Alle Artikel mit dem Schlagwort: Wildpoldsried

Die Burgruine Wolkenberg bei Wildpoldsried im Oberallgäu

Spaziergang zur Burgruine Wolkenberg bei Wildpoldsried

Das Allgäu war einmal eine echte Burgenregion, heute ist es eher eine Burgruinenregion. Die Bauernaufstände, der Dreißigjährige Krieg und die Enteignungen im Zuge der Säkularisation haben den ehemals stolzen Bauten sehr zugesetzt. Dafür finden sich heute noch an vielen Stellen malerische Ruinen. Eine haben wir kürzlich im Rahmen eines Frühlingsspaziergangs besucht, nämlich die Burgruine Wolkenberg bei Wildpoldsried im Oberallgäu. Rundweg durch den Wald zur Burgruine Wolkenberg Startpunkt der etwa 4 Kilometer langen Runde ist ein kleiner Wanderparkplatz zwischen Möstenberg und Leiterberg am Waldrand (47°44’33.9″N 10°25’00.9″E). Die Ruine ist leicht zu finden, da die Wege gut beschildert sind. Vom Parkplatz aus geht es nach Norden, in den Wald hinein. Nach etwa 20 Minuten Gehzeit weist ein Schild an einer Wegkreuzung nach links, kurz darauf geht es nochmals nach links. Und dann kommt auch schon die Infotafel am Fuß des Burghügels in Sicht. Die Geschichte der Burg Wolkenberg Einst stand auf diesem Hügel ein stattliches Gebäude mit einer umlaufenden Wehrmauer und einem mächtigen Bergfried. Errichtet wurde die Burg im 13. Jahrhundert. Im 14. Jahrhundert hauste dort ein …

Windkraft im Allgäu - Windrad im Abendrot

Wer Wind erntet, wird Strom bekommen … und Streit

So mancher hat sich über die Windkraft im Allgäu schon geärgert. Eine idyllische Landschaftsaufnahme ist tief im Allgäu kaum noch ohne hohe Masten denkbar, denn viele Höhenrücken werden inzwischen von Windkraftanlagen geziert bzw., je nach Standpunkt des Betrachters, verunstaltet. Nur die touristisch besonders interessanten Regionen sind davon ausgenommen, um den Gästen nicht den Ausblick bzw. die Fotos zu verderben. Windkraft im Allgäu ist nicht unumstritten Wie der Rest der Republik auch, sind die Allgäuer grundsätzlich sehr für erneuerbare und umweltfreundliche Energien. Im Einzelfall möchten aber viele lieber keine „Spargel“ in der Landschaft haben, besonders nicht da, wo man den Touristen ländliche Idylle bieten will und und erst recht nicht in der Nähe des eigenen Heimes bzw. Hofes. Da nehme ich mich übrigens selbst nicht aus: Im wimmernden Rotorschatten eines riesigen Windrades möchte ich auch nicht leben. Als die ersten weißen Rotorriesen aufgestellt wurden, fand ich sie störend in der sonst so grünen Gegend. Weithin zu sehen sind beispielsweise die Anlagen in Upratsberg. Aber wie das so ist: Ich habe mich an ihren Ablick gewöhnt. Aus …