Alle Artikel in: Reisewissen Allgäu

Wissenswertes für Reisende im Allgäu: Gästekarten, Bücher, Brauchtum, praktische Hinweise

Klausentreiben im Allgäu - gehörnter Klaus vor dem Pflegerschloss in Obergünzburg

Brauchtum im Allgäu: Bilder vom Klausentreiben Obergünzburg

Im Allgäu und überhaupt im Alpenraum haben sich viele uralte Bräuche erhalten, darunter das Klausentreiben. Der heidnische Ursprung dieses Brauchs ist sofort erkennbar, wenn nach Einbruch der Dunkelheit zottelig-vermummte Gestalten den Marktplatz stürmen. Sie tragen oft Hörner, in manchen Orten auch Masken, und große Schellen, deren Klang ihre Sprünge begleitet. Mit ihren Ruten teilen sie Hiebe gegen jene Vorwitzigen aus, die ihnen nicht schnell genug aus dem Weg gehen. Was sich hinter dem Klausentreiben verbirgt Ursprünglich sollten die wilden Gestalten wohl die Wintergeister oder andere böse Kräfte verscheuchen. In manchen Orten sind zum selben Zweck die Bärbele unterwegs, maskierte Gestalten, die als alte Frauen verkleidet sind. In wieder anderen Orten treten Klausen und Bärbele gemeinsam oder nacheinander auf. Es ist ja klar, dass sie gruslig aussehen müssen, damit die bösen Geister Reißaus nehmen. Durch das Wirken des Heiligen Magnus und anderer Missionare wurde das Allgäu gegen Ende des 8. Jahrhunderts zwar christianisiert, aber die alten Bräuche ließen sich die Einheimischen nicht austreiben. Deswegen wurden sie einfach umgedeutet: Die Bärbele heißen so, weil sie am Barbaratag …

Börwang brennt 2018 - feuriges Klausentreiben im Allgäu

Börwang brennt – schaurig-schönes Treiben der Klausen und Perchten

Börwang brennt ist eine junge Veranstaltung, die an altes Allgäuer Brauchtum anknüpft und seit 2010 im Vier-Jahres-Rhythmus stattfindet. Ich war dieses Jahr zum ersten Mal dort und bin höchst beeindruckt von dem gewaltiges Spektakel, das der Börwanger Klausenverein auf die Beine stellt. 450 Mitwirkende aus 26 Brauchtumsvereinen aus dem Alpenraum verwandeln die 1700-Einwohner-Gemeinde bei Kempten in einen feurigen Hexenkessel, der tausende Besucher anzieht. Börwang brennt versammelt Klausen-, Krambus-, Bärbele- und Perchtengruppen aus dem Alpenraum, um gemeinsam altes Brauchtum in modernisierter Form zu pflegen. Nach dem Umzug gibt es eine große Party im Festzelt, das gehört schließlich zur Brauchtumspflege dazu. Eindrücke von Börwang brennt 2018 Nach Einbruch der Dunkelheit ziehen wilde Gestalten in schaurigen Masken durch den Ort. Börwangs Klausen sind traditionell in Pelze gehüllt und wirken mit ihren Hörnern wie haarige Wikinger. Auch diese Gruppe aus dem Kleinwalsertal (D’Bommera) ist sehr traditionell unterwegs. Die Bommera sind die großen Schellen, die sie umgebunden haben. Sie machen einen erstaunlichen Lärm! Die Penzberger Beaschdn hatten eine eigene Musikgruppe dabei. Die diversen Krampusgruppen waren dagegen ziemlich gruselig unterwegs. Neben …

ADAC-Reiseführer Allgäu - meine Autorenexemplare

Jetzt neu erschienen: Mein ADAC-Reiseführer Allgäu

Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse war er erschienen, mein neuer ADAC-Reiseführer Allgäu. Jetzt sind endlich meine Autorenexemplare eingetroffen – wie schön! Genau genommen bin ich zunächst nur Co-Autorin, denn es gab ja zuvor schon einen Allgäu-Band aus der blauen ADAC-Reihe. Diesen hatte Elisabeth Schnurrer geschrieben. Für 2018 hatte der Verlag aber eine tiefgreifende Überarbeitung und Umgestaltung angesetzt: An die Stelle der etwas altmodischen Bücher mit Spiralbindung und umfangreichen kunsthistorischen Exkursen sollte eine moderne, zeitgemäße Reihe treten. Hier stelle ich meinen neuen ADAC-Reiseführer Allgäu kurz vor Ich finde bereits das Cover sehr gut gelungen: Nicht nur äußerlich sieht der Band jetzt kompakter und frischer aus. Auch zwischen den Buchdeckeln hat sich sehr viel getan: Das neue Konzept legt großen Wert auf praktische Informationen. So stehen bei jeder Stadt Informationen zu Erreichbarkeit, Verkehrmitteln und Parkmöglichkeiten. Den Hotel- und Restauranttipps sind Preiskategorien zugeordnet, damit es vor Ort keine bösen Überraschungen gibt. Neben den reinen Sehenswürdigkeiten habe ich beispielsweise Empfehlungen für Unternehmungen mit Kindern, zum Einkaufen, Ausgehen und Entspannen aufgenommen. Dazu kommen neue Tipp-Kategorien, etwa Spartipps, und Kastenelemente für Hintergrund- …

Kranzrind von der Alpe Zunkleiten beim Viehscheid Bolsterlang 2018

Schön war’s auf dem Viehscheid Bolsterlang!

Der Viehscheid (= Almabtrieb) wird in vielen Allgäuer Orten zünftig gefeiert, so auch in Bolsterlang. Den Viehscheid Bolsterlang habe ich heuer zum ersten Mal besucht und fand ihn angenehm entspannt. Es waren zwar viele Besucher da, aber da die drei Herden mit einem größeren zeitlichen Abstand eintreffen und einen relativ langen Weg durchs Dorf machen, verteilt sich das Ganze etwas. Als wir morgens um halb neun im Dorf eintrafen, war es noch ganz ruhig: Meine Eindrücke vom Viehscheid Bolsterlang 2018 Eine große Wiese war als Parkplatz ausgwiesen; dort standen Einweiser, die kleine Programmzettel verteilten. So wussten wir genau, welche Herden mit wie viel Stück Vieh über welche Route zu welcher Uhrzeit am Scheidplatz eintreffen würden. Im Dorf sammelten sich nach und nach Einheimische, Kindergartengruppen, Schulklassen und Touristen entlang der Straßen. Wir gingen hoch zur Talstation der Hörnerbahn, denn von dort sollte die erste Herde kommen, die den Sommer auf der Alpe Hinteregg verbracht hatte. Einzug der Herde von der Alpe Hinteregg Und tatsächlich, um kurz nach neun kamen sie … Immerhin 108 Tiere waren es, …

Einzug des Kaisers Maximilian nach Kaufbeuren - Tänzelfest 2018

Kinder spielen die Geschichte ihrer Stadt auf dem Tänzelfest 2018

Auf dem Tänzelfest 2018 habe ich mir zum ersten Mal den Einzug von Maximilian I nach Kaufbeuren angesehen, der vor dem großen Festzug stattfindet. Das war eine gute Gelegenheit, den Kaiser einmal von Nahem zu fotografieren, der in der Stadtgeschichte eine so große Rolle spielte. Das etwa halbstündige Schauspiel war auch recht nett inszeniert, samt Tänzen, Fahnenschwingen und einem kleinen Dialog zwischen Kaiser und Bürgermeister. Dieser drehte sich hauptsächlich darum, dass die Stadt Kaufbeuren arm sei und sich deswegen keine teuren Gaben für den Gast leisten könne. Der anschließende Festzug ist aber auf jeden Fall der attraktivere Teil der Veranstaltung. Der Einzug von Kaiser Maximilian I Passenderweise findet dieser in der Kaiser-Maximilian-Straße vor dem Rathaus statt. Dort sind Tribünen aufgebaut, von denen aus man das Spektakel verfolgen kann. Jedenfalls wenn man früh genug da ist, um dort noch einen Platz zu ergattern (war ich nicht). Den Kaiser habt ihr oben ja schon gesehen. Er weilt bereits beim Bürgermeister, während sein Gefolge nach und nach einzieht. Zum Beispiel die Damen in der Kutsche: Dann folgen weitere …

Landsknechtshaufen auf dem Frundsbergfest Mindelheim 2018

Großartiges Mittelalterfest: das Frundsbergfest Mindelheim 2018

Das Frundsbergfest Mindelheim findet nur alle drei Jahre statt und irgendwie habe ich es bisher nie dorthin geschafft. 2018 stand es aber ganz oben auf meiner Liste, und tatsächlich war ich zum großen Finale am 8. Juli dort. Ich bin höchst beeindruckt, was die kleine Stadt Mindelheim mit ihren knapp 15.000 Einwohnern da auf die Beine stellt! Frundsbergfest Mindelheim 2018: meine Eindrücke vom letzten Festsonntag Die ganze Stadt hatte sich festlich herausgeputzt. Sogar die kleine Wasserschlange war passend behütet: Aus allen Ecken strömten Teilnehmer zum Historischen Festumzug. Hier das Frundsberg Fähnlein. An dieser Stelle sollten wir noch kurz klären, woher das Frundsbergfest seinen Namen hat: Mindelheim wurde im zwölften Jahrhundert vom Geschlecht der Mindelberger regiert und in dieser Zeit zur Stadt erhoben. Ende des 14. Jahrhunderts gehörte Mindelheim den Herzögen von Teck, die sich mit Bauten und gesitlichen Stiftungen engagierten. Danach waren für eine kurze Zeit die Ritter vom Rechberg am Ruder, die Größe vor allem im Schuldenmachen zeigten und die Stadt wegen ihrer Finanzprobleme im Jahr 1467 an die Frundsberger verkauften. Die Frundsberger stammten …

Elmo aus der Sesamstraße auf dem Faschingsumzug Obergünzburg 2018

Quietschbunt und quirlig – der Faschingsumzug Obergünzburg 2018

Der Himmel über dem Günztal war grau an diesem Faschingssonntag, aber der Umzug war bunt und lustig und fantasievoll. Lang war er auch: 46 Gruppen mit über 800 Mitwirkenden boten den Zuschauern ein quirliges Spektakel. Wie jedes Jahr war ich mit der Kamera dabei. So quietschbunt war der Faschingsumzug Obergünzburg 2018 Die Nummer 1 waren die Alten Herren aus Untrasried, die diesmal vom Super Bowl inspiriert waren und sich wieder einmal herrlich selbstironisch zeigten. Richtige Cheerleader tanzen natürlich auch – und wie! Strichmännchen sind ein zeitloses Thema. Richtig gut werden sie auf dem Nachtumzug aussehen (schade, dass ich diesmal keine Zeit habe, dort hinzugehen). Ich sagte ja: Quietschbunt! Wo diese Clowns strahlen, braucht es nicht unbedingt Sonnenschein. Passend zur Grippesaison spazierten diese Tempopackungen durch den Ort. Eine Eiszeit kann Spaß machen: Von Vorfreude auf den Sommer geprägt war diese Gruppe. Die tanzenden Eisverkäuferinnen brachten jedenfalls viel gute Laune nach Obergünzburg. Leckere Schokobons gab es auch. Aus Minderbetzigau waren einige Scheichs angereist. Wirklich witzig fand ich das Kamel, das die Scheichs mitgebracht hatten. Wahrscheinlich für ein …

Larve eines Narren auf dem Faschingsumzug Mindelheim 2018

Lang, bunt und fröhlich: der Faschingsumzug Mindelheim 2018

Im Allgäu herrschen je nach Region unterschiedliche Faschingstraditionen. Das Westallgäu regieren die Gruppen der schwäbisch-alemannischen Fasnet mit ihren hölzernen Masken. Im Unterallgäu und Richtung Augsburg gibt es viele Faschingsvereine mit Garde und Prinzenpaar, wie man sie auch im Rheinland kennt. Die Ostallgäuer ziehen gerne fantasievolle Aufbauten auf Traktoranhängern durch den Ort. In Mindelheim, das ich heuer erstmals zum großen Umzug am Gumpigen Donnerstag besucht habe, finden sich alle diese Elemente fröhlich vereint. Mindelheim ist eine Allgäuer Faschingsmetropole Die Kleinstadt mit knapp 15.000 Einwohnern beherbergt nämlich gleich zwei Faschingsgilden, die Mindelonia und die Siedelonia. Außerdem schmückt sie sich mit dem vermutlich größten Narren der Welt, dem Durahansl. Genauer gesagt schmückt die Stadt eines ihrer Stadttore, nämlich das Obere Tor. An der Innen- und Außenseite trägt es jeweils eine riesige Faschingsfigur. Nach außen empfängt die Amme, auch D’Narramuatr genannt, die Besucher. Zur Innenstadt hin blickt der Narr, der Durahansl, auf das bunte Treiben. Dieses Jahr hat er übrigens ein neues Gewand bekommen, deswegen strahlen seine Farben so frisch durch den grauen Tag. Am anderen Ende der Maximilianstraße …

Kempten - Blick auf den Weihnachtsmarkt und das nächtlich beleuchtete Rathaus vom St. Mang-Platz aus

Stimmungsvoll: der Weihnachtsmarkt Kempten

Der Weihnachtsmarkt Kempten ist nicht nur größer als andere Allgäuer Weihnachtsmärkte, er dauert auch länger, nämlich fast den ganzen Advent lang (2017: vom 29.11. bis 22.12., 2018: 28.11. bis 22.12.). Er beginnt jeweils mittags um 12 Uhr und endet abends um 20 Uhr, freitags und samstags um 21 Uhr. Außerdem ist es ein sehr schöner Markt, den ich jedes Jahr mindestens einmal besuche und euch vorstellen möchte. Kempten leuchtet – jedenfalls abends auf dem Weihnachtsmarkt Der Rathausplatz mit seinen stolzen Bürgerhäusern bietet ohnehin eine anmutige Kulisse. Die üppige Beleuchtung sorgt zusätzlich für eine festliche Stimmung. Das Rathaus habt ihr ja im Titelfoto schon in all seiner abendlichen Lichterpracht gesehen. Auch Platz und Markt werden festlich herausgeputzt. Da kriegen nicht nur Kinder glänzende Augen, oder? Ein Bummel über den Weihnachtsmarkt Kempten am Tag Ich habe den Markt noch ein zweites Mal bei Tag besucht, damit ihr euch ein genaueres Bild machen könnt. Wenn ihr von der Fußgängerzone aus zum Rathausplatz geht, kommt ihr gleich an der Maroni-Lok vorbei, an der ich gerne mal zum Einkaufen stehen …

Reiseführer Allgäu mit Kindern Verlosungsaktion 2017

Verlosungsaktion: Gewinnt einen Reiseführer Allgäu mit Kindern

In der Vorweihnachtszeit macht ihr euch bestimmt auch Gedanken über Weihnachtsgeschenke für eure Lieben und über eure Urlaubspläne für das nächste Jahr. Da passt doch perfekt diese Verlosungsaktion dazu: Falls ihr nächstes Jahr mit eurer Familie Urlaub im Allgäu machen möchtet oder im Allgäu wohnt, Kinder zwischen drei und 13 habt und neue Ausflugsideen sucht oder eines dieser beiden Merkmale auf eine euch bekannte Familie zutrifft könnt ihr teilnehmen und einen Reiseführer Allgäu mit Kindern gewinnen, den ich für den Peter Meyer Verlag geschrieben habe. Er ist im Sommer 2017 erschienen und damit noch brandneu. Ich verlose insgesamt 3 Exemplare, die ich euch auch portofrei zuschicke. So könnt ihr an meiner vorweihnachtlichen Verlosungsaktion 2017 teilnehmen Schreibt einfach einen Kommentar zu diesem Beitrag, in dem ihr angebt, warum ihr einen der drei Reiseführer gewinnen möchtet oder likt meine Facebook-Seite Tief im Allgäu. Wenn ihr hier einen Kommentar hinterlasst, denkt bitte daran, eure E-Mail-Adresse anzugeben, damit ich euch benachrichtigen kann, wenn ihr zu den Gewinnern gehört. Ich brauche dann ja noch eure Postanschrift, damit das mit dem …

Romantischer Weihnachtsmarkt Schloss Kronburg 2017 - Blick in den weihnachtlich geschmückten Schlosshof

Romantisch: der Weihnachtsmarkt Schloss Kronburg

Auf den Weihnachtsmarkt Schloss Kronburg war ich schon lange neugierig. Er findet seit 16 Jahren jeweils an zwei Wochenenden im Hof und in einigen Räumen eines sehr malerischen Renaissanceschlosses im Illerwinkel statt (fürs Navi: 47°54’15.5″N 10°09’37.1″E) und wird als besonders romantisch beschrieben. Ob er das auch an einem neblig-trüben Novemberwochenende ist? Das wollte ich mir ansehen. Tatsächlich war bei unserer Ankunft das Schloss vor dem grauen Himmel kaum auszumachen … Auf dem Weg zu Schloss und Markt Jedenfalls ist der Markt sehr gut organisiert, denn im kleinen Kronburg wird man direkt zum Parkplatz auf einer Wiese geleitet und folgt dann zu Fuß (etwa 10 Minuten) den Hinweisschildern zum Schloss und zum Markt. Auf dem hübsch geschmückten Weg erwartet uns schon der fröhliche Leierkastenmann mit einer hübschen Melodie: Nach der nächsten Biegung kommt das Renaissanceschloss wieder in Sicht. Die ersten Stände erwarten uns schon vor dem Eingang. Das Schlossportal ist recht malerisch; im Durchgang ist ein Eintritt von 3,50 Euro pro Person zu entrichten, Kinder bis 14 Jahre können gratis eintreten. Auch der Blick nach oben …

Hirten und Herde ziehen beim Viehscheid Apfeltrang von der Alpe ins Dorf

Viehscheid Apfeltrang – mit ihm endet der Alpsommer im Allgäu

Der Viehscheid Apfeltrang ist noch recht jung, hat aber alte Wurzeln: Schon seit über hundert Jahren geben die Apfeltranger Bauern ihre Schumpen den Sommer über auf die Alpe Schrofenstein, die etwas außerhalb des Ostallgäuer Dorfes liegt. 2009 feierten sie das Ende des Alpsommers zum ersten Mal mit einem Viehscheid. Der letzte Viehscheid im Allgäu – er findet meist am ersten Sonntag im Oktober statt – hat sich seitdem zu einem kleinen Volksfest entwickelt, das vor allem Besucher aus dem Dorf und der näheren Umgebung anzieht. So lief der Viehscheid Apfeltrang 2017 ab Als die ersten Besucher sich erwartungsvoll rund um das Festzelt und den Scheidplatz versammeln, haben der Alphirte Markus Stich und seine Helfer auf der Alpe Schrofenstein längst alles vorbereitet: Die rund 50 Schumpen (= Jungrinder) tragen ihre Schellen, das Kranzrind ist geschmückt, die Helfer tragen ihre Tracht. Jetzt einen Moment durchatmen, bevor es losgeht. Das Kranzrind trägt einen prächtigen Kopfputz. Damit zeigt es an, dass der Alpsommer unfallfrei verlaufen ist und alle Tiere heil und gesund zu ihren Eigentümern zurückkehren werden. Die Schumpen …