Monate: April 2019

Blick auf die Altstadt von Isny aus dem Wassertor-Turm

Isny erleben: auf Zeitreise im Wassertor-Museum

Isny ist mit seinem mittelalterlichen Stadtkern ein besonders hübsches Städtchen und hat für Kultur- und Geschichtsfans einiges zu bieten. Sehr gut gefallen hat mir die Führung durch das Museum im Wassertor, bei der man sich vom Verlies im untersten Geschoss bis zur ehemaligen Türmerwohnung nach oben und damit durch die Stadtgeschichte bewegt. Die Führung fand anlässlich des Frühlingsmarktes zum ersten Mal in diesem Jahr statt, ansonsten wird sie von Mai bis Oktober jeden dritten Samstag im Monat um 14 Uhr angeboten (Kosten: 3 Euro). Eine Führung durch das Wassertor-Museum in Isny Durch das Wassertor gelangt man von Nordosten, aus der früheren Wasservorstadt, in die Altstadt. Erbaut wurde es im 13. Jahrhundert, als Isny seine Stadtmauer erhielt. Der Eingang zum Wassertor-Museum liegt hinter dem Tor auf der linken Seite, auf der Rückseite der Nikolaikirche und oberhalb des Torbogens. Gehe zuerst ins Gefängnis … Die Führung beginnt im Verlies. Das hatte früher gar keine Tür, sondern nur ein Loch in der Decke, durch das die Gefangenen abgeseilt wurden. Von dieser Praxis stammt übrigens der Ausdruck „jemanden ins …

Kleine Radtour bei Bad Wörishofen - auf dem Rückweg

Kleine Radtour bei Bad Wörishofen für Entdecker und Genießer

Für Sportradler mag das vergleichsweise flache „Unterland“ langweilig sein, aber für Genussradler, Familien und Ältere ist es ideal. Ich habe hier eine kleine Radtour bei Bad Wörishofen für euch zusammengestellt, die zusätzlich einige Entdeckungen bereithält: vom Pestfriedhof über kleine Kapellen und ein Kräutercafé bis zu keltischen Hügelgräbern. Der Startpunkt liegt im Süden der Kneippstadt am kleinen Wanderparkplatz an der Schlingener Straße unterhalb des Pestgottesackers. Falls dort alle Plätze besetzt sind, gibt es in der Parallelstraße (Am Hang) einen weiteren Parkplatz. Teil 1 der Radtour bei Bad Wörishofen: Vom Pestacker bis Ingenried Ein Stückchen südlich des Parkplatzs liegt eine kleine Gedenkstätte. Sie erinnert daran, dass auf diesem Gelände die zahlreichen Pesttoten der Jahre 1628 und 1629 begraben wurden. Früher stand dort eine Kapelle, die aber im Zuge der Säkularisation abgerissen wurde. Heute ist es ein schönes Plätzchen, dem man seine grausige Vergangenheit nicht ansieht. Vom Pestgottesacker geht es nun nach Süden, dann nehmt ihr die auf dem Bild zu erkennende Abzweigung nach rechts und folgt der Beschilderung nach Untergammenried. Gammenried und seine Kapellen Der kleine Abstecher …