Alle Artikel in: Für Entdecker

Hier findet ihr meine Posts über archäologische Stätten und andere Schätze, die es im Allgäu zu entdecken gibt

Forggensee ohne Wasser an der alten Tiefentalbrücke

Mondlandschaft mit Tiefgang: Auf dem Grund des Forggensees gibt es viel zu entdecken

Jedes Jahr im April liegt der Forggensee ohne Wasser vor den Toren Füssens. Na ja, ganz leer ist er nicht, aber doch ziemlich. Der Forggensee ist ein Stausee. Jeden Winter wird er nach und nach abgelassen, um die Versorgung der lechabwärts gelegenen Wasserkraftwerke zu sichern. Dieses Jahr hat man den Wasserpegel wegen irgendwelcher Wartungsarbeiten noch 5 Meter tiefer abgesenkt als sonst. Deswegen konnte man den größten Teil des Seegrundes begehen. Und da gab es jede Menge interessanter Dinge zu sehen. Am Montagabend habe ich eineinhalb äußerst spannende Stunden unter der Führung von Magnus Peresson verbracht. Peresson ist der Vorsitzende des Historischen Vereins Alt Füssen e. V. und ein ebenso kundiger wie unterhaltsamer Begleiter. So verlief unser Spaziergang durch den Forggensee ohne Wasser Ausgangpsunkt war das nördliche Seeufer beim „Toteisloch“ Dietringen Toteislöcher gibt es im Allgäu viele, denn sie sind Überbleibsel aus der letzten Eiszeit. Sie sind entstanden, wo ein großer Eisklumpen noch längere Zeit liegenblieb, bevor er endgültig wegschmolz. Früher war dieses Loch bei Dietringen tatsächlich nur eine leere Senke, aber heute läuft es jeden …

Auerberg - Gipfel mit Wallfahrtskirche und Lokal

Nett für Familien: der Römerrundweg am Auerberg

Der Römerrundweg am Auerberg ist ein schönes Ausflugsziel für alle, die sich für Geschichte interessieren und gerne wandern. Wir haben unser Auto im Örtchen Salchenried geparkt und sind dort den Schildern zum Auerberg hinauf gefolgt. Der zunächst asphaltierte Weg schlängelt sich aus Salchenried hinaus … … und am Waldrand entlang. Bereits vons hier aus hat man einen schönen Blick in die Alpen. Dann quert man eine Wiese (ab hier ist der Weg nicht kinderwagengeeignet) … … geht durch den Wald … … bis hinauf zum Gipfel, der von einer kleinen Wallfahrtskirche gekrönt wird, die dem Heiligen Georg geweiht ist: Auf dem Schild in Salchenried waren als Gehzeit 50 Minuten angegeben – das ist aber wohl für sehr müde Wanderer gedacht, denn wir waren in 25 Minuten am Gipfel. Dort haben wir uns zunächst der Kirche zugewandt. Man kann nämlich über eine Treppe im Kirchturm auf eine Aussichtsplattform steigen. Menschen, die über 1,60 cm groß sind, müssen an einigen Stellen gut darauf achten, sich nicht den Kopf zu stoßen. Aber der Aufstieg lohnt sich, denn von …