Alle Artikel mit dem Schlagwort: Grünten

Fantastische Felsformationen in der Starzlachklamm

Wanderung durch die Starzlachklamm – Naturgenuss pur

Lohnt sich eine Wanderung durch die Starzlachklamm am Grünten? Ja, auf jeden Fall, auch wenn sie kleiner und weniger bekannt ist als die Breitachklamm. Der Weg durch die enge Klamm selbst dauert etwa eine halbe Stunde und bietet einen spektakulären Ausblick nach dem anderen. Wir sind ihn im Rahmen einer Rundwanderung mit Einkehr auf der Alpe Topfen gegangen. Ausgangspunkt einer Wanderung durch die Starzlachklamm ist der Parkplatz im Weiler Winkel (GPS-Koordinaten: 47°31’50.5″N 10°17’56.3″E). Ein 3-Stunden-Ticket kostet dort 3 Euro, ein Tagesticket 4 Euro. Am Parkplatz befindet sich auch eine Toilette (50 Cent). Von dort führt ein beschilderter Weg zum Eingang der Klamm. Die Starzlach hat hier eine wunderhübsche Auenlandschaft geformt. Für Kinder ist sie ein ideales Spiel-und-pritschel-Paradies. Nach etwa einer Viertelstunde Gehzeit kommen das Kassenhäuschen am Eingang der Klamm sowie die große Gumpe samt Wasserfall in Sicht. Im Sommer kann man in der Gumpe auch baden, aber an einem trüben Septembertag ist das keine so naheliegende Idee. Am Eingang der Klamm bezahlt man einen kleinen Eintritt (3,50 Euro/Erw., Kinder 2 Euro, bis 6 Jahre frei). …

Der Winter naht – am Grünten

Noch ist es sonnig und warm im Tal, aber der „Wächter des Allgäus“ trägt schon eine leichte Schneehaube und hüllt sich in Wolken. Der Grünten ragt mit seinen rund 1.737 Metern Höhe trotzig allein vor den Allgäuer Alpen empor. Zu erkennen ist er schon von Weitem an seiner markanten Form und am rot-weißen Sendemasten auf einem seiner Gipfel. Die Gemeinden Burgberg und Rettenberg, die sich um ihn herum gruppieren, nennen sich stolz „die Grüntendörfer“. Diese Fotos habe ich von der Rettenberger Seite aus aufgenommen, wo der Bergwald noch in bunten Farben leuchtet. Noch schlummern die Grüntenlifte über grünen Wiesen vor sich hin. Mal sehen, wann auch hier beim Berggasthof Kranzegg Schnee fällt und die Skisaison beginnt …

Die Erzgruben am Grünten: auf den Spuren der Knappen im Allgäu

Zwar ist das Allgäu keine klassische Bergbauregion, doch wurde auch hier über Jahrhunderte Tage- und Untertagebau betrieben, nämlich in den Erzgruben am Grünten bei Burgberg. Die Ergruben am Grünten sind mehr als nur alte Gruben Die Eisenerz-Abbaustellen gerieten in Vergessenheit, nachdem der Bergbau im 19. Jahrhundert eingestellt wurde. Die 2012 eröffnete Erzgruben Erlebniswelt am Grünten macht sie für heutige Besucher teilweise wieder zugänglich und zeigt anschaulich, wie das Leben für die Bergleute damals war. Es war jedenfalls nicht so lustig, wie der kleine Maulwurf, das Maskottchen der Erlebniswelt, suggeriert. Neben dem Eingang und der Gaststätte „Knappenhock“ befindet sich heute ein Museumsdorf. Da das am Grünten abgebaute Erz von nicht sehr guter Qualität war, wurde es vor allem für Hufeisen, Nägel, Werkzeuge und Töpfe verwendet. Entsprechend ist hier eine Huf- und Nagelschmiede zu sehen: Sehr empfehlenswert: ein Besuch der Erzgruben Burgberg mit Führung Man kann das Museumsdorf allein besichtigen, aber wir haben es im Rahmen einer Dorf- und Grubenführung besucht, was ich nur empfehlen kann. Die Führung dauert rund 2 Stunden und wird in der Nebensaion …