Monate: August 2012

Spielen, bis die Kinder Fix und Foxi sind: im Ravensburger Spieleland

Okay, zum Allgäu gehört Ravensburg auch bei großzügiger Auslegung nicht mehr – aber es liegt gewissermaßen vor seinen Toren und ist ein so schönes Ausflugsziel für Familien, dass ich es euch einfach nicht vorenthalten kann. Wir fahren jedes Jahr einmal hin, und zwar immer mit Gutscheinen für die Eintrittskarten, die wir bei unserer regionalen Supermarktkette Feneberg im Laufe des Jahres mit dem Kauf von Bio-Produkten erstempelt haben. „Das größte Spielzimmer der Welt“ So lautet der Slogan des Freizeitparks, und das ist nicht übertrieben: In einem riesigen Parkgelände können sich hier Kinder zwischen einem und zwölf Jahren so richtig austoben und ausspielen, bis sie sich so fühlen, wie die beiden im Park oft präsenten Comicfiguren heißen. Meine Kinder lieben besonders das Fix-und-Foxi-Abenteuerland mit der witzigen Turbo-Wasserrutsche und der coolen Raketenblitz-Bahn: Für die einst heiß geliebte Baggergrube sind sie inzwischen zu groß: Dafür lockt heute das Alpin-Rafting mit seinem spektakulären Boots-Aufzug. Der 2012 eröffnete Wasserspielplatz (1.500 qm!) ist eher etwas für die Kleineren, aber auf dem Abenteuerspielplatz mit den riesigen Rutschen und Klettergeräten haben auch 11-Jährige noch …

Wallenstein Festspiele Memmingen 2012 - beim großen Umzug

Walleinstein lebt! Letzte Sichtung: Memmingen

Fantasielose Menschen, Geschichtslehrer zum Beispiel, würden behaupten, dass Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein, Herzog zu Mecklenburg, Fürst zu Wenden, Graf von Schwerin, Herr von Rostock, Herr von Stargard und Generalissimus (Oberbefehlshaber der kaiserlichen Armee im Dreißigjährigen Krieg) sowie Admiral bereits 1634 ermordet wurde. Ich aber habe ihn letzten Sonntag mit eigenen Augen gesehen. Erst im Interview mit einer Pressedame und dann huldvoll winkend in seiner Kutsche beim prachtvollen Einzug in die Stadt. Gut sah er aus! Alle vier Jahre zieht Wallenstein nach Memmingen ein Mehr habe ich von Wallenstein leider nicht erwischt – aber sein Federbusch ist schön buschig: Naja, es war vielleicht doch nicht der vor 280 Jahren Verblichene höchstpersönlich, sondern sein höchst ansehnliches neuzeitliches Double Dr. Klaus Hörmann. Der echte Wallenstein war aber wirklich für einige Monate in Memmingen, nämlich im Jahr 1630. Dort machte er sich bei den Einheimischen sehr beliebt, weil während seiner Anwesenheit nicht nur Frieden und Ruhe herrschten (er ließ Hunde und Hähne einsperren, damit sie keinen Lärm machten und verbot das Läuten der Kirchenglocken), sondern er und sein …