Monate: August 2014

Museum der bayerischen Könige in Hohenschwangau - Außenansicht

Sehenswert: das Museum der Bayerischen Könige in Hohenschwangau

An Attraktionen ist Hohenschwangau nicht gerade arm: Neben den Schlössern Hohenschwangau und Neuschwanstein lädt seit 2011 auch das Museum der Bayerischen Könige zu einem Besuch. Hohenschwangau hat den Wittelsbachern viel zu verdanken Beide weltberühmten Schlösser verdanken wir Königen aus dem Hause Wittelsbach: Hohenschwangau war nur eine Ruine, bevor der spätere König Maximilian II. das Grundstück über einen Mittelsmann kaufte und dort seinen Traum einer mittelalterlichen Burg verwirklichte. Seine Frau Marie, die als preußische Prinzessin nach Bayern eingeheiratet hatte, liebte das Schloss, die Berge und das Bergsteigen und verbrachte mit ihren Kindern Ludwig und Otto viel Zeit in Hohenschwangau, wo sie übrigens (nach Ludwigs Tod) auch starb. Ludwig II., der berühmteste König aus dem Hause Wittelsbach, baute später genau gegenüber ein höher gelegenes, größeres und noch märchenhafteres Schloss – küchenpsychologisch kann man hier sicher auf den Wunsch schließen, seinen gestrengen Vater zu übertrumpfen. Zumindest was die heutigen Besucherzahlen angeht, ist ihm das auch gelungen. Der Grund rund um den Alpsee gehört heute noch den Wittelsbachern bzw. ihrem Ausgleichsfonds, deren Oberhaupt heute Franz von Bayern ist. Auch …

Gastbeitrag: Über die Buchelalpe auf das Wertacher Hörnle

Ich bin Sabine und wohne mit meinen beiden Kindern und meinem Mann im Allgäu. Normalerweise gebe ich in meinem Blog „Organisation mit Sabine“  Tipps zur Organisation von Büro und Alltag – mit leckeren Schnell-Rezepten, aber heute darf ich hier für Barbara einen Gastbeitrag über unsere letzte Bergwanderung schreiben. „Dem Himmel so nah, der Arbeit so fern“ … So steht es auf der Gipfelbank am Wertacher Hörnle. Und es stimmt, um Alltag, Stress und Arbeit zu entfliehen, ist eine Bergtour genau das Richtige. Wir haben also unser Auto am Parkplatz Obergschwend (B310 zwischen Unterjoch und Oberjoch) geparkt. Hier steht auch schon eine Informationstafel über die Buchelalpe. Kleine süße Zwerge zeigen den Weg zur Buchelalpe und motivieren auch Kinder, die wenig überzeugt von der Idee sind, einen Berg zu besteigen, nur um danach wieder runterzulaufen. Selbst größere Kinder haben Spaß an diesen Zwergen, so ist der 45-minütige Aufstieg ein Kinderspiel. Der Weg zur Buchtelalpe ist auch für Kinderwagen geeignet und belohnt von Anfang an mit schöner Aussicht …   … zum Beispiel auf Unterjoch. Neben den putzigen …

Säfte vom Feinsten: Gruebers Saftladen in Markt Rettenbach

Wenn Freunde aus München oder Augsburg zu Besuch kommen, rufen sie meist vorher bei uns an: „Habt ihr noch von dem tollen Saft da? Wir würden gerne ein oder zwei Kisten mitnehmen!“ Der beste Saftladen im Umkreis von 100 Kilometern ist nämlich nur einen Katzensprung von uns entfernt: die Lohnmosterei Grueber in Markt Rettenbach. Wer eigene Apfel- oder Birnbäume besitzt, kann dort seine Ernte zum Versaften hinbringen. Da wir nur einen Apfelbaum im Garten haben und der eher wenig trägt, fahren wir aber nur zum Einkaufen zu Gruebers. Die Einfahrt ist ein bisschen versteckt – man muss hier zwischen Kapelle und Haus durchschlüpfen … … dann aber kann man seinen Weg kaum verfehlen: Drinnen legt man nicht viel Wert auf Ladenbau … … aber die Säfte, die es hier in 10-Liter-Kartons gibt, sind einfach sagenhaft gut. ich mag am liebsten Apfel-Quitte und Apfel-Birne und Apfel-Holunderblüte und Apfel-Holunder … … ja, und meist geben wir unseren Freunden eine Kiste mit. Wo sollen die Ärmsten sonst zu solch köstlichen Schorlen kommen? Pur sollte man die Säfte nämlich …