Monate: August 2017

Archäologischer Park Cambodunum in Kempten - Eingang zum Tempelbezirk

Archäologischer Park Cambodunum – Reste der Römer in Kempten

Es mag umfangreichere Reste römischer Städte in Deutschland geben, nachweisbar ältere gibt es nicht. Denn Kemptens Existenz ist aufgrund einer vor Ort gefundenen Inschrift bereits für das Jahr 2 nach Christus schriftlich dokumentiert, der römische Geograph Strabon erwähnt die Stadt im Jahr 18. Auf diese lange und gut erforschte Geschichte ist die Allgäu-Metropole sehr stolz. Allerdings lag das römische Cambodunum nicht an den Ufern der Iller, wo sich das heutige Stadtzentrum ausbreitet, sondern auf einer Anhöhe über dem Fluss. Die Überreste der römischen Anlagen wurden in der Nachkriegszeit teilweise überbaut, ein großer Teil ist aber als Freilichtmuseum sicht- und erlebbar: als Archäologischer Park Cambodunum, kurz APC genannt. Archäologischer Park Cambodunum – ein Rundgang durch die Antike Wir haben das antike Kempten nach längerer Zeit mal wieder besucht, und zwar an einem verregneten Sonntagvormittag. Jeden Sonntag findet um 11 Uhr eine Führung statt, die im Eintrittspreis inbegriffen ist. Das Kassenhäuschen beherbergt eine kleine Taberna (Museumsshop und Café mit alt-römischen Spezialitäten). Vom Römerspielplatz in den römischen Tempelbezirk im APC Kempten Vor dem Kassenhäuschen befindet sich ein schöner …

eine der schönsten Alpenblumen - Alpenrose in voller Blüte

Bergsommer im Allgäu – die schönsten Alpenblumen

Im Bergsommer blühen die Alpenblumen im Allgäu in allen Farben. Besonders Pflanzen, die kalkhaltige Böden lieben, fühlen sich hier wohl. Hier stelle ich euch die schönsten Blüten vor, die ich auf meinen Touren gefunden habe und die typisch für die Alpen sind. Mit liebem Dank an meine Freundin und Kollegin Judith Engst, die mir für diesen Blogpost ihr Wissen als Botanikexpertin großzügig zur Verfügung gestellt hat. Wo blühen die schönsten Alpenblumen im Allgäu? Die meisten Exemplare habe ich auf einer Fototour Ende Juni zwischen dem Fellhorn und der Kanzelwand bei Oberstdorf geknipst. Das Fellhorn trägt seinen Beinamen „der Blumenberg“ mit Recht! Auch eine kleine Wanderung auf das Wertacher Hörnle war blütentechnisch ergiebig. Sobald ich im Sommer wieder in die Berge komme, werde ich diesen Beitrag nach und nach ergänzen. Im Titelfoto dieses Beitrags habe ich euch gleich eine der bekanntesten und prächtigsten Vertreterinnen der Alpenblumen gezeigt, nämlich die Alpenrose. Um genau zu sein, handelt es sich um die rostblättrige Alpenrose (die Blattunterseite sieht tatsächlich etwas rostig aus), die saure Böden bevorzugt. Zur Zeit der Alpenrosenblüte …