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Katholisches Allgäu: Wegkreuze laden zum Verweilen ein

Das Allgäu ist traditionell stark vom Katholizismus geprägt, wobei sich gewisse vorchristliche Anschauungen und Gebräuche hartnäckig gehalten haben. Jedenfalls ist das Bedürfnis, Gott zu loben und zu danken oder auch um weiteren Segen zu bitten, in dieser wunderschönen Landschaft sehr ausgeprägt. Das zeigt sich auch an den vielen Wegkreuzen und Andachtsorten, die zum Verweilen einladen und oft sehr liebevoll gepflegt werden.

Ich gehe gerne gleich hinter unserem Haus, im Eschenloh, spazieren, wo ich beispielsweise auf diese Wegkreuze treffe:

im-Eschenloh

Im-Eschenloh-2

Diese Anordnung – ein Kreuz zwischen zwei Bäumen – findet sich häufig, etwa hier zwischen Kohlhunden und dem Ettwieser Weiher:

Am-Klobunzeleweg-zw-Kohlhunden-und-Ettwiesen

Hier bei Altusried-Hörgers ist es nur ein (besonders schöner) Baum, daneben ein Strommasten:

Altusried-Hörgers

Altusried-Hörgers-Wegkreuz

Am Günzacher Höhenweg findet sich ein Stein mit figürlicher Darstellung:

Am-Günzacher-Höhenweg

Hier am Bachtelweiher bei Kempten wurde ein Naturstein zum Ort der Marienverehrung gestaltet:

Am-Bachtelweiher

Wo auch immer ich tief im Allgäu spazierengehe, immer findet sich ein solches Glaubenszeugnis, das als Wegmarke dient und zum Innehalten einlädt. Das finde ich schön.

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