Alle Artikel mit dem Schlagwort: Wanderung

Hinauf zur Bergmang Alpe: gemütlicher Familienspaziergang bei Ruderatshofen

Ich wollte schon lange einmal auf die Bergmang Alpe bei Ruderatshofen hinauf, und zwar im Winter, wenn man mit dem Schlitten wieder abfahren kann. Da das mit dem Winter und vor allem mit dem Schnee bisher nicht geklappt hat, sind wir eben an einem der sonnigen Spätherbsttage aufgebrochen. Geparkt haben wir am Parkplatz Krottenbichel. Dort steht bereits das erste Schild auf einem insgesamt bestens beschilderten Spazierweg; „Wanderung“ ist doch eine zu bombastische Bezeichnung für eine Dreiviertelstunde Unterwegssein. So führt der Weg vom Parkplatz Krottenbichl zur Bergmang Alpe Es geht los in Richtung Bahndamm … … und dann weiter durch saftige Wiesen, … … bis man nach rechts auf den Schotterweg abbiegt. Nun geht es ein Stück bergauf, … … vorbei an den Überresten einer ehemaligen Fliehburg: Man benötigt allerdings etwas Fantasie, um sich die auf dem Schild beschriebenen Bauten vorzustellen, wenn man auf der kleinen Lichtung steht. Es gibt nämlich nicht viel zu sehen: Dann geht es wieder zurück auf den Weg und noch ein Stückchen bergauf. Am höchsten Punkt des Hügels steht ein Mobilfunkmast …

Das Sportheim Böck - Ziel einer Wanderung auf die Alpspitz bei Nesselwang

Steigen, Schmausen, Sausen … eine Wanderung auf die Alpspitz bei Nesselwang

In den Herbstferien gehen wir traditionell gerne wandern. Da der Morgen grau und trüb war, entschlossen wir uns, über den so genannten Wasserfallweg auf die Alpspitz bei Nesselwang zu gehen. Wir hofften, dass es auf 1.500 Metern Höhe sonnig sein würde. Unsere Wanderung auf die Alpspitz bei Nesselwang über den Wasserfallweg Wir stellten das Auto am Parkplatz der Alpspitzbahn-Talstation ab und folgten den Schildern zum Sportheim Böck, das kurz unterhalb des Gipfels liegt. Der Weg führt Richtung Wald … … in den Wald hinein … … und, wie der Name schon sagt: erst zum Wasser, … … dann zum Wasserfall: Für jemanden wie mich, der eigentlich nicht gerne Bergsteigen geht, gab es hier ordentlich etwas zu steigen. Der Teil mit den Treppen und Stegen am Wasserfall ist aber auch wirklich sehr schön. Danach wird der Weg schmaler, und hier lag sogar schon etwas Schnee: Immerhin: Das Ziel rückt näher! Die Zeitangaben haben für uns ziemlich genau gestimmt: Der gesamte Weg war mit 1 1/2 Stunden angegeben, und bis zu diesem Schild haben wir tatsächlich etwa …

Alpe Beichelstein bei Seeg

Rundwanderung zur Alpe Beichelstein über den Senkelekopf

An einem so strahlenden Herbstsonntag wie heute zieht es uns hinaus in Richtung Berge, um ein bisschen zu wandern. Wir haben uns für eine Wanderung zur Alpe Beichelstein bei Seeg entschieden, weil wir im Bekanntenkreis schon öfter gehört haben, dort sei es so nett. Wir sind einen Rundwanderweg gegangen, dessen Ausgangspunkt der Weiler Wiesleuten gleich hinter Seeg war. Start in Wiesleuten, dann Richtung Waldrand Los geht es nach links, zum Waldrand hin: Dann rechts in den Wald hinein … … und bergauf. An dieser Weggabelung geht es links weiter. Die Beschilderung ist ansonsten ziemlich gut: Es geht weiter hinauf, bis man bei der unbewirtschafteten Senkele-Alpe ankommt. Abstecher zum Senkelekopf Wir haben noch den kleinen Abstecher zum Senkelekopf gemacht, deswegen sind wir hier links hinauf gegangen: Der Senkelekopf (= der „Gipfel“ des Hügels) ist eher unspektakulär. Beim Hinuntersteigen sind wir noch den Schildern zum Drei-Schlösser-Panoramablick gefolgt. Das Panorama ist zweifellos schön – aber drei Schlösser sind da beim besten Willen nicht zu entdecken. Schloss Neuschwanstein haben wir hinter dem Ast ganz links schwach erspäht, aber Schloss …

Gastbeitrag: Über die Buchelalpe auf das Wertacher Hörnle

Ich bin Sabine und wohne mit meinen beiden Kindern und meinem Mann im Allgäu. Normalerweise gebe ich in meinem Blog „Organisation mit Sabine“  Tipps zur Organisation von Büro und Alltag – mit leckeren Schnell-Rezepten, aber heute darf ich hier für Barbara einen Gastbeitrag über unsere letzte Bergwanderung schreiben. „Dem Himmel so nah, der Arbeit so fern“ … So steht es auf der Gipfelbank am Wertacher Hörnle. Und es stimmt, um Alltag, Stress und Arbeit zu entfliehen, ist eine Bergtour genau das Richtige. Wir haben also unser Auto am Parkplatz Obergschwend (B310 zwischen Unterjoch und Oberjoch) geparkt. Hier steht auch schon eine Informationstafel über die Buchelalpe. Kleine süße Zwerge zeigen den Weg zur Buchelalpe und motivieren auch Kinder, die wenig überzeugt von der Idee sind, einen Berg zu besteigen, nur um danach wieder runterzulaufen. Selbst größere Kinder haben Spaß an diesen Zwergen, so ist der 45-minütige Aufstieg ein Kinderspiel. Der Weg zur Buchtelalpe ist auch für Kinderwagen geeignet und belohnt von Anfang an mit schöner Aussicht …   … zum Beispiel auf Unterjoch. Neben den putzigen …

Von Weitnau bis Wilhams Spaß auf dem Carl-Hirnbein-Weg

Wir sind den Carl-Hirnbein-Weg von Weitnau nach Wilhams gegangen und hatten dabei sehr viel Spaß. Der Weg ist sehr abwechslungsreich und bietet etliche Spielstationen für Kinder, weswegen er besonders familiengeeignet ist. Und wieso heißt der Wanderweg so komisch? Carl Hirnbein war ein Agrarreformer aus dem 19. Jahrhundert, der für das Allgäu deswegen so wichtig wurde, weil er hier eine neue Form der Käseherstellung etablierte, die dazu führte, dass die Milchwirtschaft zur dominierenden Form der Landwirtschaft in der ganzen Region wurde. Carl Hirnbein wurde in Unterwilhams geboren und starb in Weitnau, weswegen der nach ihm benannte Erlebniswanderweg von Weitnau über Wilhams nach Missen führt. Beschreibung des Carl-Hirnbein-Wegs ab Weitnau Der Startpunkt ist in Weitnau, gleich neben dem Parkplatz vor dem Gasthof zum Goldenen Adler. Der Weg ist durchgehend gut ausgeschildert: Zunächst geht es durch den Braut- und Bahrweg, der, wie der Name bereits vermuten lässt, zur Kirche und zum Friedhof führt, dann hinaus aus Weitnau und hinein in den Wald. Entlang des Weges gibt es eine kleine Kneippstation, immer wieder Balanciergelegenheiten und allerlei Getier zu entdecken: …

Im Eistobel bei Grünenbach im Allgäu

Erfrischende Wanderung für heiße Tage: der Eistobel bei Grünenbach

Wohin an einem heißen Ferientag, wenn man wandern und nicht baden möchte? Bei der Beantwortung dieser Frage ist uns im Familienrat wieder einmal der Eistobel zwischen Maierhöfen und Grünenbach im Westallgäu eingefallen. Was gibt es im Eistobel? Er bietet alles, was Spaß macht – eine wildromantische Schlucht, angenehme Kühle, klares Wasser und viele Kiesbänke, die zum Baden und Bauen einladen. Der Weg hinunter in und durch den Tobel, den das Flüsschen Argen in die Landschaft gegraben hat, ist gut befestigt. Weil das Sichern des Weges, das von örtlichen Vereinen übernommen wird, viel Arbeit macht, kostet der Besuch des Eistobels auch Eintritt – der mit 1,50 Euro für Erwachsene und 0,50 Euro für Kinder aber moderat ist. Das ist der Eingang: Wie man auf dem Bild schon sieht, war es keine ganz originelle Idee, an einem Augustsonntag in den Eistobel zu fahren. Es waren wirklich sehr viele Leute da. Eine noch schlechtere Idee ist es aber, sich dort mit Kinderwagen, Sandalen oder sogar Flipflops hinunter zu wagen, wie es einige probiert haben (den Kinderwagen habe ich …

Hinweisschild zur Rodelbahn am Adlerhorst im Tannheimer Tal

Tannheimer Tal: die Rodelbahn am Adlerhorst

Die Rodelbahn am Adlerhorst liegt im Tannheimer Tal, das nicht mehr zum Allgäu, sondern zu Österreich gehört. Dort haben wir letzte Woche bei -5°C und Schneetreiben einen sehr schönen Ausflug gemacht. Ein Winterausflug zur Rodelbahn am Adlerhorst Aus dem Örtchen Haller, das zur Gemeinde Nesselwängle (nicht zu verwechseln mit Nesselwang, denn das liegt im Allgäu) gehört, sind wir hinauf zum Adlerhorst gestiegen und mit dem Rodel wieder hinuntergesaust. Der Adlerhorst ist natürlich kein Vogelnest, sondern eine Berghütte, die ihren Namen vermutlich ihrer herausragenden Lage verdankt. Aufstieg zum Adlerhorst Von unten sieht die Hütte tatsächlich wie ein Horst aus, der sich eben so noch an den Berg schmiegt: Zunächst geht der Weg beinahe eben los, … … aber dann folgen auch steilere Passagen durch den Bergwald, … … vorbei an gefrorenen Bergbächlein, … … bis nach etwa 35 Minuten Aufstieg die Berghütte erreicht ist: Die Inneneinrichtung besteht für meinen Geschmack aus zu vielen toten Tieren, … … aber das Speisenangebot ist ganz in Ordnung (nur der Kaiserschmarrn war nicht besonders, trocken und irgendwie mehlig, was in …

grün leuchtendes Wasser und steile Felswände in der Breitachklamm

Breitachklamm: Diese Tour begeistert selbst Wandermuffel!

Vor zwei Wochen war ja unser französischer Austauschschüler zu Besuch – ein sehr liebenswerter Junge, aber Bewegung an der frischen Luft zählt nicht zu seinen Lieblingsbeschäftigungen. Als er hörte, dass wir am Wochenende eine Wanderung machen wollten, war er alles andere als begeistert, aber zu höflich, um zu protestieren. Welches Ziel ist unter solchen Umständen das richtige? Wir entschieden uns für: Die Breitachklamm Unser Gast hatte von Oberstdorf übrigens noch nie etwas gehört, was den dortigen Tourismusverantwortlichen zu denken geben sollte. Über den kostenpflichtigen Parkplatz direkt vor dem Gasthaus Breitachklamm (2 €) wunderte er sich ebenso wie über die Souvenirshops und das Kassenhaus (3,50 € für Erwachsene, 1,50 € für Kinder). Update 2017: Die Eintrittspreise für die Breitachklamm liegen nun bei 4 € für Erwachsene und 1,50 € für Kinder. Zu sehen gibt es da bei Tiefenbach, am Beginn der Klamm, eher wenig. Auch der Beginn der Wanderung ist unspektakulär, man sieht halt einen netten kleinen Bach. Schon nach ein paar Minuten ändert sich der Eindruck: Der Bach schlängelt sich durch immer steiler aufragende Felswände. …