchenried hinaus … … am Waldrand entlang. Bereits vons hier aus hat man einen schönen Blick in die Alpen, hier auf den Breitenberg (der breite, dunkle in der Mitte) mit den Königsschlössern Hohenschwangau und Neuschwanstein. Dann quert man eine Wiese (ab hier ist der Weg nicht kinderwagengeeignet) … … geht durch den Wald … … bis hinauf zum Gipfel, der von einer kleinen Kirche gekrönt wird: Auf dem Schild in Salchenried waren als Gehzeit 50 Minuten angegeben – das ist aber wohl für sehr müde Wanderer gedacht, denn wir waren in 25 Minuten am …