Alle Artikel mit dem Schlagwort: Memmingen

Weihnachtsmarkt Memmingen: klein und gemütlich

Memmingen beeindruckt mich immer wieder mit den schmucken Bürgerhäusern seiner historischen Altstadt, seiner einladenden Fußgängerzone und den vielfältigen Geschäften und Cafés. Zur Weihnachtszeit schmückt sich die Stadt festlich und auf dem Marktplatz wird ein kleiner Christkindlesmarkt aufgebaut. Ein kleiner Bummel über den Weihnachtsmarkt Memmingen Ich war am Dienstagnachmittag dort, als es noch nicht ganz dunkel und noch recht ruhig war. Angeboten werden Dekoartikel, Süßigkeiten, Glühwein & Co. Vor dem Rathaus steht ein riesiger Christbaum, hinter dem ein Kinderkarussell seine Runden dreht. Sehr hübsch fand ich die kleine Krippe … und das Lämmchen, das mit seiner Mama neben der Krippe wohnt: Über dem gemütlichen Markt breitet ein Engel seine Flügel aus. Hier lässt es sich angenehm bei einem Glas Glühwein oder Punsch verweilen. Der Memminger Weihnachtsmarkt dauert jeweils vom ersten bis zum vierten Adventswochenende. Er ist werktags von 11 bis 20 Uhr und sonntags von 12 bis 20 Uhr geöffnet. Sehenswert: Die Madlener-Krippe im Hof des Antonierhauses Für Familien lohnt sich noch ein Abstecher zum Antonierhaus. In seinem Innenhof wird nämlich alljährlich im Advent eine ungewöhnliche …

Wallenstein Festspiele Memmingen 2012 - beim großen Umzug

Walleinstein lebt! Letzte Sichtung: Memmingen

Fantasielose Menschen, Geschichtslehrer zum Beispiel, würden behaupten, dass Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein, Herzog zu Mecklenburg, Fürst zu Wenden, Graf von Schwerin, Herr von Rostock, Herr von Stargard und Generalissimus (Oberbefehlshaber der kaiserlichen Armee im Dreißigjährigen Krieg) sowie Admiral bereits 1634 ermordet wurde. Ich aber habe ihn letzten Sonntag mit eigenen Augen gesehen. Erst im Interview mit einer Pressedame und dann huldvoll winkend in seiner Kutsche beim prachtvollen Einzug in die Stadt. Gut sah er aus! Alle vier Jahre zieht Wallenstein nach Memmingen ein Naja, es war vielleicht doch nicht der vor 280 Jahren Verblichene höchstpersönlich, sondern sein höchst ansehnliches neuzeitliches Double Dr. Klaus Hörmann. Der echte Wallenstein war aber wirklich für einige Monate in Memmingen, nämlich im Jahr 1630. Dort machte er sich bei den Einheimischen sehr beliebt, weil während seiner Anwesenheit nicht nur Frieden und Ruhe herrschten (er ließ Hunde und Hähne einsperren, damit sie keinen Lärm machten und verbot das Läuten der Kirchenglocken), sondern er und sein Gefolge es sich auch recht gut gehen ließen und dafür sogar bezahlten. Wallensteins Abreise war …