Monate: Mai 2013

Unterthingau: Burgstall-Führung mit dem Markgrafen Gottfried von Ronsberg

Heute denkt man beim Stichwort „Allgäu“ gleich an die Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau. Die sind ja auch wirklich toll. Aber schon im Mittelalter hat es im Allgäu vor Burgen nur so gewimmelt, auch wenn die damals viel kleiner und bescheidener waren als die königlich-massentouristischen Behausungen. Wenn von einer Burg oberirdisch nicht mehr zu sehen ist als nur der (aufgeschüttete) Platz, an dem sie gestanden hat, nennt man das einen „Burgstall“. Allein vier davon finden sich rund um das Dorf Unterthingau im Ostallgäu. Zu denen hat uns am 1. Mai der Markgraf Gottfried von Ronsberg persönlich geführt. Naja eigentlich war es Götz Finger, offizieller Führer der Burgenregion Allgäu, aber er sah dem Markgrafen, der im 12. Jahrhundert gelebt hat, doch recht ähnlich. Wir starteten am der Kirche in Unterhingau und gingen nach Südosten den Höllweg entlang. Von dort aus sieht man Richtung Norden einen auffällig geformten Hügel, den Burgstall Geisburg. Folgt man dem Höllweg weiter, kommt man an dieses idyllische Plätzchen, das früher einem wenig idyllischen Zweck diente: Geht man weiter nach Norden, in Richtung Funkenbauerhof, …