Monate: August 2013

Erfrischende Wanderung für heiße Tage: der Eistobel bei Grünenbach

Wohin an einem heißen Ferientag, wenn man wandern und nicht baden möchte? Bei der Beantwortung dieser Frage ist uns im Familienrat wieder einmal der Eistobel zwischen Maierhöfen und Grünenbach im Westallgäu eingefallen. Was gibt es im Eistobel? Er bietet alles, was Spaß macht – eine wildromantische Schlucht, angenehme Kühle, klares Wasser und viele Kiesbänke, die zum Baden und Bauen einladen. Der Weg hinunter in und durch den Tobel, den das Flüsschen Argen in die Landschaft gegraben hat, ist gut befestigt. Weil das Sichern des Weges, das von örtlichen Vereinen übernommen wird, viel Arbeit macht, kostet der Besuch des Eistobels auch Eintritt – der mit 1,50 Euro für Erwachsene und 0,50 Euro für Kinder aber moderat ist. Das ist der Eingang: Wie man auf dem Bild schon sieht, war es keine ganz originelle Idee, an einem Augustsonntag in den Eistobel zu fahren. Es waren wirklich sehr viele Leute da. Eine noch schlechtere Idee ist es aber, sich dort mit Kinderwagen, Sandalen oder sogar Flipflops hinunter zu wagen, wie es einige probiert haben (den Kinderwagen habe ich …

Gut bürgerliche Küche im Gasthaus zur Krone in Weicht

Anlässlich einer Familienfeier haben wir kürzlich zum ersten Mal in der „Krone“ in Weicht bei Jengen gegessen. Das ist ein ansprechendes Haus … … und hier ist das Accessoire, nach dem das Gasthaus benannt ist: Die Öffnungszeiten nebst Telefonnummer findet ihr hier: Die Allgäuer Gerichte – z. B. Schweinefilets auf Spätzle, mit Käse überbacken – sind gut und preiswert. Zusätzlich gibt es ein paar exotische Gerichte auf der Karte, etwa den Salat Oriental … … und regelmäßig wechselnde Spezialitätenwochen. Als wir dort waren, war das Thema „USA – Grüße übern großen Teich“. Entsprechend gab es Gerichte wie die „Westernpfanne“ … oder mexikanisch inspirierte gefüllte Tortillas. Die waren in Ordnung und nicht teuer, aber kein kulinarisches Highlight. Die Räumlichkeiten sind gepflegt … … und liebevoll dekoriert: Mein persönliches Fazit: ein gutes Ziel, wenn man Allgäuer Küche in guter Qualität genießen will, aber kein Muss für anspruchsvollere Feinschmecker. Das Ambiente ist schön, aber im Nebenraum wird es bei drei Gesellschaften doch sehr laut. Schade finde ich, dass der Gastgarten draußen klein und sehr schlicht gehalten ist und …

Immer wieder schön: das Ravensburger Spieleland

Schon seit einigen Jahren fahren wir am letzten Schultag mit unseren Kindern ins Ravensburger Spieleland (dazu habe ich letztes Jahr bereits einen längeren Beitrag gepostet). Unsere Älteste ist 15 und will inzwischen nicht mehr mit, aber die anderen beiden sind immer noch mit Begeisterung dabei. Auch ich bin jedes Jahr wieder gerne dort; der Freizeitpark ist schön angelegt und sehr gepflegt, es gibt nicht nur Fahrgeschäfte, sondern auch Mitmachsachen, vom Riesen-Memory bis zum riesigen Abenteuerspielplatz, und das für Kinder zwischen 2 und 12. Wir machen am Anfang traditionell eine Rundfahrt mit der Schwäbischen Eisenbahn … und arbeiten uns über diverse Rutschen bis zur Bootsfahrt mit Käpt´n Blaubär und Hein Blöd vor, bevor mein Sohn zum x-ten Mal in der Verkehrsschule seinen „Führerschein“ macht und ich währenddessen im Buchladen stöbere. Neu war dieses Jahr der Film im 4D-Kino: Wir sind mit einem durchgeknallten Rikschafahrer über die Chinesische Mauer gebrettert, dann in eine Schlucht gestürzt, in einer Höhle beinahe aufgespießt worden und am Ende im Weltraum gelandet. Oder so ähnlich. Mir war am Ende ziemlich schlecht, die …

Schwimmvergnügen im 70er-Jahre-Stil: das Freibad im Jordan-Badepark Kaufbeuren

Bei diesem wunderbaren Sommerwetter ist ein Freibad genau der richtige Aufenthaltsort für meine Familie. Letzte Woche haben wir dazu erstmals das Freibad im Jordan-Badepark in Kaufbeuren besucht – und wurden sehr angenehm überrascht: Zwar sind Eingang und Umkleiden noch sehr im Stil der 70er-Jahre gestaltet … … aber das Bad selbst verfügt über große Liegewiesen inklusive Beachvolleyballfeld und bietet neben einem netten Kleinkinderbereich … … ein Highlight für größere Kids, nämlich ein eigenes Sprungbecken … … daneben ein Nichtschwimmerbecken, ein warmes Wellnessbecken und eine Rutsche, die ans Hallenbad angebaut ist (das Hallenbad ist derzeit geschlossen, die Rutsche kann aber mitbenutzt werden). Das für mich wichtigste Becken ist aber das 50-Meter-Schwimmbecken, das wirklich viel Schwimmvergnügen bietet: Es gibt einen kleinen Kiosk nebst Terrasse, an dem man sich mit Pommes, Pizza und Eis versorgen kann. Die Pommes gibt es in der Tüte für 2,80 Euro. Sehr gut war der Eiskaffee, der kostet aber auch 4,50 Euro. Die Eintrittspreise sind moderat: Die Familien-Tageskarte (2 Erwachsene, bis zu 4 Kinder) kostet 8 Euro, ansonsten ein Erwachsener 3,30 Euro und …