Für Genießer
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Tolle Lage, klasse Service, feines Essen: das Hotel Helvetia in Lindau

Ich verbringe einmal im Jahr ein Wochenende in Lindau, um mich dort mit zwei sehr lieben Kolleginnen, die auch Freundinnen für mich sind, zu treffen, zu ratschen, über alte und neue Projekte und Themenideen zu sprechen sowie Branchennews durchzukauen. Niemals hätte ich dafür von mir aus im Hotel Helvetia reserviert, weil es direkt am Hafen in erster Reihe liegt und ich dachte, in so prominenter Lage könne es sich nur um überteuerten Nepp handeln. Um es gleich zu sagen: Ich habe mich geirrt!

Hotel Helvetia in Lindau - Außenansicht

Lindau ist jedes Jahr wieder eine Reise wert

Lindau ist die südwestlichste Stadt Bayerns (und des Allgäus), der „bayerische Vorposten am Bodensee“, wie mein Vater immer sagt. Wer einmal rund um den Bodensee fährt, durchquert dabei drei Länder und auf deutscher Seite zwei Bundesländer. Was sich dabei ändert, sind die Dialekte und, in der Schweiz, die Währung und das Preisniveau. Den See und das milde Klima kann man von allen Seiten genießen. Im Winter sitzen die Seeanreiner allerdings oft im Nebel, weswegen sie dann gerne in höhere Lagen des Allgäus fahren, in denen die Wintersonne öfter strahlt.

Im Sommer ist der See dagegen ein Urlaubs- und Segelparadies und der Blick über den Lindauer Hafen hinaus über das Wasser auf das Alpenpanorama wunder-wunderschön:
Lindauer Hafeneinfahrt

Die historische Altstadt auf der Lindauer Insel ist so sehenswert, dass sie im Sommer Bus- und Schiffsladungen voll Tagestouristen anzieht, darunter viele Schweizer, die in den zahlreichen netten Boutiquen ausgiebig zu für sie günstigen Preisen shoppen. Morgens vor 10 Uhr ist das Inselstädtchen noch ruhig und verträumt, dann wird es lebhaft und bunt und bis in den Abend hinein geschäftig. Auf der Insel selbst gibt es keinen Strand zum See hin, aber eine gemauerte Promenade, auf der man mit bestem Seeblick spazieren gehen kann. Die Westseite nutzen die Einheimischen als Sonnenterrasse mit (steilem) Zugang zum See, und gegen Abend verwandeln sie die flache Mauer in eine improvisierte Grillmeile. Das ist ein bisschen skurril, aber sehr sympathisch.

Warum ich das Hotel Helvetia schätze

Das Hotel Helvetia ist zwar tatsächlich nicht billig – ich habe für eine Übernachtung im Einzelzimmer im Juli 130 Euro bezahlt. Dafür bekommt man aber alles geboten, was ein Wochenende unvergesslich macht: ein sehr schönes Zimmer in einem gepflegten Haus mit ungewöhnlich zuvorkommendem und freundlichem Personal, ein Frühstücksbuffet, das so abwechslungsreich wie reichhaltig ist, und ein Plätzchen auf der Hotelterrasse, das man allein wegen des Blicks nicht mehr verlassen will:

Hotel Helvetia in Lindau - Terrasse

Auch abends kann man im Helvetia sehr gut essen.

Zum Abschied bekommen Hotelgäste einen 25-Euro-Gutschein geschenkt. Den vom letzten Jahr haben wir eingelöst, und wir waren uns einig: Natürlich kommen wir nächstes Jahr wieder!

Hotel Helvetia - Zimmer
In diesem Zimmer habe ich – tief und fest – geschlafen.

Info: www.hotel-helvetia.com

PS: Nein, ich bekomme keine Provision und auch keine Werbeeinnahmen von der Inhaberfamilie Nitsche. Ich liebe dieses Hotel einfach!

PPS: Nachtrag 2016 – seitdem waren wir jeden Juli in Lindua im Hotel Helvetia, und ich halte meine Empfehlung aufrecht. Inzwischen habe ich auch mal eines der Wellness-Angebote genutzt. Die Kopf-Nacken-Schulter-Massage war höchst entspannend!

1 Kommentare

  1. Sabine Feuersänger sagt

    Liebe Barbara,
    zwei Tage am sonnigen Bodensee sind wirklich ein idealer Kurzurlaub vom Alltag. Beim ersten Mal ist’s eine Übung, beim zweiten Mal ’ne Tradition – sagt man bei uns. Also freue ich mich schon aufs nächste Jahr!
    Gruß aus dem Rheinland ins Allgäu!
    Sabine

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