Monate: September 2014

Alpe Beichelstein bei Seeg

Rundwanderung zur Alpe Beichelstein über den Senkelekopf

An einem so strahlenden Herbstsonntag wie heute zieht es uns hinaus in Richtung Berge, um ein bisschen zu wandern. Wir haben uns für eine Wanderung zur Alpe Beichelstein bei Seeg entschieden, weil wir im Bekanntenkreis schon öfter gehört haben, dort sei es so nett. Wir sind einen Rundwanderweg gegangen, dessen Ausgangspunkt der Weiler Wiesleuten gleich hinter Seeg war. Start in Wiesleuten, dann Richtung Waldrand Los geht es nach links, zum Waldrand hin: Dann rechts in den Wald hinein … … und bergauf. An dieser Weggabelung geht es links weiter. Die Beschilderung ist ansonsten ziemlich gut: Es geht weiter hinauf, bis man bei der unbewirtschafteten Senkele-Alpe ankommt. Abstecher zum Senkelekopf Wir haben noch den kleinen Abstecher zum Senkelekopf gemacht, deswegen sind wir hier links hinauf gegangen: Der Senkelekopf (= der „Gipfel“ des Hügels) ist eher unspektakulär. Beim Hinuntersteigen sind wir noch den Schildern zum Drei-Schlösser-Panoramablick gefolgt. Das Panorama ist zweifellos schön – aber drei Schlösser sind da beim besten Willen nicht zu entdecken. Schloss Neuschwanstein haben wir hinter dem Ast ganz links schwach erspäht, aber Schloss …

Römervilla Tegelberg - der Heizraum des Badehauses

Unscheinbar, aber hochinteressant: römische Ruinen am Tegelberg

Wenn man „Tegelberg“ hört, denkt man sofort an Neuschwanstein (gleich nebenan), Gleitschirmfliegen und die Tegelbergbahn. Wir aber sind neulich abends zur Basisstation der Tegelbergbahn gefahren, um dort unter der Führung von Magnus Peresson römische Ruinen zu besichtigen. Das Schutzgebäude ist unansehnlich und ziemlich lieblos gestaltet, aber die Ruinen darunter sind sehenswert. Die Reste der Römervilla Tegelberg sind gut versteckt Die Bezeichnung „Römervilla“ für den grünen Schutzbau ist ohnehin irreführend: Tatsächlich stand gleich nebenan eine römische Villa, die wohl ziemlich gut erhalten war. Aber genau auf diese Reste baute man die Talstation der Tegelbergbahn (rechts im Bild). Unter dem Schutzdach befinden sich die Reste der Therme, die zu dieser Villa gehörte, also das private Bad der römischen Familie. Hier erkennt man ganz vorne das Warmwasserbecken, dahinter die Reste der „Badewanne“, in der man sich im heißen Wasser aalte, und dahinter den Heizraum. Die heißen Rauchgase wurden nicht nur unter dem Fußboden durchgeleitet, um die Räume zu heizen, sondern auch nach oben abgeleitet. Hier erkennt man gut die Hohlziegel, die für diese kombinierte Wandheizung/Abgasentsorgung genutzt wurden: Die …