Monate: April 2013

Schwan auf der Iller neben der Hängebrücke bei Altusried

Per Hängebrücke bei Altusried über die Iller und ab ins Blumen-Café

Bei Altusried denken Einheimische wie Touristen zuerst an die Freilichtbühne und dann an den kauzigen Kommissar Kluftinger, der (wie früher seine Erfinder Volker Klüpfel und Michael Kobr) in der 10.000-Einwohner-Gemeinde im Oberallgäu lebt. Ich persönlich bin ja kein großer Kluftinger-Fan, aber die Freilichtbühne ist wirklich toll, über die schreibe ich im Sommer einmal einen eigenen Beitrag. Altusried hat aber noch mehr zu bieten als Kunst und Kultur, nämlich eine Umgebung, die zum Spazierengehen und Wandern einlädt. Auch der Oberallgäuer Rundwanderweg führt hier entlang. Eine besondere Attraktion ist die Hängebrücke bei Altusried, die Fußgängern die Illerüberquerung ermöglicht. Zwischen den Weilern Pfosen und Fischers (auf Fischers zeigt der rote Pfeil auf der Karte) gab es früher einen kleinen Fährbetrieb. Als der im Jahr 2001 eingestellt wurde, klaffte im Rundwanderweg plötzlich eine Lücke. Diesen unbefriedigenden Zustand änderten die Altusrieder mit viel Fantasie, ehrenamtlichem Arbeitseinsatz und einem Zuschuss aus dem EU-Förderprogramm Leader Plus: Sie konstruierten eine 84 Meter lange Hängebrücke aus Stahl, die 2007 eingeweiht wurde und seitdem zu einer besonderen Attraktion für Spaziergänger und Wanderer geworden ist. Ob …

Osterspaziergang rund um den Hopfensee mit Einkehr beim „Wiesbauer“

Hopfen am (Hopfen-)See gilt als die „Riviera des Allgäus“. Es ist auch wirklich sehr schön gelegen, mit Seeblick und Bergpanorama. Um den See haben wir unseren traditionellen Ostermontagsspaziergang gemacht. Von mediterranem Flair war allerdings wenig zu spüren, wie dieser Blick auf Hopfen zeigt: Das Strandbad lud noch nicht wirklich zum Baden ein … … und nur eine einsame Fahne kündete trotzig vom (hoffentlich) nahenden Sommer: Immerhin waren ein paar abgehärtete Menschen mit dem Ruderboot unterwegs: Das Bergpanorama ist wirklich beeindruckend. Leider war es am Ostermontag im Wolkengrau verschwunden. Der Weg rund um den See hat aber zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter seinen Reiz. Er ist gut befestigt und auch bei nassem Wetter nicht zu matschig … … und bietet immer wieder schöne Ausblicke und Verweilmöglichkeiten. Wir haben an der Ostseite des Sees am (kostenpflichtigen) Parkplatz des Campingplatzes geparkt und sind von dort aus in Richtung Norden bzw. Nordwesten losgegangen. Die gesamte Runde um den See ist knapp 7 km lang und dauert rund eineinhalb Stunden, wenn man zügig geht. Am südwestlichsten Zipfel des …