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der Illerdurchbruch bei Altusried

Ideal im Frühling: Wanderung um den Illerdurchbruch bei Altusried

Über die Hängebrücke bei Altusried sind wir vor einigen Jahren schon einmal spaziert (hier findet ihr meinen Post dazu), aber die Wanderung um den Illerdurchbruch stand noch aus. Sie bietet sich besonders für das Frühjahr an, weil man dann den Illerdurchbruch und überhaupt den Fluss wirklich gut sehen kann – im Sommer ist das Laub oft zu dicht. Die Wanderung um den Illerdurchbruch bei Altusried hat mehrere Höhepunkte Das ist zum einen wörtlich zu verstehen, weil man bei der Ruine Alt-Kalden etwa 100 Meter über der Iller steht und auf dem Rückweg noch ein Stück höher steigt. Zum anderen passiert man auf dem Weg eine Burgruine und den Hängsteg bei Fischers, die diese Wanderung bereichern. Aber alles der Reihe nach: Ausgangspunkt ist der Wanderparkplatz bei der Ruine Alt Kalden (47°49’20.4″N 10°11’59.8″E). Burgruine und Aussichtspunkt an der Iller Von dort sind es nur ein paar Schritte bis zum Rundturm, der von der früheren Burg übrig geblieben ist. Die Burg gehörte übrigens einmal den Marschällen von Pappenheim und im 16. Jahrhundert war einer der Besitzer ein berüchtigter …

Schwan auf der Iller neben der Hängebrücke bei Altusried

Per Hängebrücke bei Altusried über die Iller und ab ins Blumen-Café

Bei Altusried denken Einheimische wie Touristen zuerst an die Freilichtbühne und dann an den kauzigen Kommissar Kluftinger, der (wie früher seine Erfinder Volker Klüpfel und Michael Kobr) in der 10.000-Einwohner-Gemeinde im Oberallgäu lebt. Ich persönlich bin ja kein großer Kluftinger-Fan, aber die Freilichtbühne ist wirklich toll, über die schreibe ich im Sommer einmal einen eigenen Beitrag. Altusried hat aber noch mehr zu bieten als Kunst und Kultur, nämlich eine Umgebung, die zum Spazierengehen und Wandern einlädt. Auch der Oberallgäuer Rundwanderweg führt hier entlang. Eine besondere Attraktion ist die Hängebrücke bei Altusried, die Fußgängern die Illerüberquerung ermöglicht. Zwischen den Weilern Pfosen und Fischers (auf Fischers zeigt der rote Pfeil auf der Karte) gab es früher einen kleinen Fährbetrieb. Als der im Jahr 2001 eingestellt wurde, klaffte im Rundwanderweg plötzlich eine Lücke. Diesen unbefriedigenden Zustand änderten die Altusrieder mit viel Fantasie, ehrenamtlichem Arbeitseinsatz und einem Zuschuss aus dem EU-Förderprogramm Leader Plus: Sie konstruierten eine 84 Meter lange Hängebrücke aus Stahl, die 2007 eingeweiht wurde und seitdem zu einer besonderen Attraktion für Spaziergänger und Wanderer geworden ist. Ob …