Alle Artikel mit dem Schlagwort: Geotop

Spaziergang zum Dengelstein – ein Geotop im Kempter Wald

Die Eiszeiten haben uns im Alpenvorland nicht nur eine sehr schöne Landschaft, viele Seen und zahlreiche Toteislöcher beschert, sondern auch einige interessante Geotope. Eines davon ist der Dengelstein, ein risieger Nagelfluhblock, der während der letzten Eiszeit vom Illergletscher in den Kemptener Wald „verschoben“ wurde. Bei einem geschätzten Gewicht von 1.250 Tonnen ist das eine beachtliche Gletscher-Leistung! Heute zählt der Findling zu Bayerns schönsten 100 Geotopen. Unsere Dengelstein-Runde Als wir kürzlich zum Dengelstein spaziert sind, war das Wetter allerdings nicht eiszeitlich, sondern eher sommerlich. Geparkt haben wir am Waldgasthaus Tobias, dann sind wir ein Stück die Straße zurück gegangen und hier in den Wald abgebogen: Der Weg führt dann zum Waldrand … … und hinaus auf die Wiesen … … vorbei an der ziemlich kleinen Ruine der ehemaligen Schöneburg, … … bis in den Weiler Betzenried. Hier biegt man rechts ab und folgt dem Wegweiser zum Dengelstein: Es geht weiter über die Wiesen in Richtung Waldrand, … … und dann immer den Schildern nach. Ganz schön groß, der Stein! Der Findling liegt allerdings nicht so frei …

in der Teufelsküche bei Obergünzburg

Nicht nur für Kinder toll: das Geotop Teufelsküche bei Obergünzburg

Als hätte der Teufel persönlich etwas Gruseliges in einem riesigen Kessel angerührt, und dann sei das ganze Gebräu explodiert:  Mit ein bisschen Fantasie kann man sich das gut vorstellen, wenn man die Teufelsküche durchstreift. In Wirklichkeit sind die Ursachen für die Entstehung dieses Geotops natürlich weniger dramatisch. Die Auszeichnung als eines der 100 schönsten Geotope in Bayern hat es jedenfalls verdient. So findet ihr das Geotop Teufelsküche bei Obergünzburg Es liegt zwischen Obergünzburg und Ronsberg an der Staatsstraße 2012, und zwar ziemlich genau gegenüber der ehemaligen Schlossmühle Liebenthann, über die ich hier auch schon geschrieben habe. Der Parkplatz ist deswegen mit einem großen Mühlrad gekennzeichnet. Vom Parkplatz geht es ein Stück hinauf … … und dieser Stein zeigt, wo es hingeht … … nämlich in den Wald hinein: In der Teufelsküche ist es nicht gruselig, sondern wunderschön Dort finden sich, und an einem sonnigen Novembertag ist das besonders schön zu erkennen, nach und nach bizarre Felsformationen. Sie bestehen aus Nagelfluh, einem aus verschiedenen Gesteinen „zusammengebackenen“ Konglomerat, das für unsere Region typisch ist. Früher wurde es …