Monate: Oktober 2013

Wasser, Wald, Spielen: Familienspaziergang am Durachtobel

Nein, eine Wanderung ist das wirklich nicht, wenn man von Durach aus in den Bachtelweg spaziert und von dort aus den Wasser-Erlebnisweg entlang am Flüsschen Durach bis zur Waldschenke geht. Aber ein sehr hübscher Familienspaziergang, und zwar einer, bei dem Kinder und Eltern viel Spaß haben. Es fängt schon nett an … … aber die Hinweisschilder täuschen, denn wenn man die Spiel- und Entdeckungsmöglichkeiten am Weg nutzt, braucht man eine ganze Stunde bis zur Waldschenke (zurück waren wir dann deutlich schneller). Es gilt viel auszuprobieren entlang des Wegs am Durachtobel Zuerst die schwingende Hängebrücke … … dann der große Wasserschöpfer, bei dem man das Wasser in einen kleinen Kanal schöpfen kann, über den es dann wieder in die Durach zurückläuft … … dann gibt es noch die schöne Holzbrücke … und eine kleine Rutsche nebst Hängematte (die ist hier nicht zu sehen): Für Entdecker: die Ruine der Neuenburg Links hinauf geht ein kleiner Abstecher zu einer Burgruine, an der kleine und große Entdecker natürlich nicht vorbeikommen: Ein schmaler Pfad führt hinauf … … wobei von …

Tapasabend in der Christian-Henze-Kochschule in Kempten: Olé, o köstliche Vielfalt!

Christian Henze war ja als Sterne- und Starkoch eine Zeit lang ziemlich überpräsent in den Allgäuer Medien, und beim letzten Besuch in seinem Restaurant in Probstried vor einigen Jahren fand ich die Küche ziemlich seltsam – die „Praline vom Stubenküken“ waren in mehrfacher Hinsicht geschmacklos. Trotzdem war ich neugierig auf den Tapasabend im kleinen Restaurant der Henze´schen Kochschule in Kempten. Freunde hatten sehr davon geschwärmt, das wollten wir ausprobieren. Die Kochschule befindet sich im selben Gebäude wie das Smart-Motel, und zwar im zweiten Stock: Die Eingangstür sieht eher unscheinbar aus: Drinnen erwartete uns eine blitzsaubere Küche, in der zwei junge Köche bereits die ersten Tapas angerichtet hatten: Ins Restaurant, das über der Küche liegt, gelangt man über eine Treppe. Es ist klein und in moderner Schlichtheit eingerichtet: Im Sommer könnte man eine weitere Wendeltreppe hinaufsteigen und auf der Dachterrasse des Hauses speisen, aber dafür sind die Abende derzeit schon zu kühl. Das „Tapasmenü“ wechselt mit den Jahreszeiten. Als wir dort waren (Ende September), sah es so aus: Die ersten vier Gänge habe ich brav für …

Märchenschloss und blaue Fluten: Herbstimpressionen am Forggensee

Gestern war es endlich mal wieder sonnig, wenn auch nicht allzu warm bei uns tief im Allgäu. Da wir gerade einen italienischen Austauschschüler zu Besuch haben, haben wir den Tag der Deutschen Einheit für einen Ausflug genutzt und waren zuerst am Waldseilgarten Grüntensee (über den habe ich letztes Jahr bereits einen Beitrag gepostet) und anschließend am Forggensee – schließlich sollte niemand, der zum ersten Mal im Allgäu ist, von dort wieder heimfahren, ohne unsere berühmteste Sehenswürdigkeit wenigstens aus der Ferne gesehen zu haben. Von hier aus, am Südwestufer des Forggensees, sieht Schloss Neuschwanstein tatsächlich besonders märchenhaft aus: Und wenn man an der richtigen Stelle steht, hat man sogar Blick auf beide Schlösser, die König Ludwig II. so geliebt hat: Rechts unten erkennt man das Schloss Hohenschwangau: Geht man am Westufer etwas weiter nach Norden, kommt man am Festspielhaus Füssen vorbei. Das Festspielhaus wurde erst im Jahr 2000 eröffnet, und zwar mit einem sehr engen Bezug zu König Ludwig II: Es wurde eigens dafür geplant und gebaut, um das von Stephan Barbarino geschriebene und von Franz …