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Schönheit und Stille: der Klostergarten Wangen

Mitten in Wangen liegt das 1930 gegründete Franziskanerkloster, in dem heute noch sieben Mönche leben. Ihr Garten ist öffentlich zugänglich. Wir waren an einem verregneten Sonntagnachmittag dort – selbst unter grauem Himmel ist das ein paradiesisches Fleckchen Erde. Ein regnerischer Nachmittag im Klostergarten Wangen Von außen wirken Kloster und Garten eher unscheinbar: Aber wenn man durch das schmiedeeiserne Törchen geschritten ist, bleibt man erst einmal staunend stehen. Im Teich leben goldene und rote Fische, die Rosen blühen leuchtend, ein Bächlein plätschert durch Farne und Blüten, und der ein oder andere Vers lädt zum Nachdenken und Verweilen ein. Endlich mal ein Ort der Madonnenverehrung, der nicht kitschig ist: Und ganz am Ende des Gartens erwartet uns „Schwester Tod“ in Form einer Wurzel. Wenn man genau hinsieht, erkennt man, dass es da einen Durchgang gibt, durch das Dunkle zum Licht … Der Klostergarten Wangen ist ein schönes Geschenk der Franziskanermönche an alle, die einen Ort zum Innehalten und nachdenklichen Verweilen suchen. Und natürlich an alle, die Gärten lieben. Danke dafür!