Alle Artikel in: Für Genießer

Restaurants, Cafés, Anbieter von Allgäuer Spezialitäten und Weihnachtsmärkte: Hier gibt es Tipps für für Genießer

Gut essen in Marktoberdorf – meine Café- und Restaurantempfehlungen

Essen und Trinken hält bekanntlich Leib und Seele zusammen. Deswegen kehre ich bei Wanderungen, Besichtigungen und anderen Unternehmungen immer gerne ein und probiere auch immer wieder neue Gaststätten aus. Damit ihr nicht alles selbst durchprobieren müsst, stelle ich euch meine persönlich erprobten Empfehlungen für Marktoberdorf (kurz: MOD) zusammen. Ein Hinweis vorab: Auf diesem Blog gibt es keine irgendwie gesponsorten Inhalte. Ich wurde von keinem der genannten Cafés und Restaurants beauftragt, habe weder Geld- noch Sachleistungen bekommen und selbstverständlich alles selbst bezahlt, was ich verzehrt habe. Zum Frühstück Die für mich beste Adresse zum Frühstücken in Marktoberdorf ist das Café Lausfehl am Marktplatz. Von außen ist es unscheinbar, auch die Gaststube ist schlicht und wirkt wie ein einfaches Bäckereicafé. Aber die Frühstsücksauswahl ist groß, auch das Teeangebot kann sich sehen lassen und der Kaffee ist sehr gut. Außerdem werden die Frühstücksteller sehr liebevol zusammengestellt. Mein derzeitiger Favorit ist das Veggie-Frühstück: Es schmeckt mindestens so gut wie es aussieht (zwei Vollkornsemmeln sind auch noch dabei, aber nicht im Bild), und der Preis liegt deutlich unter 10 Euro …

Weihnachtsbrunch im mySkylounge in Kempten

Am 2. Weihnachtsfeiertag geht meine Familie traditionell zum Brunchen. Diesmal haben wir uns für das mySkylounge entschieden, das im obersten Stock des „Allgäu-Towers“ residiert. mySkylounge – die Location Schon die Fahrt im gläsernen Aufzug bis ins oberste Stockwerk ist in jeder Beziehung ein Höhenflug. Das Restaurant nimmt das ganze Stockwerk ein. Zu Weihnachten war es festlich geschmückt und natürlich auch sehr gut besucht. Wir hatten einen Tisch auf der Südseite im Bereich hinter der Bar reserviert. Die Tafel war festlich geschmückt und sehr einladend. Von hier führt eine Tür auf einen schmalen Balkon, den auch Nichtraucher unbedingt aufsuchen sollten, um die spektakuläre Aussicht zu genießen: Am zweiten Weihnachtsfeiertag war es noch dazu föhnig und warm, so dass ich gar nicht mehr vom Balkon herunter wollte. Übrigens ist auch auf der der Nordseite einer, von dem aus man einen tollen Blick auf die Kemptener Altstadt hat. mySkylounge-Weihnachtsbrunch 2016: das Essen Nachdem es inzwischen schon 11:30 Uhr war, hatte ich Hunger und stellte mir ein feines Frühstück am Buffet zusammen. Der Kaffee ist übrigens hervorragend, ich habe …

Ein Erlebnis für die ganze Familie: der Weihnachtsmarkt Bad Hindelang

Bald ist es wieder so weit: Der (Erlebnis-) Weihnachtsmarkt Bad Hindelang öffnet seine Pforten. Ich war letztes Jahr dort, habe mich ausgiebig umgesehen und kann einen Besuch wärmstens empfehlen. Das Besondere an diesem Weihnachtsmarkt ist zum einen, dass er sehr groß ist und praktisch das ganze Dorf umfasst. Zum anderen ist das Angebot dort sehr vielfältig und hochwertig. Was ich auch schön finde: Das Dorf ist während der 10 Tage, die der Weihnachtsmarkt dauert (immer vom ersten bis zum zweiten Adventswochenende, also Freitag bis Sonntag) praktisch für den Verkehr gesperrt. Der Weihnachtsmarkt Bad Hindelang kostet Eintritt Vom Parkplatz an der Hornbahn aus kann man zu Fuß in etwa 10 Minuten oder mit dem kostenlosen Shuttlebus zum Eingang des Weihnachtsmarktes fahren. Dort ist ein Eintrittspreis von 5 Euro zu entrichten, Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt. Am ersten Tag mit der Eröffnungsfeier und sonntags kostet der Eintritt 8 Euro, weil da noch der große Weihnachtsmärchenzug mit rund 140 Teilnehmern stattfindet. Der soll sehr schön sein, aber da ich samstags auf dem Weihnachtsmarkt Bad Hindelang war, …

Herbstmenü im Burghotel Falkenstein – mmh!

Das Burghotel Falkenstein liegt auf dem gleichnamigen Berg gleich neben der Ruine, die einst König Ludwig zu Träumereien inspirierte. (Hier habe ich sie schon einmal beschrieben). Das Hotel ist aber alles andere als eine Ruine, sondern ein sehr stilvolles Haus mit netter Deko und hervorragender Küche. Wir haben dort an einem kühlen Herbstabend sehr gut gegessen. Das Burghotel auf dem Falkenstein Hotel und Restaurant sind sehr liebevoll dekoriert, wobei man manchmal haarscharf am Kitsch vorbeischrammt. Naja, es ist kitschig. Aber mit Augenzwinkern. Das ist zum Beispiel der kleine Aufenthaltsraum vor dem Aufgang zu den Hotelzimmern: Im ersten Gastraum steht neben dem Kachelofen ein blecherner Wächter. Die Gaststube ist jedenfalls sehr gemütlich und anheimelnd warm; da wir schon um 18:30 Uhr ankamen, waren wir die ersten Gäste. Unser Herbstmenü im Burghotel Falkenstein Der Apéritif war schnell gewählt. Danach entschieden wir uns für das Herbstmenü – 3 Gänge für 38 Euro. Als Vorspeise gab es gebeizten Lachs mit Kürbis, Ingwer und Radieschen. Ich wäre ja nicht auf die Idee gekomen, Kürbis zum Lachs zu kombinieren, aber ich …

Die Schankwirtschaft Wohlfahrt in Pfronten: leckere Ente, urige Stube

Aus Anlass eines Geburtstags in der Familie wollten wir ein neues Lokal ausprobieren, dabei fiel unsere Wahl auf die Schankwirtschaft Wohlfahrt in Pfronten-Dorf. Von außen sieht sie aus wie ein typisches Pfrontener Bauernhaus – das täuscht aber, denn das Haus wurde nach den Plänen von Frau Wohlfart (sie ist Bauingenieurin) im alten Stil geplant und neu gebaut. Die Umsetzung ist sehr gelungen, finde ich: Wir hatten gehofft, auf der Terrasse sitzen zu können, aber das wechselhafte Wetter lud nicht wirklich zum Draußensitzen ein – schade, die Terrasse ist nämlich wirklich schön: Drinnen erwartete uns eine Gaststube mit nostalgischem Ambiente, Kachelofen … und Gewölbe (rechts hinten findet sich übrigens das Salatbuffet): Wir haben uns gleich wohlgefühlt. Der Service war sehr freundlich und ging auch auf Änderungswünsche ein. Sonntags gibt es als Tagesspezialität ofenfrische Ente mit Blaukraut und Knödeln. Da konnten wir nicht widerstehen: Die halbe Ente mit zwei Knödeln kostet 20,90 Euro, die Viertel-Ente mit einem Knödel 14,90 Euro. Sie war genau richtig – außen knusprig, innen saftig – und damit das Geld wert. Sehr gut …

Brauerei Gasthof Post in Nesselwang

Nesselwang: Brauerei-Gasthof Post mit Ostereiermuseum

Passend zu den Feiertagen habe ich einen Ausflugsvorschlag für euch: Wir waren kürzlich im Brauerei-Gasthof Post in Nesselwang zum Essen und haben uns danach das Ostereiermuseum angesehen, das die Senior-Chefin Monica Meyer-Nusser dort eingerichtet hat. Einkehren im Brauerei-Gasthof Post Da wir zuerst gegessen und uns den Besuch des Museums als Dessert gegönnt haben, stelle ich hier auch zuerst das Restaurant vor. Der Gasthof Post in Nesselwang liegt direkt an der Hauptstraße und ist nicht zu übersehen: Der Gasthof mit eigener Brauerei existiert übrigens seit 1650 und ist seit 1883 im Besitz der Familie Meyer. Die Brauerei wurde in den letzten Jahren verkleinert und konzentriert sich nun als „Brau-Manufactur Allgäu“ auf die Entwicklung hauseigener Spezialitäten. Die gibt es natürlich auch im Gasthof. Wir haben das Pale Ale probiert (es wird übrigens mit sehr schönem Schaum in einer Art Cognacschwenker serviert) und fanden es sehr lecker und erstaunlich kräftig im Geschmack. Damit passt es gut zur gehobenen regionalen Küche, die in der gemütlichen Gaststube serviert wird. Ich habe das „Lieblingsgericht“ gegessen – mit diesem Namen steht es …

Genuss im Golflokal Auf der Gsteig – auch für Nicht-Golfer zu empfehlen!

Wir hatten kürzlich einen runden Geburtstag in der Familie zu feiern. Als mein Mann dafür das Golflokal Auf der Gsteig bei Lechbruck vorschlug, war ich erst skeptisch: Wir sind passionierte Nicht-Golfer. Ich ließ mich aber überreden – glücklicherweise! Ohnehin handelt es sich nicht um ein „Vereinslokal“, sondern um ein 4-Sterne-Wellness-Hotel mit angeschlossenem Restaurant. Da es sonnig und heiß war, hatten wir einen Tisch im Pavillon reserviert: An sonnigen Herbsttagen ist die Terrasse sicher auch ein hübscher Essplatz. Der Blick von der Terrasse über Lechbruck in die Berge ist sehenswert: Der Blick in die Karte lohnt sich auch: Ich hatte das Carpaccio, das genauso lecker war, wie es aussieht: Mein Mann hat sich für die Tagliatelle mit Pfifferlingen entschieden, mit denen er sehr zufrieden war (mein Norwegischer Lachs mit Marktgemüse ist hier nicht im Foto, ist aber auch unbedingt empfehlenswert!). Zum Dessert gab es eine Sorbet-Variation – hmmm! Mein Fazit: Mit dem Golfen werde ich nicht anfangen, aber zum Essen komme ich gerne wieder! Die Preise sind für die gebotene Qualität, den freundlichen Service und die …

Schweinshaxe beim Metzgerwirt in Lechbruck

Zünftige Wirtschaft für Fleischfans: der Metzgerwirt in Lechbruck

Es ist schon eine Weile her, dass wir sonntags nach einem längeren Spaziergang hungrig nach Lechbruck kamen. Mitten im Ort lockte uns dieses Gasthaus mit dem vielsagenden Namen Metzgerwirt (der Wirt ist tatsächlich Metzger, und das schon in dritter Generation): Noch verlockender waren die Angebote, die an der Hauswand stehen: Als mein Mann mit knurrendem Magen das Wort „Schweinshaxen“ las, war die Sache klar: Wir kehrten ein beim Metzgerwirt in Lechbruck. Drinnen fühlten wir uns an unsere Kindheit erinnert: Die Einrichtung ist ja so was von 70er Jahre! Allein die Fliesen … Die Preise sind familientauglich, die Bedienung war freundlich, das Essen kam schnell. Unser 12-Jähriger war mit seinem „Kinderschnitzel“ sehr zufrieden: Mein Steak auf gebratenem Spargel war zart, der Spargel aromatisch: Und mit diesem Trumm Haxe war mein Mann eine Weile glücklich beschäftigt und danach sehr satt. Mein Fazit: Dies ist keine Adresse für Vegetarier oder gar Veganer (obwohl es ein paar vegetarische Gerichte auf der Karte gibt) und keine für Leute, die Wert auf ein stylisches Ambiente legen. Wer aber Fleisch mag und …

Ein schönes Ausflugsziel: das Kräutercafé Ingenried

Mir geht es wie den Kindern: Bei einem längeren Spaziergang habe ich gerne ein Ziel. Zum Beispiel ein schönes Café oder Restaurant, in dem man einkehren kann. Ein sehr nettes Ziel haben wir kürzlich zum ersten Mal besucht, nämlich das Kräutercafé, das die Phytotherapeutin Bertlies Adler im ehemaligen Pfarrhof in Ingenried eingerichtet hat. Zu Fuß von Pforzen zum Kräutercafé Ingenried Wir haben unseren Spaziergang am Sportplatz von Pforzen (in der Nähe von Kaufbeuren) begonnen: Dort ist der Weg als „Wertach-Eisbachrunde“ ausgeschildert. Anders als auf dem Schild angegeben, haben wir bis Ingenried aber nur eine Stunde Gehzeit benötigt. Der Weg führt zwischen Wiesen entlang … dann ein Stück durch den Wald, weiter geht es wieder durch Wiesen … an diesem Stadel links dem Schild nach, und nach dieser Kuppe kann man bereits den Kirchturm von Ingenried sehen: Kurz vor der Kirche kommt dieser Wegweiser: Vor dem Maibaum geht es links hinein und dann ist der ehemalige Pfarrhof schon in Sicht: Früher Pfarrhof, heute Kräutercafé Er wurde liebevoll hergerichtet und wirkt sehr einladend. Nachdem das Wetter schön …

Schloss Hopferau im Schneetreiben

Schloss Hopferau: Brunch in stilvollem Ambiente

Das Schloss Hopferau ist im Gegensatz zum ungleich bekannteren Schloss Neuschwanstein ein richtig altes Gemäuer: Erbaut wurde es im 15. Jahrhundert. Nach etlichen Besitzerwechseln dient es im 21. Jahrhundert als Hotel und Restaurant, das neben einem höchst stilvollem Ambiente auch kulinarische und kulturelle Veranstaltungen bietet. Wir hatten schon öfter Werbung für Konzerte, spezielle Dinnerabende und Festtagsbrunchs gesehen und sind nun tatsächlich einmal zum Brunch in Schloss Hopferau gefahren. Schloss Hopferau ist klein, aber fein Diese Tafel weist auf die früheren Besitzer hin: Hinter dem einladenden Eingang … … wurden wir sehr freundlich begrüßt und stiegen über das schön renovierte und dekorierte Treppenhaus in den ersten Stock hinauf. Edles Ambiente: Brunch im Schloss Hopferau Hier stießen wir gleich auf das Buffet: Es gab in einem Nebenraum auch warme Speisen und sogar einen Koch, der Eier in jeder gewünschten Form briet. Der Brunch war sehr gut besucht, man saß in den gemütlichen Räumen aber mit komfortablem Abstand. Ab 13 Uhr wurde es dann leerer. Hier sieht man auch die alte, handbemalte Tapete, die diesem Raum einen einzigartigen …

Die Basilika Ottobeuren vom Kurpark aus gesehen

Ottobeuren: Kirche, Kneipp & Kaffee

Wer „Ottobeuren“ sagt, denkt zuerst an die berühmte Basilika. Die ist heute nicht nur prägend für das Ortsbild, sondern auch für das kulturelle Leben und den Tourismus. Immer wieder erstaunlich ist die schiere Größe von Basilika und Kloster, die 2014 das 1.250-jährige Jubiläum ihrer Gründung feiern. Aber auch der Kurpark Ottobeuren lohnt einen Besuch. Basilika und Kloster liegen im Herzen von Ottobeuren Hier der Blick, der sich auf Ort und Kloster bietet, wenn man von Markt Rettenbach nach Ottobeuren fährt: Als Kneipp-Kurort ist Ottobeuren etwas weniger bekannt, dafür aber quasi per Geburtsrecht dazu legitimiert. Der berühmte spätere Pfarrer und „Wasserdoktor“ wurde nämlich in Stephansried geboren, einem kleinen Weiler im nördlichen Gemeindegebiet von Ottobeuren. In der Klosterkirche zu Ottobeuren wurde er getauft und feierte dort auch seine Primiz, seine erste Heilige Messe als Priester. Pfarrer Kneipp ist deshalb auch auf dem Maibaum zu sehen, der vor der Basilika steht: Der Kurpark Ottobeuren Ein Kurort braucht auch einen Kurpark, und der ist natürlich ebenfalls von den beiden Größen des Ortes geprägt: Der heutige Kurpark ist eine schöne …

Leckeres Garnelencurry im Restaurant Musics in Kempten

Lokal mit Chic: das Restaurant Musics im bigBox-Hotel in Kempten

Neben der großen Kemptener Konzert- und Veranstaltungshalle mit dem hässlichen Namen bigBox wurde ein Hotel gebaut, in dem sich ein Restaurant mit dem naheliegenden Namen Musics befindet. Das haben wir letzte Woche erstmals besucht. Unser Besuch im Restaurant Musics in Kempten Schon der Eingangsbereich zeigt: Hier ist es sehr modern … … und tatsächlich, auch das Innere ist für Kemptener Verhältnisse ungewöhnlich stylish: Man sitzt hier nicht unbedingt alpenländisch-gemütlich, aber dafür chic und durchaus bequem. Die Karte ist übersichtlich, was mir persönlich lieber ist als eine endlose Auswahl an Gerichten, von denen klar ist, dass es unmöglich ist, die alle frisch zuzubereiten. Die Preise sind gehoben, aber nicht unverschämt. Steaks kosten beispielsweise zwischen 23 und 27 Euro. Unser Menü im Musics Als netter Gruß aus der Küche wurde uns ein feines Mangosorbet serviert, das mit Prosecco aufgefüllt war und Lust auf mehr machte. Die Hauptgerichte waren so schön wie lecker. Im Titelbild oben habt ihr schon das Garnelencurry mit Wokgemüse auf Limonenreis gesehen. Ich hatte mich für die ebenfalls köstliche Maispoularde mit Gemüse, Pommes und …