Alle Artikel mit dem Schlagwort: Hohenschwangau

Restaurant Alpenrose am See: Hier tafelt es sich königlich!

Es ist schon eine Weile her, dass Freunde uns dazu überredeten, zu einem gemeinsamen Abendessen abends bis nach Hohenschwangau zu fahren. Gleich neben dem Museum der Bayerischen Könige, direkt am Alpsee, liegt das ehemalige Hotel Alpenrose. Sein Charme war schon ziemlich angestaubt, und schließlich stand es ein paar Jahre leer, bevor es renoviert und darin wieder ein Restaurant-Café eröffnet wurde. Als Café es ist es schon wegen seiner Lage höchst attraktiv. Zum Abendessen wäre ich allerdings nicht unbedingt hingefahren – bin aber froh, dass wir es getan haben. Zum einen ist Hohenschwangau bei Nacht so ruhig und idyllisch, wie man es sich tagsüber zwischen den Bussen und Pferdekutschen voller Japaner, Italiener, Russen und sonstiger Touristen kaum vorstellen kann. Hier seht ihr das Schloss Hohenschwangau, dessen nächtliche Beleuchtung mir viel besser gefällt als die blässliche von Neuschwanstein: Der weiße Klops auf den Zinnen ist übrigens ein etwas überdimensionierteer Schwan, der ja thematisch durchaus zum Schloss passt. Zum anderen ist die „Alpenrose am See“ auch wegen des Essens einen Besuch wert. Die Karte liest sich schon vielversprechend, …

Museum der bayerischen Könige in Hohenschwangau - Außenansicht

Sehenswert: das Museum der Bayerischen Könige in Hohenschwangau

An Attraktionen ist Hohenschwangau nicht gerade arm: Neben den Schlössern Hohenschwangau und Neuschwanstein lädt seit 2011 auch das Museum der Bayerischen Könige zu einem Besuch. Hohenschwangau hat den Wittelsbachern viel zu verdanken Beide weltberühmten Schlösser verdanken wir Königen aus dem Hause Wittelsbach: Hohenschwangau war nur eine Ruine, bevor der spätere König Maximilian II. das Grundstück über einen Mittelsmann kaufte und dort seinen Traum einer mittelalterlichen Burg verwirklichte. Seine Frau Marie, die als preußische Prinzessin nach Bayern eingeheiratet hatte, liebte das Schloss, die Berge und das Bergsteigen und verbrachte mit ihren Kindern Ludwig und Otto viel Zeit in Hohenschwangau, wo sie übrigens (nach Ludwigs Tod) auch starb. Ludwig II., der berühmteste König aus dem Hause Wittelsbach, baute später genau gegenüber ein höher gelegenes, größeres und noch märchenhafteres Schloss – küchenpsychologisch kann man hier sicher auf den Wunsch schließen, seinen gestrengen Vater zu übertrumpfen. Zumindest was die heutigen Besucherzahlen angeht, ist ihm das auch gelungen. Der Grund rund um den Alpsee gehört heute noch den Wittelsbachern bzw. ihrem Ausgleichsfonds, deren Oberhaupt heute Franz von Bayern ist. Auch …

Auf König Ludwigs Spuren unterwegs: vom Alpsee nach Schluxen

Neuschwanstein ist gewiss Deutschlands berühmtestes Schloss. Falls ihr es hier nicht auf den ersten Blick erkannt habt, liegt das an der Perspektive: Ich habe es nämlich vom Alpsee aus fotografiert, sozusagen „von hinten“ (ist auch schön, oder?). Denn von Schwangau aus startet eine meiner Lieblingswanderungen, die wir jedes Jahr mindestens einmal gehen: am Alpsee entlang … … über die österreichische Grenze … … bis hinunter nach Schluxen: Ich bin da nämlich genau wie die Kinder: Ich habe gerne ein Ziel für meine Wanderungen, am liebsten eines, das sich auch kulinarisch lohnt. Das ist hier der Fall: Hier lohnt sich nicht nur ein Blick auf die Speisekarte, … … sondern auch auf den Teller (hier ein König-Ludwig-Toast, denn der – ich meine natürlich den König – ist diesen Weg auch schon gerne gewandert, wobei ich nicht weiß, ob er damals schon im Gasthof Schluxen eingekehrt ist): Natürlich gibt es auch all die wunderbaren österreichischen Mehlspeisen auf der Karte: Topfenpalatschinken, Germknödel und Kaiserschmarrn, und nachdem ich die alle schon probiert habe, kann ich sie euch guten Gewissens …