Monate: Januar 2017

Winterwanderung durch die Breitachklamm - Blick von oben in die Klamm

Winterwanderung durch die Breitachklamm: im Palast der Eiskönigin

„Die Breitachklamm ist doch im Winter am schönsten!“, hatte meine Oberstdorfer Freundin Andrea gesagt. Wie recht sie hat! Unsere kleine Winterwanderung durch die Breitachklamm bei Oberstdorf führte uns in eine zauberhafte Eiswelt von unwirklicher Schönheit (ihr seht, ich werde schon ganz lyrisch vor Begeisterung …). Ein kurzes Stück Weg führt vom Kassenhäuschen am unteren Eingang in die Klamm bei Tiefenbach (Parkgebühr 2 Euro, Eintritt in die Klamm pro Person 4 Euro) zur Breitach, die hier friedlich vor sich hin plätschert. Trotz der hohen Fließgeschwindigkeit haben sich kleine Eisinseln mit Schneehütchen gebildet. Dann geht es stromaufwärts in die Klamm hinein. Nichts für Verfrorene: Unsere Winterwanderung durch die Breitachklamm Am Parkplatz  hatte  das Thermometer knackige -11°C angezeigt. In der Klamm selbst war es noch um einiges kälter, wir fühlten uns wie im Reich der Eiskönigin: so kalt, aber soo schön! Die Wege waren übrigens sehr gut geräumt und gestreut; man braucht Schuhe mit gutem Profil, aber keine Spikes. Es lohnt sich auch immer wieder, nach oben zu sehen, wo die Bäume wie bizarre Skulpturen in den Himmel …

Gut, gemütlich, günstig: das Gasthaus zum Lamm Obergünzburg

Das Gasthaus zum Lamm Obergünzburg sieht von außen nicht ungewöhnlich aus, lohnt aber aus mehreren Gründen einen Besuch. Übrigens hat es eine lange Geschichte, die bis ins Mittelater zurückreicht. Da es damals ein verbrieftes  Brenn-, Brau- und Backrecht erhielt, galt es als „Reale Tafernwirtschaftgerechtsame“. Dieser Titel hat dem heutigen Inhaber so gut gefallen, dass er ihn gewissermaßen als Untertitel für sein Lokal verwendet und damit immer wieder für Nachfragen verwunderter Gäste sorgt. Das Gasthaus zum Lamm Obergünzburg liegt zwar tief im Allgäu, wird aber von einem „Nordlicht“ geführt Als ich vor 21 Jahren nach Obergünzburg kam, war das „Lamm“ eine wenig einladende Kneipe, die von vielen Einheimischen nur im Fasching besucht wurde. Später zogen dort nacheinander drei asiatische Restaurants ein, die aber alle nur kurz blieben. 2014 dann übernahm Christian Armster das Gebäude. Er war so ziemlich der unwahrscheinlichste Kandidat dafür, den ich mir vorstellen konnte: Geboren im hohen Norden, langjähriger Küchenchef auf 5-Sterne-Luxuslinern und Expeditions-Kreuzfahrtschiffen, heute Wirt im Allgäu, im Gasthaus zum Lamm in Obergünzburg. Aber genau er hatte uns hier gefehlt. Seit er …

Rodeln von der Alpe Stubental: ein Winterausflug nach Jungholz

Kürzlich haben wir einen Ausflug zum Skifahren (unsere Kinder) und Rodeln (mein Mann und ich) nach Jungholz gemacht. Nachdem wir die Kinder am großen Parkplatz an den Jungholzer Skiliften abgesetzt hatten, parkten wir am kleineren Wanderparkplatz vor dem Kamelstüble. Von dort ist es ein 2 Kilometer kurzer Spaziergang zur Stubentalalpe. Der Weg ist gut ausgeschildert und im Winter geräumt, so dass man mit dem Schlitten bequem zum Rodeln von der Alpe Stubental hinaufsteigen kann. Unser kleiner Ausflug zum Rodeln von der Alpe Stubental Seit dem letzten Winter hat die Alpe Stubental einen neuen Pächter, nämlich Karl Gehring (der übrigens früher die Kappeler Alm bei Pfronten bewirtschaftete). Deswegen heißt sie jetzt ganz offiziell Alpe Stubental mit Karl. 40 Minuten braucht man bis oben allenfalls mit kleinen Kindern oder wenn man schlecht zu Fuß ist … Es geht gemächlich bergauf, … dann hinein in den Wald, … wobei es sich lohnt, vorher noch einmal zurück in Richtung Jungholz zu blicken: Schön, oder? Aber auch der Weg durch den Winterwald hat seinen Reiz … und ist das nicht …

Willers Alpe im Dezember 2016

Kalt und schön: Winterwanderung zu Willers Alpe bei Hinterstein

Nach der Schlemmerei an den Festtagen ist eine kleine Bergwanderung eine willkommene Abwechslung. Gut, dass Willers Alpe im Hintersteiner Tal nicht nur im Sommer, sondern auch in den Weihnachts- und Osterferien geöffnet hat. Und dass diese kleine Bergwanderung auch an kurzen Tag gut zu machen ist. Allerdings führt sie ins hochalpine Gelände, zwischendrin geht es auch steil bergauf. Ihr braucht also für die Winterwanderung zu Willers Alpe eine gewisse Grundkondition und auf jeden Fall festes Schuhwerk. Ausgangspunkt ist der Parkplatz nach dem Ort Hinterstein, zu dem ihr auch mit dem „Giebelhausbus“ (Haltestelle Rauhornweg) fahren könnt. Falls ihr mit dem Auto kommt: Das Tages-Parkticket kostet 2,50 Euro. Der Weg beginnt direkt am Parkplatz und ist durchgängig gut gekennzeichnet. Der Weg bis Willers Alpe Zunächst geht es gemächlich bergauf, dann mündet der Weg auf ein Stück Teerstraße. Von dort aus zweigt nach etwa einer halben Stunde Gehzeit ein Pfad ab, der sich durch den Bergwald hinauf windet. Auch diese Abzweigung ist gut markiert. Das Achtung-Schild steht hier nicht umsonst: Da es keine Straße zur Alpe gibt, bringt …