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Wanderungen, Radtouren, Waldseilgärten und andere Ausflugstipps im Allgäu für alle, die sich gerne in der schönen Allgäuer Natur bewegen

Rundwanderweg Hopfensee - Titelfoto mit Bergpanorama und Spiegelung im See

Rundwanderweg Hopfensee – kleine Runde mit großartiger Aussicht

Ich weiß nicht, wie oft ich in den letzten 20 Jahren den Hopfensee schon umrundet habe: Schwanger, mit Kinderwagen, mit Kinderwagen und Laufrad, mit Schulkindern und Großeltern – und neulich sogar mal allein. Schön war der Rundwanderweg Hopfensee immer und bei jedem Wetter (obwohl ich einmal im Schneetreiben auf einer Eisplatte ausgerutscht bin und mir einen blauen Fleck am Allerwertesten geholt habe). Deswegen stelle ich euch diesen Rundweg hier einmal ausführlicher vor: Der Rundwanderweg Hopfensee – 7 Kilometer lang und schön flach Der Weg ist rundum gut ausgebaut und ohne Steigung und damit perfekt kinderwagengeeignet. Oder auch für Großeltern, die keine schweißtreibenden Touren mehr mögen. Je nach Geschwindigkeit solltet ihr eineinhalb bis knapp zwei Stunden Gehzeit einplanen. Als Startpunkt habe ich den Parkplatz am Campingplatz Hopfensee gewählt (47°36’09.1″N 10°41’00.1″E). Von dort wendet ihr euch nach links, also Richtung Berge/Süden. Übrigens ist neben dem Parkplatz auch gleich eine öffentliche Toilette. Der Weg geht vor dem Campingplatz am Seeufer entlang und an diesem Steg vorbei. Danach führt er ein wenig vom Ufer weg durch eine grüne Moorlandschaft. …

Außenansicht von swoboda alpin - KLetterzentrum des DAV in Kempten

Top-Ziel für Kletterfans: das swoboda alpin in Kempten

Klettern und Bouldern sind Trendsportarten, die man wetterunabhängig ausüben kann – das ist angesichts des manchmal ziemlich launischen Wetters im Allgäu durchaus von Vorteil. Es gibt in der Region einige Kletterhallen und Outdoor-Klettertürme; neue Maßstäbe setzt die nigelnagelneue, im April 2017 eröffnete Anlage der Sektion Allgäu-Kempten des Deutschen Alpenvereins e. V. Sie trägt nach einem der Sponsoren den Namen swoboda alpin. Ich klettere selbst nicht (höchstens mal über einen Zaun), habe mir die Anlage aber aus Neugier angesehen und dabei festgestellt: Das ist schon toll, was der DAV hier geschaffen hat. Die Kletterhalle Kempten liegt schräg gegenüber des Cambomare-Erlebnisbads neben den Tennisplätzen und fügt sich damit schon mal gut in die sportliche Umgebung ein. Allein der Outdoor-Seilkletterbereich umfasst 1.000 qm. Erste Eindrücke aus dem swoboda alpin Drinnen erwartet einen die Servicetheke … an der man sich anmelden, aber auch eine Stärkung bestellen kann. Der Gastrobereich ist einladend. Bei schönem Wetter kann man draußen sitzen und den Kletternden zusehen. Es gibt übrigens auch zwei Seminarräume, die für Schulungen genutzt und an Externe vermietet werden: Bouldern in …

Rundwanderung zu den Burgruinen Eisenberg und Hohenfreyberg

Die Burgruinen Eisenberg und Hohenfreyberg sind sehr malerisch und höchst sehenswert. Noch dazu lassen sie sich gemütlich erwandern und sind damit ein perfektes Ausflugsziel für Familien und Geschichtsinteressierte. Wir haben am Wochenende eine kleine Rundwanderung mit genüsslicher Einkehr dorthin unternommen. Wanderung zu den Burgruinen Eisenberg und Hohenfreyberg Wir haben im Ortsteil Zell vor dem Hotel Bären geparkt (auf der Karte das unterste P). Von dort sind wir an der Kirche die Hauptstraße entlang gegangen. Am Ortsende zweigt der Weg nach rechts ab. Er führt den Hügel hinauf in den Wald. Dort sind wir dem Wegweiser zur Burgruine Hohenfreyberg gefolgt. Diese kommt auch bald schon in Sicht: Zunächst geht es aber noch ein Stück bergauf. Es lohnt sich, zwischendrin einmal zurück zu blicken … Nach etwa 35 Minuten Gehzeit erreicht man den runden Turm und daneben den Eingang zur Burg. Schön mittelalterlich: die Burg Hohenfreyberg Sie wurde zwischen 1418 und 1432 von Friedrich von Freyberg-Eisenberg zu Hohenfreyberg erbaut, der offenbar ein Nostalgiker war. Jedenfalls wählte er die damals schon veraltete Form einer stauferzeitlichen Burg für seinen …

Römerturm am Rundwanderweg Kemnat bei Kaufbeuren

Rundwanderweg Kemnat: ein abwechslungsreicher Familienspaziergang

Unser traditioneller Neujahrsspaziergang in diesem schneelosen Winter hat uns diesmal in Richtung Kaufbeuren geführt: Wir sind den Rundwanderweg Kemnat gegangen. Startpunkt war der Parkplatz am Theaterstadel in Großkemnat. Der Rundwanderweg Kemnat ist gut beschildert und gut zu gehen Von dort aus folgen wir den Schildern mit dem stilisierten Turm. Zunächst führt der Weg über Wiesen und am Waldrand entlang, bis zur kleinen Fatima-Kapelle: Weiter geht es am Waldrand entlang, dann den Ölmühlhang hinunter, bis der Weg direkt in die „Höll“ führt. Dort unten ist es aber gar nicht höllisch, sondern sehr romantisch. Nach dem Waldstück stößt man auf ein kleines Tümpelbiotop, das die Stadt Kaufbeuren als Ausgleichsfläche für ein Wohngebiet angelegt hat. Nun schlängelt sich der Weg zwischen Wiesen entlang, in den lichten Wald hinein, und wieder hinaus, bis die „Fazenda da Esperanca“ in Bickenried in Sicht kommt: Einst war das Anwesen ein Wirtschaftshof, der zum Crescentia-Kloster Kaufbeuren gehörte. Heute beherbergt er eine Wohngemeinschaft, in der ehemals dorgenabhänige Menschen wieder in ein geregeltes Leben zurückfinden sollen. Sie betreiben auch ein kleines Hofcafé, in dem man …

Radtour rund um den Forggensee - Titelfoto mit Blick auf See und Berge

Radtour rund um den Forggensee – traumhaft schön im Spätherbst

Eigentlich ist der Forggensee ja „nur“ ein Stausee, der die Energieerzeugung in diversen Wasserkraftwerken sichern soll. In Wirklichkeit ist er aber die perfekte Ergänzung der ohnehin wunderschönen Landschaft rund um Füssen. An sonnigen Wochenenden ist diese Landschaft allerdings ziemlich intensiv besucht. Umso glücklicher waren wir, als wir Anfang November an einem Wochentag den Forggensee mit dem Fahrrad umrundet haben und dabei kaum einer Menschenseele begegnet sind. Los geht’s zur Radtour rund um den Forggensee Geparkt haben wir vor dem Weiler See am Ilasbergsee. Man muss nur die Straße überqueren, um auf den Radweg zu gelangen. Wir sind erst einmal Richtung Süden gefahren. Bald darauf gelangt man an den malerischen Hegratsrieder See: Sind die Spiegelungen im klaren Wasser nicht zauberhaft? Den Bannwaldsee lassen wir links liegen und fahren weiter in Richtung Süden. Dann geht es hinunter nach Schwangau. Der Blick auf Neuschwanstein ist märchenhaft … … kann aber die einheimischen Rindvicher nicht sehr beeindrucken: Wir radeln durch Schwangau (immer den grünen Radweg-Schildern nach) und überqueren den Lech bei Füssen an der Lechstaustufe. Hier haben wir den …

Sonne, Schnee und Barock: ein Winterspaziergang bei Görwangs

Wenn Schnee liegt, kann man sich tief im Allgäu für einen Spaziergang entweder Schneeschuhe oder Langlaufski anziehen oder man sucht sich eine Route über geräumte, aber wenig befahrene Straßen. Wegbeschreibung zum Winterspaziergang bei Görwangs Eine schöne Runde von etwa einer Stunde Dauer beginnt am Parkplatz hinter dem Wallfahrtskirchlein St. Alban in Görwangs. Nachdem der Weg die Kirche umrundet hat, biegen wir rechts ab und folgen der Straße, bis es an dieser Abzweigung links hinunter geht. Nach der kleinen Unterführung unter der Bahntrasse halten wir uns rechts und folgen der Straße bis zum Waldrand, wo wir rechts in den Waldweg einbiegen und dem Wegweiser zum Langen Weiher folgen. Eine Weile führt der Weg durch den romantischen Winterwald, bis er wieder an dern Waldrand führt und auf eine Straße stößt, an der wir rechts durch die Unterführung gehen und uns danach wieder rechts halten: Nun geht es schon wieder ein wenig hinauf Richtung Görwangs, wobei wir noch einen kleinen Abstecher zum langen Weiher (links in den Wald hinein) gemacht haben – er war komplett zugefroren. Weiter geht …

Hinauf zur Bergmang Alpe: gemütlicher Familienspaziergang bei Ruderatshofen

Ich wollte schon lange einmal auf die Bergmang Alpe bei Ruderatshofen hinauf, und zwar im Winter, wenn man mit dem Schlitten wieder abfahren kann. Da das mit dem Winter und vor allem mit dem Schnee bisher nicht geklappt hat, sind wir eben an einem der sonnigen Spätherbsttage aufgebrochen. Geparkt haben wir am Parkplatz Krottenbichel. Dort steht bereits das erste Schild auf einem insgesamt bestens beschilderten Spazierweg; „Wanderung“ ist doch eine zu bombastische Bezeichnung für eine Dreiviertelstunde Unterwegssein. So führt der Weg vom Parkplatz Krottenbichl zur Bergmang Alpe Es geht los in Richtung Bahndamm … … und dann weiter durch saftige Wiesen, … … bis man nach rechts auf den Schotterweg abbiegt. Nun geht es ein Stück bergauf, … … vorbei an den Überresten einer ehemaligen Fliehburg: Man benötigt allerdings etwas Fantasie, um sich die auf dem Schild beschriebenen Bauten vorzustellen, wenn man auf der kleinen Lichtung steht. Es gibt nämlich nicht viel zu sehen: Dann geht es wieder zurück auf den Weg und noch ein Stückchen bergauf. Am höchsten Punkt des Hügels steht ein Mobilfunkmast …

Spielplatz am Schwarzen Grat in der Adelegg

Wanderung zum Schwarzen Grat in der Adelegg

Skilehrlinge kennen die Gegend um Eschach bei Kempten wegen des kleinen, kindergeeigneten Skigebiets. Danach hört die Welt dann irgendwie auf, könnte man meinen. Weit gefehlt: Danach kommt die Adelegg, ein Höhenzug vor den Allgäuer Alpen, der dünn besiedelt und landschaftlich sehr reizvoll ist. An einem der sonnigen Herbsttage haben wir dort eine kleine Wanderung, nach der ich mich gefragt habe, warum wir dort zuvor noch nie waren – es ist wunderschön in der Adelegg! Los geht’s zur Wanderung zum Schwarzen Grat! Unser Ausgangspunkt war der Weiler Batschen. Das ehemalige Wirtshaus dort ist zwar leider geschlossen, aber der Parkplatz ist nicht zu übersehen: Hier führt der sogenannte Glasmacherweg entlang; im 18. und 19. Jahrhundert wurde in dieser Gegend nämlich Glas hergestellt und das Haus „Zum Batschen“ gehört einer Glasmacherfamilie. Wegbeschreibung unserer Wanderung zum Schwarzen Grat Wir wollten einen Rundweg gehen, der uns zunächst zum Schwarzen Grat führen sollte … und gingen deswegen gleich nach dem Waldrand den Weg rechts hinauf: Mit leichter Steigung und etlichen Windungen geht es durch den Wald … … bis die Südseite …

Das Sportheim Böck - Ziel einer Wanderung auf die Alpspitz bei Nesselwang

Steigen, Schmausen, Sausen … eine Wanderung auf die Alpspitz bei Nesselwang

In den Herbstferien gehen wir traditionell gerne wandern. Da der Morgen grau und trüb war, entschlossen wir uns, über den so genannten Wasserfallweg auf die Alpspitz bei Nesselwang zu gehen. Wir hofften, dass es auf 1.500 Metern Höhe sonnig sein würde. Unsere Wanderung auf die Alpspitz bei Nesselwang über den Wasserfallweg Wir stellten das Auto am Parkplatz der Alpspitzbahn-Talstation ab und folgten den Schildern zum Sportheim Böck, das kurz unterhalb des Gipfels liegt. Der Weg führt Richtung Wald … … in den Wald hinein … … und, wie der Name schon sagt: erst zum Wasser, … … dann zum Wasserfall: Für jemanden wie mich, der eigentlich nicht gerne Bergsteigen geht, gab es hier ordentlich etwas zu steigen. Der Teil mit den Treppen und Stegen am Wasserfall ist aber auch wirklich sehr schön. Danach wird der Weg schmaler, und hier lag sogar schon etwas Schnee: Immerhin: Das Ziel rückt näher! Die Zeitangaben haben für uns ziemlich genau gestimmt: Der gesamte Weg war mit 1 1/2 Stunden angegeben, und bis zu diesem Schild haben wir tatsächlich etwa …

Alpe Beichelstein bei Seeg

Rundwanderung zur Alpe Beichelstein über den Senkelekopf

An einem so strahlenden Herbstsonntag wie heute zieht es uns hinaus in Richtung Berge, um ein bisschen zu wandern. Wir haben uns für eine Wanderung zur Alpe Beichelstein bei Seeg entschieden, weil wir im Bekanntenkreis schon öfter gehört haben, dort sei es so nett. Wir sind einen Rundwanderweg gegangen, dessen Ausgangspunkt der Weiler Wiesleuten gleich hinter Seeg war. Start in Wiesleuten, dann Richtung Waldrand Los geht es nach links, zum Waldrand hin: Dann rechts in den Wald hinein … … und bergauf. An dieser Weggabelung geht es links weiter. Die Beschilderung ist ansonsten ziemlich gut: Es geht weiter hinauf, bis man bei der unbewirtschafteten Senkele-Alpe ankommt. Abstecher zum Senkelekopf Wir haben noch den kleinen Abstecher zum Senkelekopf gemacht, deswegen sind wir hier links hinauf gegangen: Der Senkelekopf (= der „Gipfel“ des Hügels) ist eher unspektakulär. Beim Hinuntersteigen sind wir noch den Schildern zum Drei-Schlösser-Panoramablick gefolgt. Das Panorama ist zweifellos schön – aber drei Schlösser sind da beim besten Willen nicht zu entdecken. Schloss Neuschwanstein haben wir hinter dem Ast ganz links schwach erspäht, aber Schloss …

Gastbeitrag: Über die Buchelalpe auf das Wertacher Hörnle

Ich bin Sabine und wohne mit meinen beiden Kindern und meinem Mann im Allgäu. Normalerweise gebe ich in meinem Blog „Organisation mit Sabine“  Tipps zur Organisation von Büro und Alltag – mit leckeren Schnell-Rezepten, aber heute darf ich hier für Barbara einen Gastbeitrag über unsere letzte Bergwanderung schreiben. „Dem Himmel so nah, der Arbeit so fern“ … So steht es auf der Gipfelbank am Wertacher Hörnle. Und es stimmt, um Alltag, Stress und Arbeit zu entfliehen, ist eine Bergtour genau das Richtige. Wir haben also unser Auto am Parkplatz Obergschwend (B310 zwischen Unterjoch und Oberjoch) geparkt. Hier steht auch schon eine Informationstafel über die Buchelalpe. Kleine süße Zwerge zeigen den Weg zur Buchelalpe und motivieren auch Kinder, die wenig überzeugt von der Idee sind, einen Berg zu besteigen, nur um danach wieder runterzulaufen. Selbst größere Kinder haben Spaß an diesen Zwergen, so ist der 45-minütige Aufstieg ein Kinderspiel. Der Weg zur Buchtelalpe ist auch für Kinderwagen geeignet und belohnt von Anfang an mit schöner Aussicht …   … zum Beispiel auf Unterjoch. Neben den putzigen …

Schönes Familienfreibad: das Starzlachauenbad in Wertach

Nach den Regengüssen vom Wochenanfang ist nun ja tief im Allgäu wieder Freibadwetter. Wir wollten mal abseits unserer gewohnten Badeoasen schwimmen gehen und sind in Wertach im Starzlachauenbad gelandet. Schon der Parkplatz lässt ahnen, dass es sich um ein kleineres, familiäres Freibad handelt: Auch die Preise sind familienfreundlich: Eine Tages-Familienkarte kostet 10 Euro. Dafür gibt es ein 50 Meter-Becken, das sogar beheizt ist, ein 25-Meter-Nichtschwimmerbecken, ein Planschbecken und eine Wasserrutsche nebst Badepilz. Meine Kinder haben allerdings gemeckert, weil die Rutsche eher langsam ist und damit „etwas für Babys“ sei. Sie sind natürlich auch Wonnemar- und ABC-Bad-gestählt. Umkleidekabinen, WCs und Kiosk sind typisch für den 70er-Jahre-Stil. Immerhin gibt es aber einen Kiosk, an dem man Eis und lose Süßigkeiten (ab 5 Cent, sehr kinder- und mamafreundlich!) kaufen kann sowie einen, an dem eine erstaunliche Anzahl warmer Gerichte bestellt werden kann. Die Pommes waren jedenfalls gut. Die Liegewiese ist großzügig, ein Teil ist mit Bäumen bestanden, so dass es auch schattige Plätzchen für Leute ohne Sonnenschirm gibt. Wir waren an einem sonnigen Sonntag dort, an dem es …