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Romantischer Weihnachtsmarkt Schloss Kronburg 2017 - Blick in den weihnachtlich geschmückten Schlosshof

Romantisch: der Weihnachtsmarkt Schloss Kronburg 2017

Auf den Weihnachtsmarkt Schloss Kronburg war ich schon lange neugierig. Er findet seit 16 Jahren jeweils an zwei Wochenenden im Hof und in einigen Räumen eines sehr malerischen Renaissanceschlosses im Illerwinkel statt (fürs Navi: 47°54’15.5″N 10°09’37.1″E) und wird als besonders romantisch beschrieben. Ob er das auch an einem neblig-trüben Novemberwochenende ist? Das wollte ich mir ansehen. Tatsächlich war bei unserer Ankunft das Schloss vor dem grauen Himmel kaum auszumachen … Auf dem Weg zu Schloss und Markt Jedenfalls ist der Markt sehr gut organisiert, denn im kleinen Kronburg wird man direkt zum Parkplatz auf einer Wiese geleitet und folgt dann zu Fuß (etwa 10 Minuten) den Hinweisschildern zum Schloss und zum Markt. Auf dem hübsch geschmückten Weg erwartet uns schon der fröhliche Leierkastenmann mit einer hübschen Melodie: Nach der nächsten Biegung kommt das Renaissanceschloss wieder in Sicht. Die ersten Stände erwarten uns schon vor dem Eingang. Das Schlossportal ist recht malerisch; im Durchgang ist ein Eintritt von 3,50 Euro pro Person zu entrichten, Kinder bis 14 Jahre können gratis eintreten. Auch der Blick nach oben …

Die Kartause Buxheim: barocke Kostbarkeiten

Das Kartäuserkloster in Buxheim blickt auf 600 Jahre Geschichte zurück. Berühmt ist es wegen seines barocken Chorgestühls, und das zu recht. Aber es gibt noch mehr Sehenswertes dort. Ein Rundgang durch die Kartause Buxheim Von außen wirkt die Anlage unscheinbar, aber das täuscht. Sehenswert: der Kreuzgang Der Kreuzgang, von dem früher die Zellen der Priestermönche abgingen (leider wurden einige davon im letzten Jahrhundert abgerissen), lässt schon etwas von der Größe der Anlage erahnen: Gegründet wurde das Kartäuserkloster in Buxheim im Jahr 1402. Sogleich setzte eine rege Bautätigkeit ein, und zwar im Stil der damaligen Zeit: der Gotik. Nach einer ersten Blütezeit und einer Phase des Niedergangs während der Reformationszeit im 16. Jahrhundert erlebte das Kloster seine fruchtbarste Phase im 17. Jahrhundert. Auf diesem Stich von 1755 sieht man die gesamte Anlage; der Kreuzgang zieht sich tatsächlich mitten durch die Kirche, und teilt sie in einen Priesterchor für die Priestermönche und in einen Brüderchor für die Laienbrüder. Der Garten, der unten zu sehen ist, war als „Lustgarten“ für Gäste des Reichsklosters gedacht. Der Prior war nämlich …