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Osterspaziergang rund um den Hopfensee mit Einkehr beim „Wiesbauer“

Rund um den Hopfensee - Titelfoto

Hopfen am (Hopfen-)See gilt als die „Riviera des Allgäus“. Es ist auch wirklich sehr schön gelegen, mit Seeblick und Bergpanorama. Um den See haben wir unseren traditionellen Ostermontagsspaziergang gemacht.Da wirkte die „Riviera“ aber eher wie Klein-Sibirien …

Rund um den Hopfensee im Winter

Von mediterranem Flair war noch wenig zu spüren, wie dieser Blick auf Hopfen zeigt:

Hopfensee-Blick auf Hopfen

Das Strandbad lud noch nicht wirklich zum Baden ein …

Hopfensee-Strandbad

… und nur eine einsame Fahne kündete trotzig vom (hoffentlich) nahenden Sommer:

Hopfensee-Eisfahne

Immerhin waren ein paar abgehärtete Menschen mit dem Ruderboot unterwegs:

Hopfensee - Freizeitkapitäne bei Schnee und Nebel

Das Bergpanorama war an diesem trüben Ostermontag im Wolkengrau verschwunden.

Hopfensee-Panorama

Der Weg rund um den Hopfensee hat aber zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter seinen Reiz. Er ist gut befestigt und auch bei nassem Wetter nicht zu matschig …

Hopfensee-Weg

… und bietet immer wieder schöne Ausblicke und Verweilmöglichkeiten.

Hopfensee-Wegidyll

Wir haben an der Ostseite des Sees am (kostenpflichtigen) Parkplatz des Campingplatzes geparkt und sind von dort aus in Richtung Norden bzw. Nordwesten losgegangen. Die gesamte Runde um den See ist knapp 7 km lang und dauert rund eineinhalb Stunden, wenn man zügig geht.

Einkehr beim Wiesbauer

Am südwestlichsten Zipfel des Sees bietet sich als Einkehrmöglichkeit das Landhotel-Restaurant Wiesbauer an.

Hopfensee-Wiesbauer

Hopfensee-Wiesbauer-Stall

Im Sommer kann man auf der Terrasse sitzen und den Blick auf das nicht weit entfernte Schloss Neuschwanstein genießen. Im Winter und bei trübem Wetter sitzt es sich in der Gaststube recht gemütlich:

Hopfensee-Wiesbauer-Gaststube

Das Essen ist preisgünstig (Schweinebraten mit Semmelknödel 8,60 Euro) und zwar nicht von begeisternder, aber doch von ordentlicher Qualität. Die hausgemachten Kuchen werden allgemein gelobt, wir hatten Waffeltorte und Himbeerkuchen, und die waren tatsächlich sehr gut.

Hopfensee-Wiesbauer-Karte-1

Hopfensee-Wiesbauer-Öffnungszeiten

Selbst mit Braten und Knödeln im Bauch lässt sich das letzte Wegdrittel gut bewältigen, das durch ein Waldstück führt.

Hopfensee-Weg-Südseite

Da Hopfen selbst sehr touristisch geprägt ist, haben wir bisher noch kein wirklich überzeugendes gastronomisches Angebot dort gefunden, eine Kaffeepause beim Wiesbauer würde ich aber jederzeit wieder einlegen.

Das nächste Mal machen wir die Hopfensee-Runde hoffentlich im Sommer und bei strahlendem Sonnenschein. Die Fotos davon stelle ich dann auch hier ein, damit ihr seht, dass das mit der Allgäuer Riviera zwar vielleicht ein bisschen übertrieben, aber doch nicht völlig aus der Luft gegriffen ist …

3 Kommentare

  1. Wenn ihr schon in Hopfen ward, habt ihr dann nicht auch gleich die Burgruine Hopfen besucht? Sie ist schließlich die älteste Steinburg des Allgäus 😉

    Schönen Gruß
    Marcus

    • Barbara sagt

      es ist mir ja peinlich, das zuzugeben – aber die Burgruine Hopfen haben wir tatsächlich noch gar nicht angeschaut. Wir holen das nach, versprochen!

      • Der Blick von dort oben auf den See und die Berge ist atemberaubend – besonders bei Sonnenuntergang! 😉

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