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Forggensee ohne Wasser an der alten Tiefentalbrücke

Mondlandschaft mit Tiefgang: Auf dem Grund des Forggensees gibt es viel zu entdecken

Am Montagabend habe ich eineinhalb äußerst spannende Stunden unter der Führung von Magnus Peresson verbracht. Peresson ist der Vorsitzende des Historischen Vereins Alt Füssen e. V. und ein ebenso kundiger wie unterhaltsamer Begleiter. Wir haben eine – wegen der einbrechenden Dunkelheit aus meiner Sicht leider viel zu kurze – Tour durch den Forggensee gemacht. Ja genau, durch den See. Der Forggensee ist ja nicht natürlich entstanden, sondern ein Stausee, der jeden Winter nach und nach abgelassen wird, um die Versorgung der lechabwärts gelegenen Wasserkraftwerke zu sichern und erst ab dem Frühjahr wieder vollläuft. Dieses Jahr hat man den Wasserpegel wegen irgendwelcher Wartungsarbeiten noch 5 Meter tiefer abgesenkt als sonst, so dass der Forggensee ohne Wasser war bzw. man den größten Teil des Seegrundes begehen konnte. Und da gab es jede Menge interessanter Dinge zu sehen. Begonnen haben wir unseren Spaziergang am nördlichen Seeufer beim„Toteisloch“ Dietringen Toteislöcher gibt es im Allgäu viele, denn sie sind Überbleibsel aus der letzten Eiszeit. Sie sind entstanden, wo ein großer Eisklumpen noch längere Zeit liegenblieb, bevor er endgültig wegschmolz. Früher …