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Feinschmeckerparadies in Apfeltrang: der Landgasthof Hubertus

Zuerst ein Tässchen Gelbe-Rüben-Mango-Cremesuppe mit Brokkoliklößchen, dann Schweinefilets mit Käse-Malzkruste in Bier-Koriandersauce auf Kohlrabigemüse, dazu Braumalzschupfnudeln und zum Ausklang noch hausgemachtes Holunderblütensorbet auf Erdbeersauce … hmm, war fein im Landgasthof Hubertus. Wir waren zuletzt im Sommer dort, als meine Schwiegermama Geburtstag hatte, aber in den nächsten kalten Wochen muss ich dort dringend einmal wieder hin.

Apfeltrang ist ein nettes Dorf bei Kaufbeuren, in dem bereits 1955 der Landgasthof Hubertus eröffnet wurde. Von der Straße aus gesehen, macht er nicht viel her …

… aber der unscheinbare Eindruck täuscht!

Familie Petrich, die den Landgasthof Hubertus in dritter Generation führt, hat sich in den letzten Jahren durch eine hervorragende Küche, schöne Räumlichkeiten und sehr guten Service einen Ruf erarbeitet, der Gäste aus weitem Umkreis in das Dörfchen im Süden Kaufbeurens lockt. Am Wochenende solltet ihr nicht ohne Vorbestellung kommen – und das, obwohl dieses Jahr zusätzlich zur Gaststube mit 45 Plätzen in der ehemaligen Scheune das Stadl-Restaurant eröffnet wurde, das Platz für weitere 65 Gäste bietet.

Die Einrichtung ist sehr gemütlich und mit viel Liebe zum Detail gestaltet.

Es gibt auch einen netten überdachten (Bier-)Garten, aber den kenne ich nur von außen, denn bisher hat das Wetter nie mitgespielt, wenn wir in Apfeltrang waren …

Neben der sehr guten Küche – Thomas Petrich hat zuvor unter anderem im 2-Sterne-Restaurant „Bareiss“ in Baiersbronn gearbeitet – locken die süffigen Produkte der hauseigenen Brauerei. Ich bin sonst kein großer Bierfan, aber das Apfeltranger Dunkle ist wirklich sehr, sehr gut. Daneben gibt es noch ein Helles, ein Weizenbier und in der Fastenzeit noch einen dunklen Doppelbock namens „Affilator“, der sehr gelobt wird. Wer mag, kann sich beim Apfeltranger-Bier-Seminar in die Geheimnisse der Braukunst einführen lassen.

Bier macht die Petrichs kreativ: Zum Reinbeißen sind die leicht malzigen Bierpralinen, die man auch zum Mitnehmen kaufen kann, etwas gewöhnungsbedürftig fand ich dagegen den hausgemachten Bierlikör „Apierli“, den ihr im Restaurant auch warm und mit Sahne probieren könnt. Ich persönlich bleibe lieber bei den Pralinen.

Für Urlauber gibt es im Landgasthof zehn gemütlich-ländlich eingerichtete Fremdenzimmer und im Landhaus Hubertus nebenan weitere acht Zimmer sowie drei Familienappartements.

Die Bettausstattung in den Zimmern ist gut, die hat nämlich mein Mann geliefert – neben dem guten Essen ist also auch guter Schlaf garantiert …

Kleinere Kinder können sich im Sommer auf dem Spielplatz und im Spielzimmer amüsieren, dazu gibt es einen solargeheizten Pool in einer hübschen Gartenanlage und einen Fußballplatz. Wenn ihr mehr über den Landgasthof Hubertus und seine Fremdenzimmer wissen wollt, besucht ihr am besten die Website www.hubertus-apfeltrang.de.


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