Jahr: 2015

Weihnachtsmarkt in Pfronten-Heitlern vor der Kirche St. Leonhard

Weihnachtsmarkt Pfronten: schönes Ausflugsziel für Familien

Gestern haben wir einen netten Ausflug nach Pfronten gemacht, wo – wie immer am dritten Adventssonntag – der Weihnachtsmarkt am Leonhardsplatz stattgefunden hat. Der Weihnachtsmarkt Pfronten ist aus drei Gründen etwas Besonderes: 1. Anfahrt mit dem Weihnachtsmärchenzug Man kann mittags ab 13 Uhr mit dem Weihnachtsmärchenzug von Kempten Hauptbahhof bis nach Pfronten Ried fahren (die Fahrkarten bekommt ihr ganz normal am Automaten). Der innen festlich geschmückte Zug hat den Nikolaus samt zwei Engeln an Bord, die den mitreisenden Kindern die Fahrt abwechslungsreich gestalten. Am Bahnhof werden die Fahrgäste gegen 14 Uhr von einer Blasmusikgruppe erwartet. Anschließend geht es gemeinsam über die zu diesem Zweck gesperrte Hauptstraße bis zum Weihnachtsmarkt an der St. Leonhards-Kirche in Pfronten-Heitlern (die sehr ihr oben im Titelfoto). 2.Veranstalter sind heimische Vereine Acht Vereine aus Pfronten organisieren den Weihnachtsmarkt gemeinsam und kümmern sich auch um das kulinarische Angebot. Die Zusammenarbeit läuft dabei so gut, dass alle Erlöse in einen Topf gehen und danach aufgeteilt werden, um die Jugendarbeit in den Vereinen zu finanzieren. Das finde ich vorbildlich! 3.Überhaupt ist der Weihnachtsmarkt Pfronten …

Radtour rund um den Forggensee - Titelfoto mit Blick auf See und Berge

Radtour rund um den Forggensee – traumhaft schön im Spätherbst

Eigentlich ist der Forggensee ja „nur“ ein Stausee, der die Energieerzeugung in diversen Wasserkraftwerken sichern soll. In Wirklichkeit ist er aber die perfekte Ergänzung der ohnehin wunderschönen Landschaft rund um Füssen. An sonnigen Wochenenden ist diese Landschaft allerdings ziemlich intensiv besucht. Umso glücklicher waren wir, als wir Anfang November an einem Wochentag den Forggensee mit dem Fahrrad umrundet haben und dabei kaum einer Menschenseele begegnet sind. Los geht’s zur Radtour rund um den Forggensee Geparkt haben wir vor dem Weiler See am Ilasbergsee. Man muss nur die Straße überqueren, um auf den Radweg zu gelangen. Wir sind erst einmal Richtung Süden gefahren. Bald darauf gelangt man an den malerischen Hegratsrieder See: Sind die Spiegelungen im klaren Wasser nicht zauberhaft? Den Bannwaldsee lassen wir links liegen und fahren weiter in Richtung Süden. Dann geht es hinunter nach Schwangau. Der Blick auf Neuschwanstein ist märchenhaft … … kann aber die einheimischen Rindvicher nicht sehr beeindrucken: Wir radeln durch Schwangau (immer den grünen Radweg-Schildern nach) und überqueren den Lech bei Füssen an der Lechstaustufe. Hier haben wir den …

blühende Aster im spätherbstlichen Kurpark Bad Wörishofen

Herbststimmung im Kurpark Bad Wörishofen

Bad Wörishofen ist kein Ort, an dem „der Bär steppt“, das ist wahr. Aber der Kurort hat seine Vorzüge, zu denen sicher der wunderschöne Kurpark gehört. Selbst an einem trüben Spätherbsttag ist ein Spaziergang dort ein ungetrübtes Vergnügen. Unser Spaziergang durch den Kurpark Bad Wörishofen Geparkt haben wir gleich hinter dem Tennisplatz. Wenn man von dort in den Kurpark hineingeht, kommt man gleich am Rosengarten vorbei: Und tatsächlich: Auch so spät im Jahr blühen dort noch farbenprächtige Rosen. Gleich dahinter plätschert fröhlich die Fontäne: Auch sonst bieten die Wege immer wieder schöne Ein- und Ausblicke: Ab und an findet sich dort ein Kunstwerk. Das hier trägt den schönen Namen „Ikarus“: Aber auch sonst ist einiges geboten: Besonders interessant fand ich den Barfußpfad, der sich in ganz unterschiedlichen Etappen durch den Kurpark Bad Wörishofen zieht: Das hier ist ein mit bloßen Füßen abzuschreitendes Labyrinth am Ende des Barfußpfades: Gleich daneben sind Stühle und ein Wasserschlauch, mit dem man sich anschließend die Füße reinigen kann. Ich gebe aber zu, dass es mir an diesem Spätoktobertag zu kalt …

Burgruine Falkenstein bei Pfonten

Der Falkenstein: das letzte Projekt von König Ludwig II

Die Burganlage auf dem rund 1260 Meter hohen Falkenstein bei Pfronten wurde im 13. Jahrhundert errichtet. Am Ende des 30-jährigen Krieges wurde sie zerstört. Beinahe wäre die Burgruine Falkenstein zu einem neuen Leben erwacht, denn König Ludwig II hatte sich wegen der traumhaft schönen Lage in die malerische Ruine verliebt und wollte dort eine neue „mittelalterliche“ Burg nach seinen Vorstellungen bauen lassen. Da ihm wegen seiner exzessiven Bautätigkeit (Neuschwanstein!) das Geld ausging, kam es nie dazu. Schade eigentlich. Trotzdem ist der Falkenstein noch heute einen Besuch wert, und zwar nicht nur wegen der Ruine und des beeindruckenden Panoramablicks von dort aus, sondern auch wegen des Burghotels Falkenstein mit seiner Terrasse und der köstlichen regionalen Küche. Zu Fuß zur Burgruine Falkenstein Von Pfronten aus folgt man der Beschilderung in Richtung Falkenstein. Bereits kurz nach dem Ortsrand bekommt man die Ruine (rechts oben) und einen Teil des Burghotels (Mitte) zu sehen: Schließlich erreicht man den unteren Parkplatz. Man kann auch mit dem Auto bis zum Hotel fahren, sofern man ein Ticket am Automaten löst und sich an …

Genuss im Golflokal Auf der Gsteig – auch für Nicht-Golfer zu empfehlen!

Wir hatten kürzlich einen runden Geburtstag in der Familie zu feiern. Als mein Mann dafür das Golflokal Auf der Gsteig bei Lechbruck vorschlug, war ich erst skeptisch: Wir sind passionierte Nicht-Golfer. Ich ließ mich aber überreden – glücklicherweise! Ohnehin handelt es sich nicht um ein „Vereinslokal“, sondern um ein 4-Sterne-Wellness-Hotel mit angeschlossenem Restaurant. Da es sonnig und heiß war, hatten wir einen Tisch im Pavillon reserviert: An sonnigen Herbsttagen ist die Terrasse sicher auch ein hübscher Essplatz. Der Blick von der Terrasse über Lechbruck in die Berge ist sehenswert: Der Blick in die Karte lohnt sich auch: Ich hatte das Carpaccio, das genauso lecker war, wie es aussieht: Mein Mann hat sich für die Tagliatelle mit Pfifferlingen entschieden, mit denen er sehr zufrieden war (mein Norwegischer Lachs mit Marktgemüse ist hier nicht im Foto, ist aber auch unbedingt empfehlenswert!). Zum Dessert gab es eine Sorbet-Variation – hmmm! Mein Fazit: Mit dem Golfen werde ich nicht anfangen, aber zum Essen komme ich gerne wieder! Die Preise sind für die gebotene Qualität, den freundlichen Service und die …

Freilichtkino auf der Burghalde in Kempten

Freilichtkino auf der Burghalde in Kempten: ein Sommervergnügen

Dieser außergewöhnliche sonnige Sommer hat uns zum Ferienbeginn ein Vergnügen ermöglicht, das wir schon lange nicht mehr genossen hatten: ein Besuch im Freilichtkino auf der Burghalde in Kempten. Das Kemptener Kino Colosseum veranstaltet jedes Jahr Anfang August eine Reihe von Freilichtvorführungen, aber in den letzten Jahren hatten wir entweder keine Zeit oder das Wetter hat nicht mitgespielt. Dabei ist das allein wegen der tollen Location ein echtes Vergnügen (wenn es trocken und über 10°C warm ist). Unser Besuch im Freilichtkino auf der Burghalde in Kempten Dieses Jahr war es jedenfalls wieder einmal soweit: Wir haben uns abends gegen 20.20 Uhr an den Aufstieg zur Burghalde gemacht. Die vielen Leute mit den Kissen, Decken und Taschen hatten alle ein gemeinsames Ziel … Und zwar nicht den Biergarten, obwohl sich so mancher Besucher dort noch mit einem Getränk versorgte: Auch nicht die Reste der Burg, die ohnehin bescheiden sind: Und das, obwohl der Ort durchaus geschichtsträchtig ist, wie dieser Gedenkstein zeigt: Vom Gedenkstein aus hat man übrigens einen sehr schönen Blick auf den Grünten, den „Wächter des …

Freilichtbühne Altusried: viel Spaß mit den Blues Brothers!

Altusried ist ein Marktflecken im Oberallgäu, der gerade einmal 10.000 Einwohner zählt. Die aber stellen regelmäßig Großes auf die Beine, äh, Bühne. Die Altusrieder bringen nämlich alle zwei Jahre ein großes Theaterspektakel auf ihre sagenhaft schöne Freilichtbühne. Wir haben dort schon beeindruckende Aufführungen mit jeweils über 100 Mitwirkenden gesehen, etwa von Wilhelm Tell (mit See auf der Bühne), Johanna von Orleans (mit vielen Schafen) und den Drei Musketieren (mit aufregenden Degenduellen). Für die Spektakel hat sich Altusried eine spektakuläre Zuschauertribüne geleistet, die ein Vermögen gekostet hat, für die bis zu 2.500 Zuschauer angesichts des typischerweise unberechenbaren Allgäuer Sommerwetters aber eigentlich unbezahlbar ist. 2015 werden die Blues Brothers als Hybrid-Inszenierung gegeben: Die Geschichte, die sehr nah am gleichmamigen Kultfilm angelehnt ist, wird teilweise von Profis der „Bühne 33“ aus Heidenheim gespielt und gesungen, teilweise von Altusriedern. Ich habe mir das Stück letzten Samstag angesehen. Wir waren kurz vor 20 Uhr da, sodass der Parkplatz noch nicht voll war … … und wir noch in aller Ruhe ein kalorienreiches und sehr leckeres Abendessen zu uns nehmen konnten. …

Zünftige Wirtschaft für Fleischfans: der „Metzgerwirt“ in Lechbruck

Es ist schon eine Weile her, dass wir sonntags nach einem längeren Spaziergang hungrig nach Lechbruck kamen. Mitten im Ort lockte uns dieses Gasthaus mit dem vielsagenden Namen „Metzgerwirt“ (der Wirt ist tatsächlich Metzger, und das schon in dritter Generation): Noch verlockender waren die Angebote, die an der Hauswand stehen: Als mein Mann mit knurrendem Magen das Wort „Schweinshaxen“ las, war die Sache klar: Wir kehrten ein beim Metzgerwirt. Drinnen fühlten wir uns an unsere Kindheit erinnert: Die Einrichtung ist ja so was von 70er Jahre! Allein die Fliesen … Die Preise sind familientauglich, die Bedienung war freundlich, das Essen kam schnell. Unser 12-Jähriger war mit seinem „Kinderschnitzel“ sehr zufrieden: Mein Steak auf gebratenem Spargel war zart, der Spargel aromatisch: Und mit diesem Trumm Haxe war mein Mann eine Weile glücklich beschäftigt und danach sehr satt. Mein Fazit: Dies ist keine Adresse für Vegetarier oder gar Veganer (obwohl es ein paar vegetarische Gerichte auf der Karte gibt) und keine für Leute, die Wert auf ein stylisches Ambiente legen. Wer aber Fleisch mag und die deftige …

Tief im Allgäu: ein Blick in den Spiegel

Ausnahmsweise schreibe ich heute nichts über das Allgäu, sondern etwas über mich und dieses Blog, denn tief-im-allgaeu.de ist für den Liebster Award nominiert worden – danke dafür an Marcus Hasse von kinder-im-allgaeu.de. Vielleicht interessiert es ja den ein oder anderen regelmäßigen Leser, etwas mehr über mein Blog zu erfahren: 1. Woher kam die Idee zu deinem Blog? Hast du eine Notwendigkeit darin gesehen, die Menschen über dein Themengebiet zu informieren? Oder wolltest du dir vieles nur öffentlich notieren, wie eine Art Tagebuch? Ich wollte das mit dem Bloggen einmal ausprobieren und habe ein Thema gesucht, das ich gewissermaßen aus meinem täglichen Leben bedienen kann. Wir haben drei Kinder, und als die noch kleiner waren, haben wir immer wieder versucht, passende Ausflugsziele zu finden: kinderwagengeeignete Wege, Lokale mit Spielplätzen, geeignete Veransaltungen usw. Das war aber gar nicht so einfach. Deswegen dachte ich, dass hier wohl ein Bedarf besteht. Außerdem bringen viele das Allgäu vor allem mit Schloss Neuschwanstein und den Bergen in Verbindung. Ich wollte aber zeigen, dass es bei uns auch abseits dieser Tourismusknaller vieles …

Ein schönes Ausflugsziel: das Kräutercafé Ingenried

Mir geht es wie den Kindern: Bei einem längeren Spaziergang habe ich gerne ein Ziel. Zum Beispiel ein schönes Café oder Restaurant, in dem man einkehren kann. Ein sehr nettes Ziel haben wir kürzlich zum ersten Mal besucht, nämlich das Kräutercafé, das die Phytotherapeutin Bertlies Adler im ehemaligen Pfarrhof in Ingenried eingerichtet hat. Zu Fuß von Pforzen zum Kräutercafé Ingenried Wir haben unseren Spaziergang am Sportplatz von Pforzen (in der Nähe von Kaufbeuren) begonnen: Dort ist der Weg als „Wertach-Eisbachrunde“ ausgeschildert. Anders als auf dem Schild angegeben, haben wir bis Ingenried aber nur eine Stunde Gehzeit benötigt. Der Weg führt zwischen Wiesen entlang … dann ein Stück durch den Wald, weiter geht es wieder durch Wiesen … an diesem Stadel links dem Schild nach, und nach dieser Kuppe kann man bereits den Kirchturm von Ingenried sehen: Kurz vor der Kirche kommt dieser Wegweiser: Vor dem Maibaum geht es links hinein und dann ist der ehemalige Pfarrhof schon in Sicht: Früher Pfarrhof, heute Kräutercafé Er wurde sehr liebevoll hergerichtet und wirkt sehr einladend. Nachdem das Wetter …