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Frühling im Günztal – Zeit der Löwenzahnblüte

Nun ist es endlich doch Frühling geworden, und tief im Allgäu ist alles frisch und grün … und gelb. Weil der Löwenzahn blüht. Leider hält die gelbe Pracht wahrscheinlich nur noch wenige Tage, denn die Bauern sind schon ganz wild darauf, die Wiesen endlich zum ersten Mal zu mähen. Danach wird das Allgäu dann: braun. Denn nach der Mahd wird unweigerlich die Bschütte (= allgäuerische Bezeichnung für flüssige Exkremente von im Stall gehaltenen Wiederkäuern) ausgebracht. Da bekommt die Landluft dann eine ganz besondere Duftnote …

Löwenzahnblüte: Jetzt ist das Allgäu nicht grün, sondern gelb

Jeden Frühling gibt es im Allgäu zwei oder drei Wochen, in denen der Löwenzahn auf den Wiesen blüht und sie bei Sonnenschein in ein gelbes Meer verwandelt. Gerade ist es wieder so weit, wie zum Beispiel hier zwischen Günzach und Obergünzburg: Es gibt auch schon die ersten Pusteblumen, und bald wird es mit der Herrlichkeit vorbei sein, weil die Bauern die Wiesen mähen werden, sobald sie trocken genug sind, um mit den Traktoren hineinzufahren. Kritiker sagen, die Löwenzahnblüte sei sowieso nur deswegen so spektakulär, weil die Böden durch die intensive Düngung voller Stickstoff seien (der den Löwenzahn gedeihen, aber anderen Wildblumen keine Chance lässt). Schön sind die gelben Wiesen trotzdem, etwa hier bei Liebenthann. Sobald dann gemäht ist, wird auch b´schüttet, und dann ist das Allgäu braun und wenig wohlriechend …