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Nesselwang: Brauerei-Gasthof Post mit Ostereiermuseum

Passend zu den Feiertagen habe ich einen Ausflugsvorschlag für euch: Wir waren kürzlich im Brauerei-Gasthof Post in Nesselwang zum Essen und haben uns danach das Ostereiermuseum angesehen, das die Senior-Chefin Monica Meyer-Nusser dort eingerichtet hat.

Testessen im Brauerei-Gasthof Post

Da wir zuerst gegessen und uns den Besuch des Museums als Dessert gegönnt haben, stelle ich hier auch zuerst das Restaurant vor. Der Gasthof Post in Nesselwang liegt direkt an der Hauptstraße und ist nicht zu übersehen:

Nesselwang-Brauerei-Gasthof-Post

Der Gasthof mit eigener Brauerei existiert übrigens seit 1650 und ist seit 1883 im Besitz der Familie Meyer. Die Brauerei wurde in den letzten Jahren verkleinert und konzentriert sich nun als „Brau-Manufactur Allgäu“ auf die Entwicklung hauseigener Spezialitäten. Die gibt es natürlich auch im Gasthof.

Nesselwang-Post-Gaststube-1

Wir haben das Pale Ale probiert (es wird übrigens mit sehr schönem Schaum in einer Art Cognacschwenker serviert) und fanden es sehr lecker und erstaunlich kräftig im Geschmack. Damit passt es gut zur gehobenen regionalen Küche, die in der gemütlichen Gaststube serviert wird.

Nesselwang-Post-Gaststube-2

Ich habe das „Lieblingsgericht“ gegessen – mit diesem Namen steht es tatsächlich auf der Karte –, nämlich Schweinefilet in Hopfengeist-Pfeffersauce mit Braumalzspätzle (im eigenen Schüsselchen, eigenwilliger Geschmack, aber fein) und Gemüse. Mit 15,90 Euro ist das nicht billig, aber es hat mir sehr gut geschmeckt.

Nesselwang-Post-Liebglingsgericht

Besuch im Ostereiermuseum

Nach dem Essen haben wir nach dem Ostereiermuseum gefragt. Der Eingang befindet sich im Innenhof, man bekommt ihn extra aufgesperrt.

Nesselwang-Ostereiermuseum-Eingang

Normalerweise kostet der Eintritt für Erwachsene 2,50 Euro (Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt), aber weil wir im Haus gegessen hatten, mussten wir nichts bezahlen. Das kleine Museum umfasst nur einen Raum, darin sind aber über 2000 Eier in allen möglichen Verzierungsarten ausgestellt: Sie sind bemalt, mit Wachs überzogen und geritzt, beklebt, bestickt, umhäkelt, mit religiösen Motiven gestaltet oder auch mit Tieren, Pflanzen, Figuren, Landschaften.

Nesselwang-Ostereiermuseum

Wir waren höchst beeindruckt von dieser Vielfalt und den teilweise sehr aufwendigen und künstlerisch überzeugenden Gestaltungen. Kitsch ist natürlich auch dabei, aber die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Eine kleine Vitrine zeigt noch diverse Eier im Naturzustand, vom Nacktschnecken-Ei aus dem Meyer’schen Garten über Schildkröten- und Pinguineier bis zum Straußenei. Unser Fazit: ein kurioses kleines Museum, das den Besuch durchaus lohnt.

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