Für Naturfreunde
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Der Grüntensee: So schön kann ein Hochwasserspeicher sein

Letzte Woche waren wir ja im Waldseilgarten am Grüntensee. Heute möchte ich euch auf den See selbst aufmerksam machen. Der ist nämlich kalenderblattschön, hat einen hübschen Badestrand und man kann wunderbar um ihn herum spazierengehen und den spektakulären Blick auf den Grünten (das ist der Berg mit der markanten Spitze im Hintergrund) genießen.

Es gibt dort auch einen Kajak- und Ruderbootverleih.

Die Kajakfahrer auf dem Bild waren übrigens Engländer, die offensichtlich eine Menge Spaß auf dem (und einer nach einer missglückten Rolle auch im) Wasser hatten.

Ehrlich gesagt wusste ich bis vor Kurzem gar nicht, dass der Grüntensee gar kein Natursee ist, sondern 1962 als Hochwasserspeicher und Stromlieferant unter dem Namen „Haslach-Speicher“ gebaut wurde (mein Mann wusste es übrigens auch nicht, und der ist schließlich gebürtiger Allgäuer). Ich habe das erst in der Zeitung gelesen, denn der See feiert am 14. Oktober, also am kommenden Sonntag, seinen 50. Geburtstag mit einem Erlebnistag. Das genaue Programm findet ihr hier.

In der Planungsphase war das Projekt wohl sehr umstritten, auch weil die Bauern ihre kostbaren Weidegründe nicht dem Wasser opfern wollten. Heute aber sind alle froh über den schönen See, der die ohnehin reizvolle Gegend touristisch noch aufwertet. Und Strom für 700 Haushalt produziert das Kraftwerk am Ablass des Sees nebenher auch noch.

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