Alle Artikel mit dem Schlagwort: Kinder

Spiel und Spaß im Wald: der Naturerlebnispfad Görisried

Im Wald gibt es für Kinder immer etwas zu entdecken – und auf dem Naturerlebnispfad Görisried gleich noch ein bisschen mehr. In einem Waldstück am moorig-braunen Wasser des Grundbachs haben die Görisrieder nämlich eine richtige Entdeckerlandschaft geschaffen: Kleine Pfade schlängeln sich durch den Wald und führen zu Stationen, an denen es etwas zu sehen, zu fühlen oder auszuprobieren gibt. Immer eine gute Kombination: Wald und Wasser Das kleine Waldstück wird von einem breiten Weg gequert, von dem aus jede Menge Seitenpfade abgehen: Rechts und links gibt es einiges zu entdecken. Zum Beispiel das Wasserhörrohr: Oder das „Baumophon“, dem ihr ganz unterschiedliche Töne entlocken könnt: Zwischendrin lauern Tiere im Wald: Klettermaxe können sich am Spinnenetz erproben: An heißen Tagen lädt der Grundbach selbst zum Baden und Pritscheln ein. Auch für einen Picknickplatz für Waldzwerge ist gesorgt (für Mamas und Papas gibt es einen Picknicktisch in Normalgröße): Daneben gibt es noch Fühl- und Sickerkästen, eine hydraulische Schraube, eine kleine Wasserpumpe, eine Wasser-Murmelbahn und einen verwunschenen Naturteich mit Holzschwan und Wasserrad: Mein Fazit: Schade, dass es den Naturerlebnispfad …

Abenteuer Galetschbach: großer Spaß für kleine Naturforscher

Manchmal bin ich ganz neidisch, dass es so tolle Kinderwagen-Wanderungen im Allgäu kaum gab, als unsere Kinder im entsprechenden Alter waren. Aber ich muss zugeben, dass das Abenteuer Galetschbach mir trotzdem sehr gut gefallen hat – und selbst mein mittlerweile 13-jähriger Sohn hatte eine Menge Spaß. Aber jetzt der Reihe nach: Startpunkt: das Café neben dem Freibad Geparkt haben wir in Rettenberg am Café Griaß di. Das ist übrigens ein sehr nettes Café mit einer schönen Sonnenterrasse und familientauglichen Toiletten (samt Wickeltisch). Außerdem könnt ihr hier gegen ein kleines Entgelt von 6,50 Euro einen Forscherrucksack für zwei Personen ausleihen, in dem sich neben Becherlupe, Sieb und Pinsel auch ein Naturführer, eine Insektenbestimmungstafel und ein Fernglas befinden. Falls ihr nicht nur kleine Forscher, sondern auch noch wagemutige Abenteurer dabei habt, könnt ihr hier auch Klettersteigsets ausleihen (ebenfalls 6,50 Europro Person und 3,5 Stunden). Die bestehen aus einer Wathose, einem Klettergurt, einem Sicherungsseil und einem Audioguide. Die braucht ihr für den „Wasseramselsteig“, eine Art Wasser-Klettersteig. Aber dazu nachher mehr. Das Café Griaß di ist vom 1. Mai …

Besuch im Honigdorf: Führung durch die Erlebnisimkerei Seeg

Viele Allgäuer Gemeinden versuchen, sich touristisch über eine Besonderheit zu positionieren, die sie auszeichnet. In Pfronten ist es das Bergwiesenheu, in Stiefenhofen sind es die Kräuter, in Scheidegg die Sonnenstunden – in Seeg ist es der Honig. Das war auch naheliegend: Immerhin gibt es in Seeg 35 aktive Imker! So wurde die 2.800-Einwohner-Gemeinde, die mittig zwischen Oy-Mittelberg und Roßhaupten liegt, zum „Honigdorf“. Das bietet die Erlebnisimkerei Seeg Die Seeger Imker sind nicht nur im Hinblick auf ihre eigenen Bienenvölker aktiv, sondern auch in der Erlebnisimkerei, die inzwischen zu einem Anziehungspunkt für Kindergärten, Schulklassen, Familien und Naturfreunde geworden ist. Sie ist im selben Haus wie das Heimatmuseum untergebracht und öffnet von Mitte April bis Mitte Oktober jeden Donnerstag und Sonntag zwischen 14 und 17 Uhr ihre Pforten für Besucher. Donnerstags um 15 Uhr findet eine Führung statt (Anmeldung bei der Tourist Info Seeg ist erbeten, mehr Info hier). An einer solchen Führung habe ich gestern teilgenommen und dafür 5,40 Euro investiert (Kinder bis 5 sind frei, 6- bis 12-Jährige zahlen 3,40 Euro). Die Führung beginnt mit …

Schwimmbad mit Panorama: das Alpenbad Pfronten

Das tolle Badewetter am letzten Samstag mussten wir einfach ausnutzen: Wir haben uns auf den Weg nach Pfronten gemacht, um das Freibad dort zu testen. Was das Schwimmbad Pfronten einzigartig macht Das ist eindeutig die Lage des Bades und insbesondere des Freibades – wie auf einem Balkon vor den Bergen – und der sagenhafte Panoramablick, den man von dort aus hat. Beim Schwimmen im 50-Meter-Becken habe ich mich gefühlt, als sei ich direkt in einen Allgäu-Bildband eingetaucht: Es war Samstagvormittag (Bettenwechsel!) und daher nicht besonders viel los. Am frühen Nachmittag wurde es dann deutlich voller. Was das Bad für Kinder attraktiv macht Am Schwimmerbecken sind Sprungtürme (1 m, 3 m), die gerne genutzt wurden. Das Nichtschwimmerbecken lädt zum Ballspielen, Rutschen und Spielen ein. Am meisten Spaß hatten meine Kinder allerdings mit der Rutsche im Hallenbad (der Eintritt gilt im Sommer für Hallen- und Freibad zusammen) und mit dem warmen Außenbecken, das zum Hallenbad gehört. Auch von drinnen hat man einen schönen Ausblick, auch wenn der für Kinder meist nicht so wichtig ist. Das Schiwmmbad Pfronten …