Für Kulturfans
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Der Falkenstein: das letzte Projekt von König Ludwig II

Die Burganlage auf dem rund 1260 Meter hohen Falkenstein bei Pfronten wurde im 13. Jahrhundert errichtet. Am Ende des 30-jährigen Krieges wurde sie zerstört. Beinahe wäre die Burgruine Falkenstein zu einem neuen Leben erwacht, denn König Ludwig II hatte sich wegen der traumhaft schönen Lage in die malerische Ruine verliebt und wollte dort eine neue „mittelalterliche“ Burg nach seinen Vorstellungen bauen lassen. Da ihm wegen seiner exzessiven Bautätigkeit (Neuschwanstein!) das Geld ausging, kam es nie dazu.

Schade eigentlich. Trotzdem ist der Falkenstein noch heute einen Besuch wert, und zwar nicht nur wegen der Ruine und des beeindruckenden Panoramablicks von dort aus, sondern auch wegen des Burghotels Falkenstein mit seiner Terrasse und der köstlichen regionalen Küche.

Zu Fuß zur Burgruine Falkenstein

Von Pfronten aus folgt man der Beschilderung in Richtung Falkenstein. Bereits kurz nach dem Ortsrand bekommt man die Ruine (rechts oben) und einen Teil des Burghotels (Mitte) zu sehen:

Falkenstein-1

Falkenstein-2

Schließlich erreicht man den unteren Parkplatz.

Falkenstein-Parkplatz

Man kann auch mit dem Auto bis zum Hotel fahren, sofern man ein Ticket am Automaten löst und sich an diese Regelung hält:

Falkenstein-Ampel+Schild

Wir ziehen es aber vor, zu Fuß zu gehen. Der Weg führt durch schönen Bergwald und würzige Luft.

Falkenstein-3

Weiter oben musste er sogar durch den Fels gesprengt werden:

Falkenstein-4

Nach etwa einer halben Stunde steilen und zügigen Aufstiegs erreicht man das Burghotel, das sich behaglich an den Berg schmiegt:

Falkenstein-Burghotel-1

Falkenstein-Burghotel-2

Hier gibt es bereits einiges zu sehen:

Falkenstein-Hinweisschild

Das Museum ist zwar winzig, dafür gibt es ein Modell der königlich erträumten Burg:

Falkenstein-Burgmuseum

Wenn man ganz genau hinsieht, kann man in der Ferne tatsächlich Schloss Neuschwanstein erspähen.

Falkenstein-Neuschwansteinblick

Und man kann nach Österreich ins Vilstal hinunterblicken sowie hinüber zur Zugspitze:

Falkenstein-Zugspitzblick

Die Aussicht allein lohnt den Aufstieg

Nun aber hinauf zur Ruine!

Falkenstein-Blick-auf-Ruine

Man kann sie täglich von 8 bis 20 Uhr besuchen, und zwar kostenlos.

Falkenstein-Schild-zu-Burg

Allzu viel ist nicht mehr übrig. Aber immerhin:

Falkenstein-Ruine-1

Falkenstein-Ruine-2

Falkenstein-Ruine-3

Von dort oben weiß man gar nicht, wo man zuerst hinsehen soll – auf Pfronten:

Falkenstein-Blick-auf-Pfronten

Auf den Weißensee (rechts), den Hopfensee (Mitte links) und den Forggensee (hinten):

Falkenstein-3-Seen-Blick

Hinunter aufs Burghotel:

Falkenstein-Ruine-Blick-auf-Burghotel

Oder hinüber zu den Ruinen der ebenfalls am Ende des 30-jährigen Krieges zerstörten Burgen Eisenberg und Hohenfreyberg:

Ruinen Eisenberg und Hohenfreyberg

Nach der Besichtigung empfiehlt sich eine Pause auf der Terrasse des Burghotels, wo man von freundlichem und tüchtigem Personal sehr gute Kaffeespezialitäten und Kuchen serviert bekommt. Wer zum Mittags- oder Abendessen kommen möchte, sollte vorsichtshalber reservieren. Die Küche ist regional geprägt und sehr gut; die Preise sind dafür angemessen.

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  1. Die Lage des Hotels ist einfach traumhaft! Auch das Hotel selber ist ein Traum! Das Design, die liebevolle Dekoration, das gesamte Team, das Essen, der Wellnessbereich, Wanderungsmöglichkeiten sowie die atemberaubende und einmalige Aussicht, sind der absolute Hammer! Es ist einfach alles perfekt und erfüllt die geheimsten Träume! Es gibt wirklich nichts zu bemängeln. Dieses Hotel ist mein absoluter Favorit! Ich gehe auf jeden Fall wieder hin und kann es nur empfehlen!

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