Monate: Januar 2014

Leckeres Garnelencurry im Musics

Lokal mit Chic: das Restaurant Musics im bigBox-Hotel in Kempten

Neben der großen Kemptener Konzert- und Veranstaltungshalle mit dem hässlichen Namen bigBox wurde ein Hotel gebaut, in dem sich ein Restaurant mit dem naheliegenden Namen Musics befindet. Das haben wir letzte Woche erstmals besucht. Unser Besuch im Restaurant Musics in Kempten Schon der Eingangsbereich zeigt: Hier ist es sehr modern … … und tatsächlich, auch das Innere ist für Kemptener Verhältnisse ungewöhnlich stylish: Man sitzt hier nicht unbedingt alpenländisch-gemütlich, aber dafür chic und durchaus bequem. Die Karte ist übersichtlich, was mir persönlich lieber ist als eine endlose Auswahl an Gerichten, von denen klar ist, dass es unmöglich ist, die alle frisch zuzubereiten. Die Preise sind gehoben, aber nicht unverschämt. Steaks kosten beispielsweise zwischen 23 und 27 Euro. Unser Menü Als netter Gruß aus der Küche wurde uns ein feines Mangosorbet serviert, das mit Prosecco aufgefüllt war und Lust auf mehr machte. Die Hauptgerichte waren so schön wie lecker, hier als Beleg das Garnelencurry mit Wokgemüse auf Limonenreis: Ich hatte mich für die Maispoularde mit Gemüse, Pommes und Kräuterbutter entschieden (16,50 Euro): Mein Fazit: Wir haben …

Winterspaziergang vom Kuhstallweiher über den Pestfriedhof bei Marktoberdorf

Auch an trüben Tagen tut Bewegung gut. Also haben wir uns auf nach Marktoberdorf-Kohlhunden gemacht, um endlich einmal den von den Römerfreunden ausgeschilderten Terra-Nostra-II-Weg zu gehen. Man parkt beim winterlich trockengelegten Kuhstallweiher, wo der gut beschilderte Rundweg beginnt. Zunächst geht es durch den Wald, bis man nach etwa einer halben Stunde den ehemaligen Pestfriedhof erreicht. Kurz darauf führt der Weg aus dem Wald hinaus … … und dann hinein in die typische Hügellandschaft des Voralpenlandes … … vorbei an der Stelle, an der vor etlichen Jahren mehrere Kuhglocken aus dem 1. Jahrhundert nach Chr. ausgegraben wurden … … und dem herrlichen Blick auf den Auerberg bei Stötten … … bis hinein ins Dörfchen Rieder, das heute ein Ortsteil von Marktoberdorf ist. Man geht an der hübschen kleinen Kirche entlang … und am aufgestauten Reichenbach, der früher mehrere Mühlen betrieb, darunter eine Sägemühle, eine Mahlmühle und eine Gipsmühle: Anschließend geht es wieder in den Wald, wo der Eisweiher durch die Bäume schimmert … … und schließlich zurück zum Kuhstallweiher. Die Länge des Weges „Terra Nostra II“ …

Einkaufsziel für Genießer: der Biomarkt in Irsee

Wer bei Käse, Wein und Brot gewisse Qualitätsansprüche hat und auf Bio-Produkte Wert legt, sollte unbedingt einmal auf dem Biomarkt Irsee vorbeischauen. Er ist 1988 auf Initiative einiger engagierter Irseer Bürger entstanden und findet seitdem jeden Freitag von 16 bis 19 Uhr auf dem Marktplatz vor dem ehemaligen „Gasthaus zur Post“ und im historischen Marktstadl statt. Wir wollten schon lange einmal hinfahren, haben es aber erst letzte Woche geschafft. Im Sommer kann man hier draußen sitzen, Kaffee trinken oder Kleinigkeiten essen, aber auch im Winter ist der Besuch des Biomarktes lohnenswert. Draußen, vor dem Marktstadl, gibt es Bioland-Gemüse, Käse, Fleisch- und Wurstwaren und Eier sowie kleine warme Gerichte. Drinnen finden sich unter anderem ein Backwarenstand (die Dinkelbrezeln sind sensationell!), der von der Irseer Grundschule getragene Eine-Welt-Laden, und ein Verkaufsstand des von uns sehr geschätzten Weinhandels „Öwein“ von Walter Graef-Wech aus Eglofs bei Obergünzburg: Hier kann man 80 verschiedene Bio-Weine probieren (nicht alle auf einmal!) und einzelne Flaschen auch gleich mitnehmen. Größere Bestellungen liefert Walter in der Region frei Haus. Ansonsten gibt es noch Olivenöl, Apfel-Secco, …

Winterspaziergang mit Aussicht: der Panoramaweg bei Mittelberg

Unser traditioneller Neujahrsspaziergang hat uns diesmal nach Oy-Mittelberg geführt, das heißt, eigentlich nur nach Mittelberg, wo es einige Rundwege zur Auswahl gibt, die alle einen überzeugenden Vorzug haben: Die Aussicht auf die Berge und ins Allgäuer Umland ist einfach spektakulär! Wir haben uns für den blau markierten Weg entschieden. Geparkt haben wir kurz vor der Rehaklinik. Von dort geht es zunächst hinauf in den Wald … … wo sich alsbald ein schöner Blick auf den Grünten, den „Hausberg des Allgäus“ auftut (er ist wegen seiner Alleinlage und dem Sender darauf leicht zu identifizieren): Dann muss man bergan ein Stück Wiese queren, bevor man auf den eigentlichen Panoramaweg gelangt. Der hat seinen Namen mehr als verdient, denn oben angekommen, weiß man kaum, wohin man zuerst sehen soll, etwa ins Ammergebirge … … oder auf die Zugspitze (ganz rechts) und den Säuling: An einigen Stellen entlang des Panoramawegs gibt es Ferngläser, mit denen man die einzelnen Berge genauer betrachten kann – hier z. B. den Säuling, der aufgrund seiner charakteristischen Form ebenfalls leicht zu erkennen ist: Auch …