Monate: November 2013

Leckerer Sonntagsbrunch im Café Greinwald in Marktoberdorf

Letzten Sonntag war das Wetter tief im Allgäu wirklich scheußlich: +1°C, Wolken bis zum Boden und leichter Nieselregen. Gut, dass wir da noch einen Gutschein für ein Brunch hatten … Das Café Greinwald ist in Marktoberdorf eine Institution und eine interessante Mischung aus Café, Konditorei und Hotel. Über die Grenzen der Marktoberdorfs hinaus ist es wegen seines sonntäglichen Brunchs bekannt. Diesen gibt es in zwei Varianten, wobei wir nur die „kleine“ für 14,90 Euro ausprobiert haben. Wir hatten montags bereits reserviert, weil wir am Wochenende zuvor bei dem Versuch, freitags zu reservieren mitgeteilt bekommen hatten, es sei alles schon voll und man könne uns höchstens noch auf die Warteliste setzen. So hatten wir einen netten Platz in Raum Nr. 2, in dem sich auch das eigentliche Buffet befindet. Das Brunch beginnt um 10.00 Uhr. Als wir um 10.15 Uhr ankamen, waren alle drei Räume des Cafés bereits voll und selbst vor der Konditoreitheke saß schon eine Gruppe Hungriger. Die Schlange am Buffet war entsprechend lang. Das erste Getränk wird aber vom freundlichen Personal serviert, so …

Katholisches Allgäu: Wegkreuze laden zum Verweilen ein

Das Allgäu ist traditionell stark vom Katholizismus geprägt, wobei sich gewisse vorchristliche Anschauungen und Gebräuche hartnäckig gehalten haben. Jedenfalls ist das Bedürfnis, Gott zu loben und zu danken oder auch um weiteren Segen zu bitten, in dieser wunderschönen Landschaft sehr ausgeprägt. Das zeigt sich auch an den vielen Wegkreuzen und Andachtsorten, die zum Verweilen einladen und oft sehr liebevoll gepflegt werden. Ich gehe gerne gleich hinter unserem Haus, im Eschenloh, spazieren, wo ich beispielsweise auf diese Wegkreuze treffe: Diese Anordnung – ein Kreuz zwischen zwei Bäumen – findet sich häufig, etwa hier zwischen Kohlhunden und dem Ettwieser Weiher: Hier bei Altusried-Hörgers ist es nur ein (besonders schöner) Baum, daneben ein Strommasten: Am Günzacher Höhenweg findet sich ein Stein mit figürlicher Darstellung: Hier am Bachtelweiher bei Kempten wurde ein Naturstein zum Ort der Marienverehrung gestaltet: Wo auch immer ich tief im Allgäu spazierengehe, immer findet sich ein solches Glaubenszeugnis, das als Wegmarke dient und zum Innehalten einlädt. Das finde ich schön.

Nicht nur für Kinder toll: das Geotop „Teufelsküche“ bei Obergünzburg

Als hätte der Teufel persönlich etwas Gruseliges in einem riesigen Kessel angerührt, und dann sei das ganze Gebräu explodiert:  Mit ein bisschen Fantasie kann man sich das gut vorstellen, wenn man die Teufelsküche durchstreift. In Wirklichkeit sind die Ursachen für die Entstehung dieses Geotops natürlich weniger dramatisch. Die Auszeichnung als eines der 100 schönsten Geotope in Bayern hat es jedenfalls verdient. So findet ihr das Geotop „Teufelsküche“ bei Obergünzburg Es liegt zwischen Obergünzburg und Ronsberg an der Staatsstraße 2012, und zwar ziemlich genau gegenüber der ehemaligen Schlossmühle Liebenthann, über die ich hier auch schon geschrieben habe. Der Parkplatz ist deswegen mit einem großen Mühlrad gekennzeichnet. Vom Parkplatz geht es ein Stück hinauf … … und dieser Stein zeigt, wo es hingeht … … nämlich in den Wald hinein: In der Teufelsküche Dort finden sich, und an einem sonnigen Novembertag ist das besonders schön zu erkennen, nach und nach bizarre Felsformationen. Sie bestehen aus Nagelfluh, einem aus verschiedenen Gesteinen „zusammengebackenes“ Konglomerat, das für unsere Region typisch ist. Früher wurde es gern als Baumaterial verwendet, weshalb es …

Nett für Schwimmer und kleinere Kinder: das Jordan-Hallenbad in Kaufbeuren

Wohin an einem verregneten Samstagvormittag? Die Kinder wollten einmal ein anderes Hallenbad ausprobieren als das von uns so oft frequentierte ABC-Bad in Nesselwang. Also fuhren wir nach Kaufbeuren, wo neben dem sehr schönen Freibad (über das habe ich auch schon geschrieben) auch ein Hallenbad ist: Das Jordan-Hallenbad ist nicht groß, hat aber mehrere Becken: ein Nichtschwimmerbecken mit Gummi“tier“ zum Spielen … ein 25-Meter-Schwimmerbecken nebst Sprungturm, ein Außenbecken, ein Kinderbecken, und ein wärmeres Kleinkinderbecken, das ich aber nicht fotografiert habe. Daneben ist noch eine Wellenrutsche in einem Anbau. Es war wenig los, und wir konnten prima schwimmen. Danach kletterten die Kinder auf dem Gummitier herum, wir planschten etwas im Außenbecken und benutzten ein paar Mal die Wellenrutsche. Dann war uns kalt. Das Problem: Die Luft im Schwimmbad ist nicht sehr warm, und es gibt auch kein wirklich warmes Becken. Noch dazu bekommen wir nach dem Schwimmen immer Hunger. Es gibt im Jordanbad auch einen Kiosk, der auf einem Schild „Pizza und Süßigkeiten“ anpreist. Der hatte aber zu. Er macht samstags erst um 13 Uhr auf. Also …

Über den Wipfeln ist´s schön: das Walderlebniszentrum Ziegelwies bei Füssen

Zwischen Füssen und der österreichischen Nachbargemeinde Pinswang liegt ein schönes Ausflugsziel für Familien: das Walderlebniszentrum Ziegelwies, das den Auwald am Lech zu einem Naturspielplatz mit Unterhaltungs- und Lernwert macht. Hinein ins Walderlebniszentrum Ziegelwies Hier geht es hinunter in die Lechauen: Der Rundweg ist mit diesen Wassertropfen-Schildern markiert und ganz gut befestigt: Es gibt nette Balanciergelegenheiten … … und lehrreiche Stationen. An diesem Pfahl kann man beispielsweise sehen, wie hoch das Wasser schon gestiegen ist – 2005 stand es bis zur höchsten Markierung! Immer einen Blick wert: der Lech Zwischendrin gibt es schöne Ausblicke, etwa auf den Lech … … und auf den Lechfall: Dann gibt es Spiel- und Abenteuerstationen, wie hier das kleine Floß, mit dem man sich übers Wasser hinüberziehen kann: Oder dieses kleine Stauwehr, das zum Aufstauen und Ablassen einlädt: Auch dieses Schild ist für Kinder vielversprechend, … … der Weg hier entlang wird aber nicht alle Mütter begeistern: Wir haben für den kleinen Rundweg etwa eine Stunde gebraucht, inklusive längerem Aufenthalt am Floß und am Wehr. Auch empfehlenswert: der Baumkronenweg Vom Auwaldpfad …