Alle Artikel mit dem Schlagwort: Spaziergang

Römerturm am Rundwanderweg Kemnat bei Kaufbeuren

Rundwanderweg Kemnat: ein abwechslungsreicher Familienspaziergang

Unser traditioneller Neujahrsspaziergang in diesem schneelosen Winter hat uns diesmal in Richtung Kaufbeuren geführt: Wir sind den Rundwanderweg Kemnat gegangen. Startpunkt war der Parkplatz am Theaterstadel in Großkemnat. Der Rundwanderweg Kemnat ist gut beschildert und gut zu gehen Von dort aus folgen wir den Schildern mit dem stilisierten Turm. Zunächst führt der Weg über Wiesen und am Waldrand entlang, bis zur kleinen Fatima-Kapelle: Weiter geht es am Waldrand entlang, dann den Ölmühlhang hinunter, bis der Weg direkt in die „Höll“ führt. Dort unten ist es aber gar nicht höllisch, sondern sehr romantisch. Nach dem Waldstück stößt man auf ein kleines Tümpelbiotop, das die Stadt Kaufbeuren als Ausgleichsfläche für ein Wohngebiet angelegt hat. Nun schlängelt sich der Weg zwischen Wiesen entlang, in den lichten Wald hinein, und wieder hinaus, bis die „Fazenda da Esperanca“ in Bickenried in Sicht kommt: Einst war das Anwesen ein Wirtschaftshof, der zum Crescentia-Kloster Kaufbeuren gehörte. Heute beherbergt er eine Wohngemeinschaft, in der ehemals dorgenabhänige Menschen wieder in ein geregeltes Leben zurückfinden sollen. Sie betreiben auch ein kleines Hofcafé, in dem man …

Ein schönes Ausflugsziel: das Kräutercafé Ingenried

Mir geht es wie den Kindern: Bei einem längeren Spaziergang habe ich gerne ein Ziel. Zum Beispiel ein schönes Café oder Restaurant, in dem man einkehren kann. Ein sehr nettes Ziel haben wir kürzlich zum ersten Mal besucht, nämlich das Kräutercafé, das die Phytotherapeutin Bertlies Adler im ehemaligen Pfarrhof in Ingenried eingerichtet hat. Zu Fuß von Pforzen zum Kräutercafé Ingenried Wir haben unseren Spaziergang am Sportplatz von Pforzen (in der Nähe von Kaufbeuren) begonnen: Dort ist der Weg als „Wertach-Eisbachrunde“ ausgeschildert. Anders als auf dem Schild angegeben, haben wir bis Ingenried aber nur eine Stunde Gehzeit benötigt. Der Weg führt zwischen Wiesen entlang … dann ein Stück durch den Wald, weiter geht es wieder durch Wiesen … an diesem Stadel links dem Schild nach, und nach dieser Kuppe kann man bereits den Kirchturm von Ingenried sehen: Kurz vor der Kirche kommt dieser Wegweiser: Vor dem Maibaum geht es links hinein und dann ist der ehemalige Pfarrhof schon in Sicht: Früher Pfarrhof, heute Kräutercafé Er wurde sehr liebevoll hergerichtet und wirkt sehr einladend. Nachdem das Wetter …

Sonne, Schnee und Barock: ein Winterspaziergang bei Görwangs

Wenn Schnee liegt, kann man sich tief im Allgäu für einen Spaziergang entweder Schneeschuhe oder Langlaufski anziehen oder man sucht sich eine Route über geräumte, aber wenig befahrene Straßen. Wegbeschreibung zum Winterspaziergang bei Görwangs Eine schöne Runde von etwa einer Stunde Dauer beginnt am Parkplatz hinter dem Wallfahrtskirchlein St. Alban in Görwangs. Nachdem der Weg die Kirche umrundet hat, biegen wir rechts ab und folgen der Straße, bis es an dieser Abzweigung links hinunter geht. Nach der kleinen Unterführung unter der Bahntrasse halten wir uns rechts und folgen der Straße bis zum Waldrand, wo wir rechts in den Waldweg einbiegen und dem Wegweiser zum Langen Weiher folgen. Eine Weile führt der Weg durch den romantischen Winterwald, bis er wieder an dern Waldrand führt und auf eine Straße stößt, an der wir rechts durch die Unterführung gehen und uns danach wieder rechts halten: Nun geht es schon wieder ein wenig hinauf Richtung Görwangs, wobei wir noch einen kleinen Abstecher zum langen Weiher (links in den Wald hinein) gemacht haben – er war komplett zugefroren. Weiter geht …

Hinauf zur Bergmang Alpe: gemütlicher Familienspaziergang bei Ruderatshofen

Ich wollte schon lange einmal auf die Bergmang Alpe bei Ruderatshofen hinauf, und zwar im Winter, wenn man mit dem Schlitten wieder abfahren kann. Da das mit dem Winter und vor allem mit dem Schnee bisher nicht geklappt hat, sind wir eben an einem der sonnigen Spätherbsttage aufgebrochen. Geparkt haben wir am Parkplatz Krottenbichel. Dort steht bereits das erste Schild auf einem insgesamt bestens beschilderten Spazierweg; „Wanderung“ ist doch eine zu bombastische Bezeichnung für eine Dreiviertelstunde Unterwegssein. So führt der Weg vom Parkplatz Krottenbichl zur Bergmang Alpe Es geht los in Richtung Bahndamm … … und dann weiter durch saftige Wiesen, … … bis man nach rechts auf den Schotterweg abbiegt. Nun geht es ein Stück bergauf, … … vorbei an den Überresten einer ehemaligen Fliehburg: Man benötigt allerdings etwas Fantasie, um sich die auf dem Schild beschriebenen Bauten vorzustellen, wenn man auf der kleinen Lichtung steht. Es gibt nämlich nicht viel zu sehen: Dann geht es wieder zurück auf den Weg und noch ein Stückchen bergauf. Am höchsten Punkt des Hügels steht ein Mobilfunkmast …

Spaziergang zum Dengelstein – ein Geotop im Kempter Wald

Die Eiszeiten haben uns im Alpenvorland nicht nur eine sehr schöne Landschaft, viele Seen und zahlreiche Toteislöcher beschert, sondern auch einige interessante Geotope. Eines davon ist der Dengelstein, ein risieger Nagelfluhblock, der während der letzten Eiszeit vom Illergletscher in den Kemptener Wald „verschoben“ wurde. Bei einem geschätzten Gewicht von 1.250 Tonnen ist das eine beachtliche Gletscher-Leistung! Heute zählt der Findling zu Bayerns schönsten 100 Geotopen. Unsere Dengelstein-Runde Als wir kürzlich zum Dengelstein spaziert sind, war das Wetter allerdings nicht eiszeitlich, sondern eher sommerlich. Geparkt haben wir am Waldgasthaus Tobias, dann sind wir ein Stück die Straße zurück gegangen und hier in den Wald abgebogen: Der Weg führt dann zum Waldrand … … und hinaus auf die Wiesen … … vorbei an der ziemlich kleinen Ruine der ehemaligen Schöneburg, … … bis in den Weiler Betzenried. Hier biegt man rechts ab und folgt dem Wegweiser zum Dengelstein: Es geht weiter über die Wiesen in Richtung Waldrand, … … und dann immer den Schildern nach. Ganz schön groß, der Stein! Der Findling liegt allerdings nicht so frei …

Weitsprungkasten

Familienausflug für heiße Tage: der Wald-Wissen-Spielplatz bei Eschers

Wenn ich meinem Sohn vorher gesagt hätte, wir würden fast 2 Stunden lang spazierengehen, hätte er wahrscheinlich einen Protestanfall bekommen. So aber war er völlig erstaunt, als ich ihm auf dem Rückweg zum Auto die Uhrzeit sagte: „Was, so lange waren wir da? Mir kam es ganz kurz vor!“ Ja, das war ein echt kurzweiliger Ausflug, an dem Eltern und Kinder ihren Spaß hatten. Man parkt am Kreisjugendheim Eschers auf einer Wiese. Dort weist eine Tafel auf den Wald-Wissen-Spielplatz hin. Es geht vorbei am Kreisjugendheim und anschließend rechts hinunter in den Wald. Das gibt es am Wald-Wissen-Spielplatz bei Eschers Unten im Wald finden sich eine ganze Reihe von Stationen, an denen man etwas lernen, ausprobieren oder schlicht spielen kann. Hier gibt es z. B. einige Fühlkästen und einen Schaukasten, der die Schichtung des Waldbodens zeigt. An dieser Station sind Waldtiere zu entdecken … und hier kann man Musik machen: Ein echtes Highlight für unsere Kinder ist die Seilbahn, die dieses Jahr komplett erneuert wurde, … danach machten sie eine kleine Kletterpartie … und zum Schluss …

Schöner Spaziergang für trockene Tage: Der Rundweg Illerschleife bei Bad Grönenbach

Am Sonntag war das Wetter so sonnig und warm, dass wir unbedingt an die Luft wollten. Wir haben uns den Rundweg Illerschleife bei Bad Grönenbach ausgesucht. Geparkt haben wir im Weiler Rothenstein (südwestlich von Bad Grönenbach). Von dort aus geht man zunächst zum Naturfreundehaus Rechberghaus. Das Haus ist wohl prinzipiell bewirtschaftet, war am Sonntag aber geschlossen. Startpunkt des Rundwegs Hier beginnt der 3,6 km lange, gut ausgeschilderte Rundweg. Nach wenigen Metern hat man bereits einen schönen Blick auf die Illerschleife mit der Staustufe im Hintergrund: Danach steigt der Weg leicht an und führt in einen lichten Laubwald, der als „Urwald“ nicht bewirtschaftet, sondern sich selbst überlassen wird. Dann geht es über eine Treppe hinunter bis zur Iller … Hier wohnt eine größere Schwanenschar, die sich recht wohlzufühlen scheint. Es geht weiter an der seeartigen Wasserfläche entlang … … bis kurz vor der Staustufe der Weg wieder ansteigt … und über Treppen nach oben führt. Der Aufstieg ist steil, kommt einem deutlich länger vor als der Abstieg und war am Sonntag ziemlich rutschig. Überhaupt war trotz …

Sehens- und gehenswert: der Vogellehrpfad Friesenried

Wohin an einem trüben Sonntagvormittag? Wir haben uns diesmal für den Vogellehrpfad entschieden, der beim Weiler Aschthal in der Nähe von Friesenried (zwischen Obergünzburg und Kaufbeuren) liegt. Eingerichtet wurde er vom Landesbund für Vogelschutz in Zusammenarbeit mit den Bayerischen Staatsforsten, der Gemeinde Friesenried und vielen Sponsoren und Ehrenamtlichen. Was ist der Vogellehrpfad Friesenried? Entlang des Lehrpfades, der etwa 3 km lang ist, finden sich 25 Stationen mit Informationen zu rund 50 heimischen Vogelarten. Die Vögel werden in ihrer typischen Umgebung als Modelle präsentiert und auf Infotafeln näher beschrieben. Das Besondere an diesen Schaukästen ist: Die Modelle hat ein LBV-Ehrenamtlicher aus Friesenried alle selbst getöpfert und bemalt. Sie sehen wirklich erstaunlich echt aus: Es gibt auch Mitmach-Stationen Eine sehr hübsche Idee ist das „Vogelnest“, das an einer Wegkreuzung im Wald liegt. Drinnen finden sich weitere Schaukästen, die man per Schalter elektrisch beleuchten kann. Besonders interessant sind die drei Gucklöcher zu Brutkästen am anderen Ende des Pavillons. Mit etwas Glück kann man hier im Frühjahr die Vögel beim Brüten bzw. die Küken im Nest beobachten. Auch sonst …

Auerberg - Gipfel mit Wallfahrtskirche und Lokal

Winterspaziergang zum Römerrundweg am Auerberg

Der Auerberg ist ein schönes Ausflugsziel für alle, die sich für Geschichte interessieren und gerne wandern: Er diente schon zu Zeiten der Römer als strategisch wichtiger Aussichtspunkt, es gibt dort nette Rundwege auf den Spuren der römischen Besiedlung, ein Kirchlein mit Aussichtsplattform und eine beliebte Gaststätte … aber alles der Reihe nach: Zu Fuß auf den Auerberg Wir haben unser Auto im Örtchen Salchenried geparkt und sind dort den Schildern zum Auerberg hinauf gefolgt. Der zunächst geteerte Weg schlängelt sich aus Salchenried hinaus … … am Waldrand entlang. Bereits vons hier aus hat man einen schönen Blick in die Alpen, hier auf den Breitenberg (der breite, dunkle in der Mitte) mit den Königsschlössern Hohenschwangau und Neuschwanstein. Dann quert man eine Wiese (ab hier ist der Weg nicht kinderwagengeeignet) … … geht durch den Wald … … bis hinauf zum Gipfel, der von einer kleinen Kirche gekrönt wird: Auf dem Schild in Salchenried waren als Gehzeit 50 Minuten angegeben – das ist aber wohl für sehr müde Wanderer gedacht, denn wir waren in 25 Minuten am …

Winterspaziergang vom Kuhstallweiher über den Pestfriedhof bei Marktoberdorf

Auch an trüben Tagen tut Bewegung gut. Also haben wir uns auf nach Marktoberdorf-Kohlhunden gemacht, um endlich einmal den von den Römerfreunden ausgeschilderten Terra-Nostra-II-Weg zu gehen. Man parkt beim winterlich trockengelegten Kuhstallweiher, wo der gut beschilderte Rundweg beginnt. Zunächst geht es durch den Wald, bis man nach etwa einer halben Stunde den ehemaligen Pestfriedhof erreicht. Kurz darauf führt der Weg aus dem Wald hinaus … … und dann hinein in die typische Hügellandschaft des Voralpenlandes … … vorbei an der Stelle, an der vor etlichen Jahren mehrere Kuhglocken aus dem 1. Jahrhundert nach Chr. ausgegraben wurden … … und dem herrlichen Blick auf den Auerberg bei Stötten … … bis hinein ins Dörfchen Rieder, das heute ein Ortsteil von Marktoberdorf ist. Man geht an der hübschen kleinen Kirche entlang … und am aufgestauten Reichenbach, der früher mehrere Mühlen betrieb, darunter eine Sägemühle, eine Mahlmühle und eine Gipsmühle: Anschließend geht es wieder in den Wald, wo der Eisweiher durch die Bäume schimmert … … und schließlich zurück zum Kuhstallweiher. Die Länge des Weges „Terra Nostra II“ …